Baby will nicht trinken – Ursachen, Hintergründe, Abhilfe

Baby will nicht trinken

Baby will nicht trinkenDas neue Leben mit einem Baby ist für alle frischgebackenen Eltern eine große Herausforderung. Es dauert immerhin eine gewisse Zeit, bis man in seine neue Rolle als Mutter oder Vater hineingewachsen ist. Hinzu kommt, dass man stets bemüht ist, für sich und sein Kind alles perfekt machen zu wollen. Doch was tun, wenn der Nachwuchs scheinbar hungrig ist, jedoch weder Brust noch Flasche nimmt.

Junge Eltern machen sich schnell Sorgen, wenn das Baby nicht trinkt. Die Ursachen der Verweigerung können dabei übrigens ganz unterschiedlicher Natur sein und sind oft schnell behoben. Wenn das Kind gestillt wird, ist es besonders wichtig, sich gleich nach der Geburt vom Klinikpersonal oder der Hebamme fachgerecht anleiten zu lassen, damit zu Hause alles Grundlegende klar ist. Hier hat man bereits die Gelegenheit bestimmte Stillpositionen auszuprobieren und kann sich alle Fragen die auf dem Herzen liegen beantworten lassen.

Baby will nicht trinken – Entspannte Atmosphäre wichtig

Damit es mit dem Trinken gut klappt, ist auf jeden Fall gerade in der Anfangszeit für eine entspannte und ruhige Atmosphäre zu sorgen. Besonders wichtig ist außerdem bereits auf Hungerzeichen des Kindes zu achten. Hierzu gehören insbesondere das Schmatzen, Spielen mit der Zunge oder das Lutschen an den Händen. Schreit das Kind bereits laut, ist es häufig schon zu spät und es wird die Brust oder Flasche erst verweigern. Da muss man dann erst Geduld beweisen und das Baby immer wieder anlegen.

Zu den perfekten Trinkbedingungen gehören Zeit, ein angenehmes Raumklima, Intimität und die Möglichkeit für eine bequeme Sitz- bzw. Liegeposition. Die bequeme Position ist so wichtig da Babys anfangs etwa zwanzig Minuten pro Mahlzeit brauchen und der Positionswechsel nur einen weiteren Störfaktor mit sich bringen würde. Bei etwas älteren Babys darauf achten, dass diese so wenig wie möglich abgelenkt werden.

Baby will einfach nicht trinken

Baby will einfach nicht trinkenSelbst wenn die Rahmenbedingungen perfekt sind, kann es durchaus einmal vorkommen, dass das Baby partout nicht trinken will. Nicht selten bringt das die Mutter oder den Vater an den Rand der Verzweiflung. Das muss jedoch nicht der Fall sein, denn es gibt eine ganze Reihe Ursachen, die sich häufig schnell beseitigen lassen. Die meiste Ursache beim Verweigern der Mahlzeit ist eine ganz banale und naheliegende Sache, die trotzdem immer wieder, gerade in ohnehin schon stressigen Momenten, vergessen wird. Es handelt sich um eine volle Windel, die in allen Schreisituationen überprüft werden sollte.

Eine weitere mögliche Ursache für das nicht Trinken könnte einfach die Position sein, die dem Baby nicht passt oder es als unangenehm empfindet. Hierzu einfach immer wieder eine andere ausprobieren, bis der Nachwuchs zufriedener scheint. Infos dazu entweder bei der Hebamme einholen oder in den diversen Ratgebern, die jede werdende Mutter im Laufe der Schwangerschaft sorgfältig studieren wird. Wer schon jetzt weiterführende Informationen nachlesen will, kann aber auch einiges im Internet finden. Auf babyzauber.com ist uns bei unserer Recherche für diesen Artikel beispielsweise noch ein weiterer, wirklich sehr guter Beitrag zum Thema Baby trinkt nicht aufgefallen. Abgesehen davon hat auch die Verwaltung von Bayern einen Ernährungsplan für Babys ausgegeben, der hier zum Herunterladen bereit steht.

Manche Babys fangen jedoch auch bereits sehr früh mit dem Zahnen an, was für die Kleinen sehr schmerzhaft ist und ein weiterer Grund für das Verweigern der Milch sein kann. Hilfreich ist es dem Kind gekühlte Beißringe oder eine Veilchenwurzel für zwischendurch zu geben, denn dies beruhigt das Zahnfleisch. Bei einer Erkältung oder verstopften Nase fällt das Saugen ebenfalls sehr schwer und führt bei Babys zu lautem Schreien, da sie zum einen keine Luft bekommen und zum anderen das Hungergefühl nicht wie gewohnt schnell unterbrochen wird. Bei diesem Problem hilft je ein Tropfen Muttermilch oder wer nicht stillt ein Tropfen Kochsalzlösung in jedes Nasenloch.

[sws_yellow_box box_size=“640″]Hat das sonst gestillte Kind vielleicht kurz zuvor die Flasche bekommen, kann es durchaus irritiert sein, da das Trinken aus der Flasche wesentlich einfacher und weniger kraftintensiv als aus der Brust ist. Hierfür benötigt es ein wenig Geduld um das Kind wieder umzugewöhnen, was aber schnell wieder der Fall sein wird. [/sws_yellow_box]

Eine weitere Ursache kann ein Erlebnis beim Trinken sein, den das Baby als sehr schreckhaft empfunden hat und diesen nun mit etwas Negativem verbindet. Mögliche Vorkommnisse sind die erschrockene Situation der Mutter durch einen Biss in die Brustwarze vom Kind beim Stillen, oder durch Gabe der Flasche zur Beruhigung bei einem Kinderarztbesuch. Um dieses Problem zu beheben und wieder Vertrauen aufzubauen, wieder besonders auf entspannte und ruhige Atmosphäre ohne Störfaktoren achten. Häufig haben gestillte Babys auch eine Brust, die sie bevorzugen. Diese also immer zuerst anbieten. Wenn der größte Hunger gestillt wurde, kann man dann die Zweite anbieten. Viele Säuglinge reagieren zudem sensibel auf Gerüche wie Weichspüler, Körperlotion oder Parfüm. Bei Trinkproblemen so gut als möglich darauf verzichten.

Privatvideo | Baby mag nicht trinken

Lässt eine Säugling einmal die ein oder andere Mahlzeit aus, muss dies noch kein Grund zur Sorge sein, denn auch sie verfügen über gewisse Reserven. Hält dieser Zustand jedoch länger an, sollte zur Sicherheit der Kinderarzt aufgesucht werden, um größere Ursachen sicher auszuschließen.

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Gunnar Eden
Mitte: ©panthermedia.net Wavebreakmedia ltd

Baby will nicht trinken – Ursachen, Hintergründe, Abhilfe
Artikel bewerten

Über Simon Schröder (1001 Artikel)
<a href="https://plus.google.com/111295419607355970628?rel=author"> Simon Schröder</a> ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*