Aquarium zu Hause: Einrichtungstipps

Ein Aquarium einzurichten ist keine leichte Aufgabe. Vor allem, wenn man in diesem Bereich keine Erfahrungen hat, sollte man erst versuchen, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, um später keine Enttäuschungen erleben zu müssen. Zuerst sollten Sie sich entscheiden, welches Aquarium das Richtige wäre. Wenn es für die Kinder eingerichtet werden sollte, reicht in der Regel ein kleineres, bis 60 Liter Volumen, Aquariumsbecken. Steht die Größe fest, können Sie beginnen, das Aquarium für die Fische vorzubereiten. Fertig wird man mit einem Aquarium eigentlich nie, weil es sich dabei um ein lebendiges Biotop handelt, das ständig im Wandel ist.

Aquariumseinrichtung – Schritt für Schritt

[sws_blue_box box_size=“630″]Als Erstes prüfen Sie mit der Wasserwaage, ob der Aquariumbehälter auf dem Unterschrank eben steht. Das ist besonders wichtig, weil man dadurch spätere Schäden am Becken selbst vermeiden kann. Als Zweites bedeckt man den Aquariumsboden mit einer Schicht Mineral-Bodengrund. Die Schichthöhe sollte mindestens zwei Zentimeter betragen, mehr wäre noch besser. Diese Schicht ist für die Pflanzen gedacht, die daraus ihre notwendigen Nährstoffe schöpfen können. Darauf schüttet man eine Schicht Quarzkies, damit später die Wurzeln der Pflanzen einen festen Halt haben. Bei der Bodenaufbereitung sollte man vorsichtig vorgehen, die beiden Schichten sollten sich nicht vermischen. Dekorationsgegenstände: Hier geht man je nach eigenem Geschmack vor. Man kann dafür entweder grobe Kiesel verwenden oder mit Terrassen verschiedene Ebenen aufbauen. Wichtig für die Fische sind Versteckmöglichkeiten, die man denen mit einem Holzwurzel liefern kann. [/sws_blue_box]

Filter nicht vergessen

Jetzt werden die elektrischen Geräte eingesetzt, die für den reibungslosen Ablauf im Aquarium unverzichtbar sind. Je nach Ausführung können Sie einen Außen- oder Innenfilter verwenden. Das Wasser im Becken sollte konstante Biowerte aufweisen. Ein Filter hält das Wasser in einer Balance, damit es für die Fische wie auch für die Pflanzen gut verträglich ist. Neben einem Filter sollte man auch einen Heizstab mit einem Temperaturregler verwenden.

Das hilft Ihnen, die gleiche Temperatur im Becken auf Dauer zu gewährleisten. Zum Schluss wird das Wasser in den Becken hineingelassen. Dabei sollte man aufpassen, dass das Wasser den Bodengrund nicht aufwühlt und die Dekoration nicht zerstört. Deswegen wird das Wasser auf einen flachen Porzellanteller gegossen, der vorsichtig auf dem Aquariumsboden auflegt. Man benutzt dafür am besten Wasser in Zimmertemperatur.

Pflanzen kommen rein

Wenn das Aquarium zu etwa einem Drittel aufgefüllt ist, kann man mit der Bepflanzung beginnen. Dafür werden robuste und pflegeleichte Pflanzen verwendet, an denen man lange Zeit Freude haben wird. Im Vordergrund setzt man eher kleinere Pflanzen ein, hinten dagegen werden größere Wasserpflanzen eingepflanzt.

Am Ende füllt man den Becken voll mit Wasser auf. Sind die Arbeiten komplett, wartet man etwa sieben bis zehn Tage, bis das Wasser für die Fische geeignet ist und das Ökosystem stabil bleibt. Die ersten Fische dürfen Sie nach etwa zwei Wochen reinlassen.

Experten-Tipps zum Einrichten eines Aquariums

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Lukasz Piwowarczyk

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Über Dariusz Strenziok (151 Artikel)
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