Baby will nicht schlafen – Was tun?

Babys zum Schlafen bringen Babys zum Schlafen bringen
Babys zum Schlafen bringen

Babys zum Schlafen bringen

Wenn Babys nicht schlafen wollen, stellt das die Eltern auf eine harte Probe. Sie bekommen dann nämlich auch nicht mehr genügend Schlaf und haben im Extremfall unter ständiger Müdigkeit und Erschöpfung zu leiden.

Dazu kommen die quälenden Fragen, ob man auch wirklich alles richtig macht, um seinem Kind beim Ein- und Durchschlafen zu helfen.

Die Ursachen, warum kleine Kinder nicht schlafen wollen, können dabei vielfältig sein. Es gibt aber Hilfen und Tipps für betroffene Mütter und Väter.

Warum Babys nicht schlafen können

  • Im Schlafzimmer ist es zu warm, zu hell oder zu laut: Solche Störquellen lassen sich relativ leicht abstellen durch leichtere Decken, doppelt verglaste Fenster und Rollos.
  • Die Umgebung ist für das Baby ungewohnt: Wenn das Kind nach einem Umzug oder im Urlaub nachts nicht ein- oder durchschläft, ist das völlig normal und wird sich in der Regel nach einiger Zeit von allein normalisieren.
  • Das Baby bekommt Zähne: Wenn die ersten Zähne durchbrechen, können Eltern ihrem Kind dadurch helfen, dass sie ihm ein schmerzstillendes Zahnungsgel auf die betroffenen Stellen streichen oder ihm etwas Kühles zu trinken geben.
  • Das Baby wacht häufig auf, weil es Hunger hat: Wenn Kinder es gewohnt sind, mehrmals in der Nacht gefüttert zu werden, wachen sie schon aus reiner Gewohnheit immer wieder auf, selbst wenn sie keinen Hunger haben sollten. Das nächtliche Stillen und Füttern sollte daher allmählich reduziert und die Abstände zwischen den Mahlzeiten verlängert werden.

  • Die Windeln sind voll oder das Baby ist wund: Diese Schlafstörung lässt sich problemlos beheben durch das Wechseln der Windeln und das Eincremen des wunden Popos.
  • Das Kind ist krank: Hat das Baby Magenschmerzen oder ist es erkältet, wird es ebenfalls nur schlecht oder gar nicht schlafen. In solchen Fällen sollte der Kinderarzt konsultiert werden, der dem Baby die notwendigen Medikamente verschreibt.
  • Das Baby macht gerade einen Entwicklungsschub durch: Wenn das Kind krabbeln lernt oder andere Lernfortschritte macht, sind Schlafstörungen und Unausgeglichenheit nicht selten. Da können Eltern nur in Geduld abwarten, bis der Entwicklungsschritt vom kindlichen Geist verarbeitet wurde.
  • Das Schlafbedürfnis des Babys wird von den Eltern falsch eingeschätzt: Möglicherweise schläft das Baby nicht ein oder durch, weil es zu früh ins Bett gelegt wird oder es einen zu langen Mittagsschlaf gehalten hat. Wenn das Baby abends lange Zeit nicht einschlafen will, kann es auch hilfreich sein, es morgens früher zu wecken, damit es abends eher müde wird.

Interview Babyschlaf Ratgeber

Das Baby sollte lernen, ohne fremde Hilfe einzuschlafen

Selbst wenn es den meisten Eltern schwer fällt, „hart“ zu bleiben.

Wenn ihr Baby nachts weint und sich nicht beruhigen will, so sollten sie doch wissen, dass es ihre Aufgabe ist, dem Kind beizubringen gesunde Schlafgewohnheiten zu entwickeln.

Das Kind soll nicht auf Dauer darauf angewiesen zu sein, ständig gefüttert, getröstet und in den Arm genommen zu werden. Wenn Babys sich erst einmal an solche Einschlafhilfen gewöhnt haben, werden sie abhängig von diesen Ritualen und halten ihre Eltern auch weiterhin auf Trab. Wenn dem Kind nichts fehlt, sollte man es also ruhig eine Weile weinen lassen. Hilfreich können auch Kuscheltiere sein, die das Kleine trösten, ohne dass Vater und Mutter aktiv werden müssen.

Stillen, Familienbett, Bonding – 2 Interviews (urbia.tv)

Artikelbild Oben: ©panthermedia.net Hannes Eichinger

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