Babyfotos sichern und archivieren

Babyfoto

BabyfotoWenn sich Nachwuchs ankündigt stellen sich viele Eltern die Frage, wie man die Erinnerungen an die einzelnen Momente im neuen Lebensabschnitt am sinnvollsten festhält. Fotos und Videos sind hier natürlich am beliebtesten. Aufgrund der Möglichkeit mit der digitalen Fotografie beliebig viele Fotos seines Babys und später seines Kindes zu erstellen taucht allerdings auch ziemlich schnell die Frage auf, wie man die Bilder eigentlich am besten sichern kann.

Nichts wäre schlimmer, als wenn all die Babyfotos, Kindheitserinnerungen und Schnappschüsse einfach weg wären. Dieser Artikel soll daher eine kleine Hilfestellung für die Wahl der Sicherung bieten und informiert über die drei gängigsten Varianten. Diese wären zum einen die klassische Methode mit Abzügen auf Fotopapier. Zum anderen beleuchtet der Artikel aber auch die Sicherung auf einer Festplatte und der Sicherung der Fotos per Cloud-Anwendung. Alle drei Varianten werden im Folgenden auf ihre Praktikabilität sowie die Kosten für die Sicherung getestet und in den einzelnen Varianten vorgestellt.

Babyfotos per Fotoabzug sichern

[sws_green_box box_size=“630″] Der Klassiker unter der Bildersicherung. Der Kunde kann hier wählen, ob er die Bilder an ein Fotolabor übermittelt (per Datenträger oder Onlineübertragung) oder ob er die Bilder direkt vor Ort an einem Fotodruckautomaten ausdrucken lässt. Gerade die Automaten haben in letzter Zeit einen enormen Zulauf gefunden, da zwischenzeitlich nicht nur Fotofachgeschäfte oder Fotostudios die Bilder entwickeln können, sondern eben auch in diversen Drogeriemärkten Fotodruckautomaten aufgestellt wurden, welche neben dem reinen Ausdrucken auch die vereinfachte Bildbearbeitung ermöglichen. Siehe auch diesen Artikel dazu. Hierzu übermittelt der Kunde die Bilddaten per Speicherkarte, gebrannter CD/DVD oder auch per Wifi oder Bluetooth an die Automaten. [/sws_green_box]

Nach der erfolgten Übermittlung der Daten kann der Kunde die Abzugsgröße individuell für jedes Bild einzeln festlegen und entsprechende Größenanpassungen vornehmen. Selbstverständlich kann die Abzugsgröße auch universell für alle Bilder ausgewählt werden. Nach entsprechender Vorarbeit erfolgt das eigentliche Drucken der Bilder auf qualitativem Fotopapier. Der Ausdruck dauert pro Abzug zwischen 15 und 30 Sekunden, was eindeutig den Vorteil hat, dass der Kunde seine Bilder direkt in den Händen hält und etwaige Feldrucke direkt korrigieren kann. Diese Methode eignet sich vor allem für kurzfristige Ausdrucke und Bilder, die lediglich in ein Album abgeheftet werden und für kleinere Auflagen. Abzüge im Großformat ab einer Größe größer als DIN A4 sind bei dieser Methode nicht möglich.

FotoentwicklungDie Übergabe an ein Fotostudio erfolgt ähnlich der vorgenannten Fotodruckautomaten-Methode. Der Kunde gibt den Datenträger an das Fotostudio und legt die gewünschte Abzugsgröße fest. Hierbei können auch Formate größer DIN A4 angegeben werden.

Nach einer Bearbeitungszeit von einigen Tagen können die Bilder im Fotostudio abgeholt werden. Diese Methode ist nicht für kurzfristige Ausdrucke geeignet, allerdings kann der Kunde bei dieser Art von Fotodruck seine Lieblingsmotive in variabler Größe gestalten und z.B. auch auf eine Fotoleinwand drucken lassen oder ein komplettes Fotobuch anlegen lassen.

Dieser Druck auf eine Leinwand ist übrigens auch über das Internet bestellbar und Seiten wie diese hier haben sich sogar darauf spezialisiert. Wer ebenfalls einige Bilder als Leinwand zuhause haben möchte, lädt die gewünschten Bilder einfach auf einer entsprechenden Webseite hoch und wählt dann das Format aus. Die Drucke erfolgen in der Regel in einem Fotolabor und werden dem Kunden nach einer Bearbeitungszeit von ca. einer Woche per Postweg übermittelt.

Babyfotos auf der Festplatte sichern

Gerade wenn man die Bilder per Webseite zum Drucken gibt, bietet sich die Möglichkeit der Sicherung der Daten auch auf einer Festplatte an. Wer seine Babyfotos auf diese Art sichern möchte sollte sich am Besten eine externe Festplatte zulegen, da man somit einem möglichen Datenverlust bei einem Fehler oder Virus auf dem Computer vorbeugt und sich auf einer sicheren Seite befindet.

