Apps für Kleinkinder: Woran Sie denken müssen

Kinderapp

Kinderapp

Kleinkinder können schnell mit dem Touchscreen umgehen. Ob das allerdings gut für sie ist, sei dahingestellt. Es stellt sich diesbezüglich die Frage, ob Eltern ihre zweijährige Kinder ans Smartphone oder iPad lassen sollen. Argumente dafür und dagegen finden Sie in diesem Beitrag.

Was gegen Apps für Kleinkinder spricht

[sws_green_box box_size=“630″]Für Kleinkinder sind vor allem komplexe Eindrücke wichtig, sie tragen nämlich wesentlich zur Entwicklung des Kindes bei. Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken – jeder dieser Sinne muss im Leben eines Kleinkindes angesprochen werden, damit sich sein Geist und Körper gesund entwickelt. Mit einem iPad oder anderen elektronischen Spielzeugen erreicht man diese Vielfalt nicht. Des Weiteren brauchen Kinder den Kontakt zu Gleichaltrigen, beim Spielen mit einem Smartphone ist das Kind jedoch allein. Computer- oder Smartphone-Apps lassen den Kindern wenig Spielraum, um der eigenen Fantasie freien Lauf zu geben. Bei einem Spiel ist es im Prinzip egal, welchen Schritt man als Nächstes macht, irgendjemand hat sich das schon vorher ausgedacht. Auch die ausgeklügelten Apps fördern die Bewegung der Kleinkinder in keinster Weise – wenn sich schon Zweijährige zu wenig bewegen, weil sie mit ihrem Smartphone spielen, wie wird das in einigen Jahren aussehen? [/sws_green_box]

Vorteile der Apps im Überblick

Auf dem Markt gibt es einige liebevoll gestaltete Applikationen, die auf interessanten und hochwertigen Kinderbüchern basieren. Sie machen nicht nur den Kindern, sondern auch den Eltern viel Spaß. Diese Apps schaffen es, ähnlich wie gedruckte Bücher, eine gemütliche Vorlesestunde zu organisieren. Sie Eltern dazu bewegen, dass sie dem Vorlesen mit mehr Begeisterung entgegentreten – vor allem deswegen, weil man es mit einer App tun kann.

Dieser Meinung sind in erster Linie technikbegeisterte Väter. Solche Smartphone- oder iPad-Apps sind ideal für eine Reise, weil sie eine hervorragende Beschäftigungsmöglichkeit bieten. Darüber hinaus muss man für die Reise keinen Koffer voll mit Kinderbüchern gepackt mitnehmen.

Das muss eine Kleinkinder-App können

Wenn Sie sich für eine Kinder-App entscheiden, sollten Sie Folgendes im Auge behalten:

    • jede App sollte man vorher selbst testen
    • man sollte auf keinem Fall das Kind mit der App alleine lassen, sondern es auf den Schoß nehmen und gemeinsam die Feinheiten des Spiels entdecken.
    • wenn das Kind plötzlich unruhig, ärgerlich oder ängstlich wirkt, sollte das Spiel sofort unterbrochen werden.
    • die Spielzeit sollte auf höchstens 15 Minuten pro Tag begrenzt werden.

Kleine Auswahl an Kinderapps

  • Fiete:  Ein interaktives Bilderbuch, mit dem Kinder auf Seefahrt gehen oder Aufgaben, wie „Brote schmieren“ oder „Schiffe beladen“, erledigen können. Für kleinere Kinder ab 2 Jahre geeignet.
  • Schlaf gut: Einschlafgeschichte, in der das Kind zunächst alle Tiere ins Bett bringt, das Licht ausschaltet und dann selbst ins Bett geschickt wird. Ab 3 Jahre geeignet.
  • KinderApp: Kinder lernen dabei den Namen und die Aussprache von 60 wichtigen Objekten ihrer häuslichen Umgebung kennen. Verschiedene Spielstufen vorhanden. Ab 2 Jahre geeignet.

Erziehungsbasar – Die besten Apps für Kinder (Nicht nur für Kinder 🙂

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Ursula Deja-Schnieder

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Über Dariusz Strenziok (151 Artikel)
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