Wie schädlich ist Haare färben in der Schwangerschaft

Haarfärben

Haarfärben

Viele Frauen färben ihre Haare, um mit unterschiedlichen Kolorationen neue Effekte oder Look herzuzaubern. Allerdings ist Haarfärbung nicht ganz ohne – diese Präparate sind in der Regel schädlich. Spätestens, wenn die Frau schwanger wird, fragt sie sich, ob die Haarfarbe irgendwelche negativen Auswirkungen auf das Leben des ungeborenen Babys haben könnte. Obwohl die Meinungen von Experten bei diesem Thema auseinandergehen, hatte man bereits verschiedene Wirkstoffe der Haarfarben in der Muttermilch feststellen können. Wie schädlich Haare färben in der Schwangerschaft wirklich ist, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Ungesunde Farbwirkstoffe

[sws_yellow_box box_size=“630″]Künstliche Haarfärbemittel sind nach den neuesten Untersuchungen zwar nicht hochgiftig, sie sind allerdings auch nicht ganz gesund. Bis jetzt kann man nicht bestimmt sagen, ob diese Mittel für Allergien verantwortlich sein können. Laut Öko-Test sind viele Haarfarben mit aromatischen Aminen als Farbstoffbausteine versehen. Einige Substanzen dagegen könnten sogar Krebs auslösen. Im Großen und Ganzen reichen jedoch bisherige Ermittlungsergebnisse nicht dafür aus, um beispielsweise die Mutterschutzrichtlinien für schwangere Friseurinnen zu ändern. Nur der tägliche Kontakt mit diesen Chemikalien sei laut Experten für die Gesundheit nicht gefährlich. [/sws_yellow_box]

Baby und Haarfärben

Heidelberger Wissenschaftlern ist es gelungen, bei Frauen, die während der Schwangerschaft ihre Haare färbten, Spuren von Chemikalien zu entdecken. Diese Mittel fand man in der Muttermilch wie auch im Fettgewebe des Babys, obwohl die Konzentrationen ziemlich gering waren. Nach wie vor lässt sich nicht eindeutig sagen, ob oder wie weit diese Stoffe der [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Gesundheit von Babys [/sws_highlight]  gefährlich sein können. Bei durchgeführten Tierversuchen konnte man jedoch nachweisen, dass einige der in Haarfärbemitteln enthaltenen Substanzen schädliche Auswirkungen haben.

Diese Stoffe wurden in großen Mengen angewendet, deswegen kann man das nicht als aussagekräftig bezeichnen. Über die Kopfhaut der Mutter gelangen diese Substanzen in den Kreislauf und somit auch in die Muttermilch, von wo sie in das Fettgewebe des Ungeborenen eindringen. Obwohl es bis jetzt keine vorgeburtliche Schädigung des Babys nachgewiesen wurde, empfehlen die Mediziner, [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]während der Schwangerschaft [/sws_highlight]  die Haare nicht zu färben. Das betrifft vor allem das erste Schwangerschaftsdrittel.

Falls man unbedingt färben will

Will man in der Schwangerschaft nicht auf das Haarfärben verzichten, sollte man folgende Hinweise beachten:

  • immer ein[sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Qualitätsprodukt [/sws_highlight] verwenden
  • beim Färben Gummihandschuhe benutzen
  • die Farbe nicht länger als angegeben auf der Kopfhaut belassen
  • Farbreste gründlich ausspülen
  • falls möglich Naturhaarfarben nehmen. Dabei achten, dass die Farben keine versteckten chemischen Zusatzmittel beinhalten. Eine gute Option dafür bietet das Naturprodukt Henna.
  • Farbshampoos können als Alternative angewendet werden.

Haare färben in der Schwangerschaft – Tipps und Ratschläge von Hebamme Agnes Ostermayer

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / subbotina

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