Aktuelle Modelle mit einer Größe von einem Terabyte kann man bereits für unter 100,00 Euro kaufen. Bei einer reinen Verwendung für Bilder benötigt diese Festplatte auch keine besonderen Spezifikationen, da z.B. eine hohe Zugriffsgeschwindigkeit bei statischen Daten nicht relevant ist. Aktuelle Bilder haben eine ungefähre Größe von ca. 3 Megabyte in hoher Auflösung. Auf eine Festplatte mit einem Terabyte könnte man somit ca. 350.000 Bilder speichern und damit einen großen Teil seiner Sammlung sichern. Die Größe des Datenträgers ist auch der absolute Vorteil dieser Methode gegenüber der beiden anderen Möglichkeiten.

Allerdings birgt diese Sicherung auch einige Risiken, da bei einer schadhaften Festplatte alle Daten verloren gehen. Um auf der wirklich sicheren Seite zu stehen, sollte man in Erwägung ziehen, die Daten neben der externen Festplatte noch auf einem Datenträger wie einer DVD oder einer weiteren Festplatte zu sichern. Grundsätzlich gilt hier, dass der Nutzer seine Daten nicht nur auf der Computerfestplatte speichern sollte sondern mindestens eine Sicherung auf einer externen Festplatte durchführen muss.

Ein wesentlicher Nachteil der papierlosen Sicherung ist mit Sicherheit auch das fehlende Gefühl wenn man kein Fotobuch durchblättern oder Bilder in den Händen halten kann. Ansatzweise lassen Programme für Diashows eine Wiedergabe der gesammelten Bilder zu oder man entscheidet sich für eine Multimediafestplatte, welche z.B. an einen Fernseher angeschlossen werden kann und eine Diashow ermöglicht. Hierbei zu erwähnen ist allerdings, dass diese Festplatten einen höheren Anschaffungspreis haben als reine Speicherplatten. Bei allen Vorteilen der Sicherung auf einer Festplatte bleibt aber das Problem, dass man seine Bilder zwar mitnehmen kann, die Abspielmöglichkeit begrenzt sind.

Babyfotos per Cloud sichern

CloudDem Umstand der mangelnden Portabilität der vorgenannten Methode geschuldet ergibt sich die Möglichkeit, seine Bilder per sogenannter Cloud zu sichern. Als Cloud bezeichnet ein Netzwerk eines Anbieters, welcher dem Nutzer ein gewisses Kontingent (im Regelfall 5 GByte) zur Verfügung stellt. Die aktuell bekannteste ist die Google Cloud. Eine kostenpflichtige Erweiterung ist jedoch möglich. Der Nutzer lädt seine Daten per Internetverbindung auf den entsprechenden Server. Der Vorteil hierbei ist eindeutig die Möglichkeit des weltweiten Datenabrufs.

Der Nutzer ist an kein Endgerät wie bei der Festplattensicherung oder an Ausdrucke gebunden und kann seine Daten, in diesem Fall Bilder, beliebig oft von beliebigen Standorten abrufen. Einzige Voraussetzung ist eine stabile Internetverbindung. Der Nachteil ist gerade bei großen Bildersammlungen die begrenzte Speichergröße des kostenlosen Speicherplatzes, welcher nicht größer als eine herkömmliche DVD ist. Eine Speicherplatzerweiterung kostet im Vergleich zu einer neuen Festplatte dann entsprechend mehr und erreicht bei weitem nicht die Größe der Festplatte. Ein weiterer Nachteil für einige Nutzer kann das Gefühl darstellen, dass man seine Daten aus der Hand gibt.

Fazit

Schlussendlich bieten alle Methoden Vor- und Nachteile, welche entsprechend des Nutzungsverhaltens ausgelotet werden müssen. Objektiv gesehen bietet die Sicherung per Festplatte neben dem größten Komfort die größtmögliche Sicherheit. Eine Kombination aus allen drei Methoden wäre wahrscheinlich die beste Methode für alle Nutzer. Die Lieblingsbilder als normales Foto für das Fotoalbum zu Hause oder als Fotoleinwand, die gesamte Fotosammlung auf einer Festplatte und Fotostrecken per Cloud zugänglich machen.

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Sergey Borisov
Mitte-Links: ©panthermedia.net Helma Spona
Mitte-Unten: ©panthermedia.net Alina Isakovich

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Über Simon Schröder (1001 Artikel)
<a href="https://plus.google.com/111295419607355970628?rel=author"> Simon Schröder</a> ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

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