Altersvorsorge für Kinder? Ab wann macht Sparen Sinn?

Schon jetzt an später denken Schon jetzt an später denken
Schon jetzt an später denken

Schon jetzt an später denken

Das Thema Altersvorsorge ist in aller Munde und der Bedarf ist aufgrund der Aussichten auf die gesetzliche Rente jedem bewusst.

Eine zusätzliche Rente ist zwingend erforderlich, um im Alter seinen Ruhestand auch wirklich genießen zu können – ohne mit finanziellen Sorgen kämpfen zu müssen.

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Altersvorsorge für Kinder? Ab wann macht Sparen Sinn?
Altersvorsorge für Kinder
Private Altersvorsorge für Kinder sinnvoll [/sws_yellow_box]

Gleichzeitig ist es allerdings auch kein Geheimnis, dass sich der Aufbau einer zusätzlichen Rente besonders lohnt, wenn damit möglichst früh begonnen wird. Was aber bedeutet früh? Eine Frage, die einen besonders dann beschäftigt, wenn mit dem Gedanken gespielt wird, ob sich die private Altersvorsorge auch schon für die eigenen Kinder lohnt, um deren Zukunft und vor allem deren späteren Ruhestand finanziell abzusichern.

Altersvorsorge für Kinder

Kinder sind das Bedeutendste im Leben eines Menschen und wenn der Satz „Kinder sind unsere Zukunft“ fällt, ist es ebenso wichtig, an die Zukunft der Kinder zu denken.

Bei der Frage, ob für Kinder oder ab welchem Alter für seinen Nachwuchs eine Altersvorsorge Sinn macht, gehen die Meinungen oft auseinander. Sicher ist es wichtig, dass auch die Kinder einen sorgenfreien Ruhestand vor Augen haben und Sparen für das Wohl der Kleinen ist.

Allerdings muss es auch möglich sein – am besten mit kleinen Beiträgen anfangen, ganz unabhängig vom Alter. Somit spricht auch nichts gegen eine schon früh beginnende Altersvorsorge, die aufgrund einer sehr langen Laufzeit schon durch kleine regelmäßige Beiträge für eine hohe Ablaufleistung zum Rentenbeginn sorgen kann.

Daneben sollte aber nicht vergessen werden, dass das Leben des Kindes bis zum Rentenalter sehr lange ist und auf diesem Weg viele Etappen stattfinden, die finanziell ebenso wie das Alter abgesichert sein sollten. So bestehen von Anfang an Krankheits- und Unfallrisiken, die erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit und den weiteren Lebenslauf des Kindes haben können. Schwere Verletzungen und Krankheiten bis hin zur Invalidität können auf einen Schlag sämtliche Ziele, Wünsche und Zukunftsplanungen über den Haufen werfen.

Daher sollte vor einer Absicherung der in weiter Ferne liegenden Rente zunächst der Schutz einer Unfall- oder Invaliditätsversicherung sowie eventuell von Krankenzusatzversicherungen abgeschlossen werden. Überlegenswert ist auch der Abschluss einer Berufs- beziehungsweise zunächst einer sogenannten Schulunfähigkeitsversicherung. Denn auch bei unseren Kindern ist eine optimale Ausbildung das A und O, um einen vernünftigen Beruf ausüben und sich somit später auch selbst um eine private Altersvorsorge kümmern zu können.

Private Altersvorsorge für Kinder sinnvoll

Für das Alter sparen

Für das Alter sparen

Sind diese oben angesprochenen Absicherungen getroffen oder zumindest überdacht worden, ist eine Altersvorsorge für das Kind in jedem Alter sinnvoll.

Die Aussichten bezüglich der gesetzlichen Rente werden immerhin seit Jahren immer negativer und diese Tendenz wird sich nach heutigem Stand sicher nicht ändern. In Zukunft wird es wohl noch wesentlich schlechter werden.

Wenn also die heute Berufstätigen schon eine nicht ausreichende gesetzliche Rente erwarten können, sehen die Aussichten für die Kinder alles andere als besser aus. Durch einen frühen Start in einen Altersvorsorgevertrag kann mit geringen Beiträgen auf eine lange Laufzeit sehr viel erreicht werden. Zum einen wegen der vielen Beitragsjahre und zum anderen durch den über Jahrzehnte wirkenden Zinseszinseffekt. Sobald das Kind selbst Geld verdient und somit auch alleine für eine zusätzliche Altersvorsorge sparen kann, profitiert es von einem schon bestehenden Vertrag, mit dem nicht von null begonnen werden muss. Besteht ein solcher Vertrag schon länger und beinhaltet ein gewisses Vertragsguthaben, kann er sich für das Kind sogar dann noch lohnen, wenn keine weiteren Beiträge gezahlt werden, sondern die Altersvorsorge bis zum Ruhestand beitragsfrei gestellt wird. Eine Wiederaufnahme der Beiträge ist selbstverständlich immer möglich, sodass dann weder das Kind, noch die Eltern gezwungen sind, immer weiter einzuzahlen.

Die Varianten einer Altersvorsorge für Kinder sind dabei nahezu unbegrenzt. So gibt es die herkömmlichen Rentenversicherungen, welche zunächst auf die Eltern lauten und bei Volljährigkeit auf die Kinder umgeschrieben werden können. Bei staatlich geförderten Produkten wie der Riester Rente sollte immer bedacht werden, dass das Geld einem erst mit Vollendung des 62. Lebensjahres zur Verfügung steht. Sollte während dieser langen Zeit unvorhergesehen Geld benötigt werden, um andere wichtige Stationen im Leben meistern zu können, wäre eine nicht geförderte Variante sinnvoller, um nicht erhaltene Förderungen zurückzahlen zu müssen. Teilweise bieten Versicherungen auch Kombinationen aus Altersvorsorge und Schutz gegen das Unfall- und Berufs- bzw. Schulunfähigkeitsrisiko, um seine Liebsten rundum abzusichern. Hierbei empfehlen sich allerdings immer auch Vergleiche, um herauszufinden, ob einzelne Absicherungen nicht günstiger und vor allem flexibler zu handhaben sind.

Das Wohl unserer Kinder sollte uns immer besonders am Herzen liegen und dazugehört auch die Absicherung der Zukunft. Jede Art der Vorsorge ist dabei sinnvoll und es sollte einfach darauf geachtet werden, dass sich die Absicherungen zeitlich am Lebenslauf des Kindes orientieren. Bevor eine Altersvorsorge den Ruhestand des Kindes sichert, ist es wichtig, dessen Weg bis dorthin zu ebnen. Mit einer Unfall- und einer Schul- und Berufsunfähigkeitsabsicherung werden vorweg viele Steine aus dem Weg geräumt, sodass die Zukunft sorgenfreier erreicht und dann auch finanziell vorbereitet werden kann.

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Artikelbild: ©panthermedia.net Arne Trautmann
Mitte-Links: ©panthermedia.net Gelpi José Manuel

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