Ausbildung zum Erzieher

Erzieher in der Ausbildung Erzieher in der Ausbildung
Erzieher in der Ausbildung

Erzieher in der Ausbildung

Wenn man als Erzieher/in Arbeiten möchte und eine Ausbildung absolvieren will, muss man Kinder und Jugendliche betreuen und fördern wollen.

Hat man die Ausbildung zum Erzieher abgeschlossen, ist es möglich anschließend in der Heimerziehung, Kinderbetreuungseinrichtungen und in Kindergärten, sowie aber auch in den unterschiedlichen Horten tätig zu sein.

In der Regel ist es möglich vielseitig eingesetzt zu werden und hat nach der Ausbildung gute Perspektiven für die Zukunft. Die Ausbildung zum Erzieher dauert etwa zwei bis fünf Jahre, je nachdem ob man als Quereinsteiger eingegliedert wird, oder von Grund auf die Ausbildung beginnt. Der Beruf des Erziehers ist eine verantwortungsvolle Aufgabe und hat deshalb einige Zugangsvoraussetzungen, die zunächst erfüllt werden müssen. 

[sws_green_box box_size=“640″] Die Ausbildung beinhaltet theoretische und praktische Bereiche, in denen man den ganzen Ausbildungsinhalt erlernt. Außerdem hat man in der Ausbildungszeit auch schulische und allgemeinbildende Fächer, an denen man teilnehmen muss. [/sws_green_box]

Die schulischen Fächer sind z.B. Deutsch, Sozialkunde, Politik sowie Religion. Wer eine theoretische Ausbildung macht, muss Praktika absolvieren, um sich einen Einblick im praktischen Bereich zu verschaffen.

Lokalzeit aus Dortmund Erzieherausbildung im Umbruch

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung zum Erzieher

Für die Ausbildung zum Erzieher wird in der Regel mindestens die mittlere Reife benötigt. Außerdem braucht man ein Gesundheitszeugnis, weil man auch mit Lebensmitteln arbeiten muss.

Die beruflichen Voraussetzungen sind aber von Bundesland zu Bundesland verschieden geregelt. Man kann die Ausbildung auch beginnen, wenn man einen gleichwertigen Bildungsabschluss besitzt.

In vielen Betrieben gibt es ein individuelles Auswahlverfahren, in dem man sich beweisen muss. Man benötigt außerdem schriftliche Bewerbungsunterlagen und ein persönliches Gespräch wird natürlich auch vorausgesetzt. In einigen Fällen muss man sogar eine schriftliche Aufnahmeprüfung ablegen. Bei manchen Betrieben wird zudem das Führungszeugnis verlangt und ein Erste-Hilfe-Kurs sollte man auch schon einmal gemacht haben.

Erzieherin

Der Ausbildungsplan

In der Ausbildungszeit zum Erzieher lernt man in erster Linie sozialpädagogische Grundlagen und sozialpädagogische Konzepte sowie Strategien zur Ökologie/Umwelt- und Gesundheitspädagogik.

Des Weiteren bekommt man Religionspädagogik, Recht/Organisation/Verwaltung sowie Medien sozialpädagogischen Handelns und sozialpädagogische Praxis beigebracht.

Zudem kommen die üblichen Schulfächer hinzu und insgesamt muss man mindestens 3.600 Pflichtstunden erfüllt haben. Prüfung zum Erzieher: Man wird erst zur Prüfung zugelassen, wenn man alle erforderlichen Leistungsnachweise erbracht hat und die vorgeschriebenen Praktika absolvieren konnte. Die Prüfung besteht dabei immer aus einem praktischen und schriftlichen Teil. In Ausnahmefälle muss man auch eine mündliche Prüfung ablegen. Dabei können alle Ausbildungsinhalte vorkommen. Wenn man die Prüfung nicht bestanden hat, darf man sie einmal wiederholen, aber auch hier gelten die Bestimmungen der jeweiligen Bundesländer. In manchen Fällen kann man nach der Prüfung auch noch Zusatzqualifikationen erwerben.

Erzieherausbildung bei der Bundeswehr

Erforderliche Interessen für die Ausbildung

Wenn man eine Ausbildung zum Erzieher machen möchte, sollte man natürlich einige Interessen mitbringen.

Dabei handelt es sich vor allem um Interesse an sozialberatenden Tätigkeiten, Interesse an kreativ gestaltenden Tätigkeiten und Interesse an praktisch konkreten Tätigkeiten sowie Interesse an verwaltend organisatorischen Tätigkeiten. Man sollte außerdem kommunikativ sein und Durchhaltevermögen besitzen.

Abgesehen davon sind Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein von großer Bedeutung. Darüber hinaus ist ein wenig Einfühlungsvermögen, und Selbstsicherheit sicherlich nicht schlecht. Nach der Ausbildung stehen einem dann fast alle Türen offen, denn gerade in diesem Bereich werden häufig qualifizierte Kräfte gesucht. Auch Männer können sich gerne bewerben, denn in der Regel sind es Frauen, die sich für diesen Beruf interessieren und der männliche Part kommt in den Einrichtungen oft zu kurz.

Artikelbild Oben: ©panthermedia.net Jonathan Ross

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