Säuglingsnahrung: Welche Nahrung ist für das Baby richtig

Muttermilch

Auf dem Markt ist das Angebot an Säuglingsnahrung riesengroß. In dem Nahrungsjungle ist es den Eltern zunehmend schwer, sich zu Recht zu finden. Soll es Pre, 1er, 2er oder 3er-Nahrung, pro- und präbiotisch, hypoallergen oder nichthypoallergen sein. Was bedeuten die Abkürzungen? Welche Milch braucht mein Kind wirklich? Antworten auf diese Fragen finden Sie in diesem Beitrag.

Zweckmäßig ernähren

[sws_red_box box_size=“630″]Wenn man nicht mehr selber stillt und auf Milchnahrung aus dem Markt angewiesen ist, ist es nicht einfach, sich für das richtige Produkt zu entscheiden. Mit einer Pre-Nahrung liegt man von Geburt an auf der richtigen Seite. Diese Milch kann so viel wie Muttermilch gegeben werden, und so oft, wie das Baby danach verlangt. Pre-Nahrung eignet sich als zusätzliche Nahrung zur Muttermilch oder auch als alleinige Nahrungsmittel. 1er-Nahrungen kann man dem Kind auch von Anfang an geben. Leicht verdauliche Stärke macht sie zur alleinigen Nahrung geeignet, 1er- Nahrungen sind immer altersgerecht. Als sogenannte „Folgemilch“ wird 2er-Nahrung gemeint. Man gibt sie dem Kind nach dem 6. Monat und nur dann, wenn das Baby schon Beikost erhält – in Kombination mit Gläschen und Brei. Ab dem 10. Monat bekommt das Kind 3er-Nahrung, die sättigend ist und alle wichtigen Nähr- und Aufbaustoffe im Rahmen einer Mischkost mit Beikost beinhaltet. [/sws_red_box]

Prä- oder Probiotik: Was sollte man nehmen?

Heutzutage werden viele Milchnahrungen für Kinder mit Pro- oder[sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Präbiotika [/sws_highlight] versetzt. Beide Wirkstoffe sind für eine gesunde Entwicklung der Darmflora in den kleinen Kinderkörper verantwortlich und sollten diesen Prozess unterstützen. Probiotika sind lebende Bakterien-Kulturen. Sie tragen wesentlich zur Verbesserung der Darmflora bei Kleinkindern bei und unterstützen ihr Wachstum. Schutzflora der gestillten Säuglinge besteht zu 99 Prozent aus Bifiduskulturen, die die Darmwand des Babys schützen und die sogenannte [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Bifidus-Schutzflora [/sws_highlight]  bilden. Damit wird das Immunsystem des Kindes gestärkt und gleichzeitig das Risiko einer Allergie gesenkt. Mit Präbiotika wird der Brennstoff für Bifidusbakterien und andere Milchsäurebakterien in Darmflora gemeint. Man muss aber dazu auch sagen, dass die in den Milchpräparaten verwendeten Präbiotika nicht identisch mit denen in Muttermilch sind.

Hypoallergene Milchnahrung für Babys

Sollte für ein Kind ein erhöhtes Allergierisiko vorlegen, muss es mindestens über sechs Monate lang gestillt sein oder mit einer [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]hypoallergenen Nahrung [/sws_highlight] versorgt werden. Hypoallergene Säuglingsnahrung ist gut verträglich und trägt Einiges dazu bei, um bei Allergiegefahr erfolgreich vorzubeugen. Dadurch lässt sich das Risiko des atopischen Ekzems im ersten Lebensjahr um rund 50% reduzieren. Nachweislich besteht eine vorbeugende Wirkung nach dem erreichten fünften oder sechsten Lebensjahr.

Muttermilch – Richtig essen von Anfang an

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Artikelbild: © panthermedia.net / subbotina

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Über Dariusz Strenziok (151 Artikel)
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