Baby stillen?! | Nur das Beste fürs Kind!

Baby stillen?

Baby stillen?Wird ein Baby von der Mutter gestillt, erhält es auf dem natürlichsten Weg die optimale Nahrungszufuhr in den ersten Lebensmonaten. Es gibt dabei auch zwei elementare Begründungen, warum dieser Ernährung der Vorzug gegenüber dem Fläschchen zu geben ist.

Erstens ist die Muttermilch nachgewiesenermaßen die beste Ernährung für das Kind und zweitens wird während des Stillens über den Kontakt zur Mutter nicht nur der Hunger gestillt, sondern auch eine innige Mutter-Kind Beziehung aufgebaut. Das Bedürfnis des Babys nach Wärme und Zuneigung könnte nicht besser zufriedengestellt werden. Das Stillen ist der beste Start ins Leben für beide Seiten, da es einfach enorm viele Vorteile besitzt. Dennoch entscheiden viele Frauen gegen das Stillen.

Baby stillen?!Vorzüge überwiegen in der Regel!

Nicht nur die enge Bindung zwischen Mutter und Kind befürwortet das Stillen. Es sind sehr viel mehr Aspekte, die dafür sprechen:

  • räumliche und zeitliche Ungebundenheit
  • ständige Verfügbarkeit der Milch
  • kostenlose Nahrung
  • angepasste Dosierung der Menge
  • optimale Temperierung
  • immer frisch und ohne Zusatzstoffe
  • Schutz vor Krankheitserregern und Allergien
  • keine aufwendigen Hygienemaßnahmen
  • usw usw.

Trotz der vielen Vorzüge entscheiden sich jedoch nicht alle Mütter für diese Ernährungsform ihres neugeborenen Kindes. Immer wieder war die Entscheidung ob man das Baby Stillt auch vom jeweiligen Trend der Zeit abhängig. Wir alle kennen die geschichtlichen Epochen, wo sogenannte Ammen in den höher gestellten Gesellschaften die Versorgung der Kinder übernahmen. Erst seit den 90er Jahren hat sich der Einfluss der Propaganda durch die WHO und UNICEF bei den Müttern deutlicher durchgesetzt. Jede Mutter trifft am Ende selbst die Entscheidung, ob sie stillt oder nicht. Aber Unkenntnis und falsche Informationen müssen heutzutage nicht mehr sein.

Baby Stillen mit Erfolg

In der Regel kann jede Frau stillen. Entscheidend ist dabei nicht die Größe der Brüste, sondern vor allem die Beschaffenheit ihres Brustgewebes. Nur wirklich unterernährte Frauen haben meist wenig und dazu noch wenig nahrhafte Milch zur Verfügung. In diesem Fall ist dann doch die Flaschennahrung besser für das Kind. Optimale Voraussetzungen beim Stillen sind:

  1. Ruhe
  2. ein gesundes Maß an Selbstaufgabe
  3. anfängliche Ausdauer
  4. keine Schamgefühle vor der Familie

Niemand kann eindeutig beschreiben, was die Mutter dafür zurück erhält. Aber wer selbst gestillt hat, weiss um die Bedeutung dieser einzigartigen Bindung zwischen Mutter und Kind.

Baby Stillen – aber wie?

Viele junge Mütter machen sich unnötig Sorgen oder treffen aus Unwissenheit falsche Entscheidungen. Da gibt es rigorose Ablehnungen mit der Begründung, keine Milch zu haben. Der Milcheinschuss in die Brust kommt jedoch nicht auf Knopfdruck. Die Psyche hat hier auch ein Mitspracherecht.

Nicht alle hatten eine leichte Geburt. Der Körper ist geschwächt und braucht Erholung, aber das Wichtigste ist, das die Milchproduktion sich erst nach den ersten Wochen auf den Bedarf des Säuglings einpegelt. Zu viele geben davor schon auf, weil es ihnen keiner gesagt hat oder aus Angst, das Kind nicht satt stillen zu können. Doch der gesunde Nachwuchs holt sich, was er braucht.

Das Schöne beim Stillen ist, das die Einhaltung der Zeiten nicht so wichtig ist. Im Grunde sind die schon genauso da, aber praktisch schadet es niemandem, wenn das Kind eben eher Hunger hat oder auch einmal später. Die moderne Zeit bringt jedoch manchmal unsinnige Erfindungen zustande, die kein Mensch braucht. Die sogenannten Stillhütchen machen das Kind nur müde, weil es sich beim Saugen viel zu sehr anstrengen muss.

Folge ist, dass das Baby oft nicht satt wird, aber längst vor Erschöpfung eingeschlafen ist. Die Mutter ist auch geschafft, da sie viel länger in einer Stellung ausharren muss als notwendig. Mit einer ordentlichen Körperhygiene und etwas Desinfektionsspray droht keine Gefahr für eine Entzündung der Brustwarzen oder eine Übertragung von Bakterien auf das Kind. Je mehr versucht wird vom Kind abzuhalten, desto weniger wird es in der Lage sein, Abwehrstoffe in seinem kleinen Körper zu bilden.

Baby Stillen und die Gründe dagegen

Möchte eine Mutter schnell wieder in ihren ursprünglichen Beruf einsteigen und hat keine Möglichkeit das Kind mitzunehmen, dann ist Stillen nicht der optimale Weg. Aber die Freiheit ins Kino gehen zu können ist kein Hinderungsgrund.

Für derartige Fälle kann die Milch ausnahmsweise abgepumpt werden und vom Babysitter gereicht werden. Frühgeburten werden im Krankenhaus auch so versorgt. Ansonsten ist Stillen die optimale Ernährung für die ersten Lebensmonate. Stillkinder sind viel gesünder und ausgeglichener – auch gegen längere Stillzeiten spricht nichts, solange dem Kind keine Nährstoffe fehlen.

Wer seinem Kind das Bestmögliche geben möchte, der stellt sich schon vor der Entbindung darauf eine, sein Kind zu stillen. Hebammen und Kinderkrankenschwestern geben bereits nach der Geburt die entsprechenden Hilfestellungen und Anleitungen dazu. Sehr gut zu gebrauchen ist ein weiches Stillkissen, welche es im Handel zu kaufen gibt. Auch eine kleine Fußbank bietet sich an, damit das Kind im Sitzen bequem auf das Kissen gebettet werden kann, ohne dass der Mutter das Baby zu schwer wird. Die richtige Höhe ermöglicht ein bequemes Auflegen des Kindes. Das zufriedene Lächeln des Kindes wird bestätigen, dass alles so und nicht anders richtig war.

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Mitar gavric

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Über Simon Schröder (1001 Artikel)
<a href="https://plus.google.com/111295419607355970628?rel=author"> Simon Schröder</a> ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

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