Babyflaschen im Test 2013

Babyflaschen im Vergleich Babyflaschen im Vergleich
Babyflaschen im Vergleich

Babyflaschen im Vergleich

Bereits vor der Entbindung sollte man sich nach der geeigneten Babyflasche umsehen und sich einen (kleinen) Satz der bevorzugten Sorte zulegen.

Man kann vor der Geburt noch nicht wissen kann, ob es mit dem Stillen funktionieren wird, oder ob Mutter Natur das zulässt.

Doch welche Flasche ist die Richtige? Das Angebot reicht von Kunststoffflaschen bis hin zu Glasflaschen. Von 120ml-Fläschchen bis hin zu 330ml-Fläschchen der unterschiedlichsten Produktanbieter. Die zusätzlichen Altersangaben (von 0-3 Monate, von 4-6 Monate, von 6-18 Monate usw.) der Produktanbieter beziehen sich allerdings meist auf die Saugergröße, der zu der Flasche gehörenden Sauger. Da es Saugaufsätze jedoch für alle Altersstufen separat zu kaufen gibt, sollte die Altersangabe bei der Flaschenwahl kein Kriterium sein.

Inhalte des Artikels
Kunststoff-Flaschen sind deutlich auf dem Vormarsch
Die absoluten Spitzenreiter im Test

Kunststoff-Flaschen sind deutlich auf dem Vormarsch

Da früher die jungen Mütter häufig Bedenken hatten, dass sich die Kunststoffflaschen nicht so gründlich und nachhaltig reinigen lassen würden und das Baby mit der Nahrung schädliche Stoffe zu sich nehmen könnte, so sind die Kunststoffflaschen heute aus BPA freiem Material (Polypropylen) und gesundheitlich absolut unbedenklich. Fakt ist jedoch, dass die Kunststofffläschchen durch den regelmäßigen Gebrauch mit der Zeit leichter verkratzen und somit nicht mehr so schön klar aussehen. Dennoch bieten sie mehr Sicherheit, da sie wesentlich robuster sind. Hält das Baby später dann selbständig die Flasche, kommt es oft vor, dass diese fallen gelassen wird. Die gängigsten Größen für Babyflaschen sind heute 125ml (diese Flaschengröße wird entweder in den ersten Lebenswochen zur Fütterung oder auch in späteren Monaten zur Flüssigkeitszugabe verwendet), 250 ml und 300 ml.

In die Entscheidung für einen Anbieter sollte auf jeden Fall mit einbezogen werden, ob man bereits im Besitz anderer, mit der Flasche kombinierbarer Produkte dieses Herstellers ist. So sind zum Beispiel Milchpumpen oft mit Babyflaschen des gleichen Labels kompatibel. Man kann allerdings auch vor das Problem gestellt werden, dass man einen Vaporisator von der älteren Schwester »vererbt« bekommen hat, die neu erworbenen Flaschen eines fremden Anbieters jedoch gar nicht passen. Daher sollte man möglichst alle Produkte, um die Babyflasche herum, von einem Hersteller kaufen.

babyratgeber.at – Test Babyflasche MAM

Die absoluten Spitzenreiter im Test

Die Philips Avent naturnah ist in den Größen 120ml und 260ml erhältlich. Diese aus BPA-freiem Material bestehende Kunststoffflasche ist ergonomisch geformt und lässt sich somit auch von Babyhänden greifen.

Die Philips Avent naturnah verfügt über ein Anti-Colic-System mit einem Doppelventil, welches dafür sorgt, dass die Luft in die Flasche und nicht in den Bauch des Babys gelangt.

Weiterhin wird durch das Doppelventil ein Zusammenziehen des Saugaufsatzes vermieden. Das außergewöhnlich große Komfortkissen mit seinem besonders weichen und beweglichen Sauger verleiht dem Säugling ein Trinkgefühl, wie an der Mutterbrust. Für einen sicheren Transport sorgen ein Dichtheitsplättchen und die zusätzliche Verschlusskappe. Alle Bestandteile sind schnell zusammenzusetzen und lassen sich hervorragend mit der breiten Produktpalette von Philips kombinieren. Ebenfalls ganz weit vorne im Test liegt die Nuk First Choice. Diese, ebenfalls aus Kunststoff bestehende, Flasche bietet eine optimale Kombination von Stillen und Flaschenfütterung. Auch sie verfügt über ein Anti-Colic-Air System und ermöglicht durch ihren extra weiten Flaschenhals ein leichtes, komfortables Befüllen und Reinigen. Die Nuk First Choice Flaschen werden in den unterschiedlichsten hübschen Designs angeboten und sind zudem mit vielen Nuk Produkten kombinierbar. Auch die Babyflasche der Firma MAM schneidet mit dem Modell 99921511 im Test sehr gut ab. Diese Babyflasche gibt es sowohl im Jungen- als auch im Mädchendesign und fasst 260ml.

Auch die MAM-Flasche bietet einen extra weiten Flaschenhals zum leichten Befüllen und Reinigen. Der, der menschlichen Haut nachempfundene, extrem weiche, Silikonsauger gibt dem Säugling das Gefühl an der Mutterbrust zu saugen. Bei diesem Flaschenmodell befindet sich ein Anti-Kolik-Bodenventil im Flaschenboden. Diese ermöglichen dem Baby ein entspanntes Trinken, ohne Luft zu schlucken. Zum Reinigen wird dieses abgeschraubt. Jedoch sollte man darauf achten, dass nach der Reinigung der Einsatz wieder fest am Boden verschraubt ist. Dieses Flaschenmodell ist spülmaschinengeeignet und kann in der Mikrowelle sterilisiert werden. Eine Verschlusskappe und ein Dichtheitsplättchen sorgen auch hier für einen sicheren Transport.

Doch egal, wie viele Überlegungen man anstellt und welche Entscheidung man letzten Endes trifft: Wichtig ist, dass man sich, bei der Anschaffung der Babyflaschen und des entsprechenden Zubehörs, zunächst auf das Notwendigste beschränkt. Denn es wäre nicht das erste Mal, dass das Neugeborene alle bereits getroffenen Entscheidungen zunichtemacht, indem es das sorgsam ausgewählte Produkt verweigert, so dass man sich -gezwungener Maßen- dann doch für den Mitbewerber entscheiden muss.

Artikelbild Oben: ©panthermedia.net Monkeybusiness Images

Babyflaschen im Test 2013
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