Baby bekommt Zähne

Baby zahnt Baby zahnt
Baby zahnt

Baby zahnt

Wenn Babys zahnen, ist dies für die Kleinen oft sehr unangenehm und schmerzhaft. Sie neigen dabei dann zum Quengeln, Weinen und scheinen häufig geradezu untröstlich zu sein.

Kein Wunder, denn die Kleinen haben ganz ordentliche Schmerzen. Die Mamas, Papas und Geschwister leiden in der Regel ebenfalls mit.

Meistens kommen sie in diesen Zeiten besonders nachts kaum zur Ruhe, wenn das Baby nicht schlafen kann, weil sich ein oder mehrere Zähne kurz vor dem Durchbruch befinden. Für noch unerfahrene Eltern ist es beim ersten Kind gar nicht so einfach zu erkennen, warum das Baby weint. Wenn man dann schließlich alle andere potentiellen Ursachen wie etwa Hunger, eine volle Windel oder unangenehme Blähungen ausgeschlossen hat, liegt etwa ab dem 6. Lebensmonat, der Verdacht nahe, dass das Baby Zähne bekommt.

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Baby bekommt Zähne
Hilfsmittel für das Zahnen
Fazit
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Nach außen sichtbare Anzeichen für das Zahnen sind neben der vermehrter Weinerlichkeit und der erhöhten Körpertemperatur, vor allem auch gerötete Wangen des Babys und verstärkter Speichelfluss. Außerdem versuchen einige Babys dem wachsenden Druck im Kiefer Herr zu werden, indem sie auf allem Erreichbaren herumzubeißen.

Baby bekommt Zähne

Zunächst einmal ist es wichtig, einem zahnenden Baby mit viel Verständnis und Empathie zu begegnen. Versetzen Sie sich in die Lage des Winzlings, der ein unangenehmes Druckgefühl im Mund, vielleicht sogar Fieber hat und der verzweifelt seit Längerem versucht in den Schlaf zu finden.

Nehmen Sie das Baby auf den Arm, streicheln Sie es und reden Sie sanft und ruhig mit ihm.

Erklären Sie ihm, warum es gerade Schmerzen hat und wie Sie ihm helfen können. Selbst wenn es Ihre Worte noch nicht in allen Einzelheiten verstehen kann, wird das Baby die eigentliche Botschaft dennoch verstehen: Meine Eltern wissen, dass mir etwas im Mund weh tut, und kümmern sich darum. Wenn sich das Baby beim Zähne bekommen nur durch Tragen beruhigen lässt, dann tragen Sie es eben umher. Einige Babys lassen sich auch durch ein besonders interessantes, neues Spielzeug ablenken. Andere beruhigt es, wenn man ihnen einen festen Gegenstand zum Beißen anbietet, wie beispielsweise eine Karotte oder einen speziellen Beißring.

Kühlen Sie die schmerzhafte Stelle zusätzlich mit einem nassen Lappen. Sie erkennen die richtige Position in der Zahnleiste daran, dass diese meist stärker gerötet oder geschwollen ist und besonders straff und fest wirkt. Häufig kann man schon die winzige, weiße Spitze des neuen Zahns durchblitzen sehen.

Erfahrung einer Mutter: Das Zahnen

Hilfsmittel für das Zahnen

Durch einige bewährte Hilfsmittel aus der Apotheke und aus dem Babyfachmarkt können Sie die Schmerzen beim Zahnen sehr effektiv verringern und diese unangenehme Phase verkürzen. So sind beispielsweise spezielle Beißringe erhältlich, die man zum Aufladen in den Kühlschrank legen kann und die durch ihre besondere, kältespeichernde Füllung für stundenlange Kühlung im Mundraum sorgen.

Lokal lässt sich das Zahnen durch das Kühlgel „Dentinox“ unterstützen, das auf die Zahnleiste aufgetragen wird und das Druckgefühl verringert. Es lohnt sich dabei durchaus mehrere Präparate zu testen, wenn eines beim eigenen Kind keine effektive Wirkung zeigt. Viele Eltern bevorzugen auch homöopathische Globuli. Als ein empfehlenswertes Mittel gilt „Osanit“.

Hilfsmittel beim Zahnen

Hilfsmittel beim Zahnen

Bereits die Gabe von wenigen Globuli kann zu einer beträchtlichen Besserung des schmerzhaften Zustands beitragen.

Wenn Ihr Baby während des Zahnens unter Fieber leidet, kann man ihm auch den für Kleinkinder geeigneten Fiebersaft „Ibuprofen“ einflößen. Dadurch werden auch die Schmerzen gemildert.

Alternativ greifen einige Eltern auch zu Schmerzzäpfchen. Diese medizinischen Produkte sind in der Apotheke erhältlich. Wer bereits vor dem ersten Zahnen etwas Zeit in die Vorbereitung des Notfalls investiert, kann bequem von zu Hause aus alles Notwendige im Internet bestellen. Diverse Internetapotheken versenden die oben genannten Produkte schnell und zuverlässig. Sie haben meistens die Wahl zwischen einem Kauf auf Rechnung, mit PayPal oder per Vorkasse. Viele Internetanbieter sind unschlagbar günstig und verschicken die Ware zudem ohne zusätzliche Portokosten. Sie können sich lange Anfahrtszeiten mit dem Auto, Wartezeiten mit Baby und eine nervenaufreibende Parkplatzsuche ersparen.

Weitere Produkte, die Ihnen während des Zahnens das Leben mit Baby erleichtern, können Sie im Babyfachmarkt oder in den dazugehörigen Onlineshops der jeweiligen Unternehmen bekommen. So werden auch Babytragegurte für stundenlanges Tragen, Waschlappen, Beißringe und reizvolle Spielsachen schnell und kostengünstig zu Ihnen nach Hause versendet.

Fazit: Auch die stressigen Zeiten des berüchtigten Zahnens lassen sich mit Geduld, Einfühlungsvermögen und einer vernünftigen Vorbereitung und den passenden Hilfsmitteln gut überstehen. Zusätzlich hilft Optimismus und ein bisschen Humor.

Üblicherweise dauert es bei den meisten Kindern immerhin zwischen einigen Stunden bis zu etwa zwei Tagen, bis der neue Zahn endlich durchgebrochen ist, das Baby das Schlimmste überstanden hat.

Das Milchzahngebiss umfasst übrigens insgesamt zwanzig Zähne, die Ihr Kind bis ins Grundschulalter behalten wird. Jeder neue Zahn kann auch als eine wichtige Etappe auf dem Weg zu einer größeren Selbstständigkeit Ihres Babys betrachtet werden und ist deshalb eigentlich ein Grund zum Feiern.

[sws_yellow_box box_size=“640″]Quellen der Recherche
Markt.de
rund-ums-baby.de
schwangerschaft24.com
bmelv.de [/sws_yellow_box]

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Ursula Deja-Schnieder
Mitte-Links: ©panthermedia.net Sergey Borisov

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