Babymöbel Test 2014

Babymoebel Test 2014

Babymoebel Test 2014Werdende Eltern haben vor der Geburt Allerlei wichtige Aufgaben zu erledigen. Eine davon ist das Einrichten und Gestalten des neuen Babyzimmers. Verspielt, bunt und kindgerecht soll es sein. Süße Wandbilder, ein gemütliches Gitterbett und eine Wickelkommode werden dabei oft nur nach der Optik ausgewählt, dabei sollte man gerade bei der Erstausstattung auf Sicherheit setzen. Während spitze Kanten und offene Steckdosen selbst unerfahrenen Eltern ins Auge fallen, werden dagegen versteckte Gefahren leicht übersehen.

Das Babyzimmer wird oft noch schnell auf den letzten Drücker fertig renoviert; dabei können in Wandfarben, Tapetenkleistern und Teppichklebern Lösungsmittel enthalten sein, die im Zweifel sogar allergieauslösende Gase freisetzen. Deshalb sollte man unbedingt frühzeitig mit den Arbeiten beginnen und für das Zimmer ausschließlich lösungsmittelarme Materialien verwenden. Auf nicht kindgerechte Dekoelemente sollte man am besten komplett verzichten. Glas und Zimmerpflanzen haben im Kinderzimmer übrigens ebenfalls nichts verloren.

Grundausstattung an Babymöbeln

[sws_yellow_box box_size=“640″]Zur Grundausstattung eines jeden Babyzimmers zählen in jedem Fall ein Wickeltisch und ein Gitterbettchen. Trotzdem lohnt es sich, dass ein oder Andere zusätzlich anzuschaffen. Ein gemütlicher Stuhl zum Stillen wertet beispielsweise die gemeinsame, intensive Zeit zwischen Mutter und Kind qualitativ auf (Besonders gemütliche und günstige „Wippstühle“ hatten wir damals bei Ikea gefunden. Ähnliche Geschäfte wie der bekannte Online-Shop von Hoeffner etc. dürften dem aber in nichts nachstehen.) [/sws_yellow_box]

Eltern sollten darauf achten sich die Arbeit mit dem Baby so angenehm wie möglich zu machen. Eine gemütliche Atmosphäre ist demnach ebenso wichtig, wie die Anordnung der Pflegeprodukte und Möbel. Sparen Sie sich Wege und stellen Sie das Babyzimmer nicht zu voll, um Platz zu haben mit dem Kind durch die Gegend zu laufen. Gefährliche Gegenstände können auf Regalen außer Reichweite des Kindes sicher verstaut werden. Ein kleiner Kleiderschrank sorgt für Übersicht und wird in absehbarer Zeit sowieso gebraucht – außerdem wird aus dem einstigen Babyzimmer oft das erste Kinderzimmer. Deshalb setzen viele Hersteller auf mitwachsende Möbel. Egal ob Schrank, Wickeltisch oder Bett jedes Stück kann mit kleinen Handgriffen umfunktioniert werden. Da wird aus dem einstigen Babybett in Handumdrehen ein Kinder- und später ein Jugendbett und der Wickeltisch wird zur Kommode.

1. Wickelkommode

Idealerweise steht eine Wickelkommode in einer Ecke des Kinderzimmers, um die Sturzgefahr zu verringern. Dementsprechend sollte die Wickelauflage einen hohen Rand haben. Außerdem sollte sie leicht zu reinigen sein. Die meisten Wickelkommoden bieten übrigens in der Regel zwar ausreichend Stauraum für Tücher, Puder, Windeln und Co., dennoch kann es nicht schaden ein Regal über der Wickelkommode anzubringen, um während des Wickelns alle Utensilien griffbereit und trotzdem außer Reichweite des Babys zu haben.

Später kann die Wickelauflage bei vielen Herstellern einfach heruntergenommen werden. Ein echter Allrounder unter den Wickelkommoden ist in jedem Fall der Wickeltisch Melina der Firma Tobi GmbH. Sie ist höhenverstellbar und damit komfortabel. Auf große Bohrlöcher wurde ebenso verzichtet, wie auf spitze Ecken und scharfe Kanten. Die Auflage ist leicht zu reinigen und abnehmbar. Als einzige Wickelkommode besitzt sie neben dem hohen Auflagenrand, eine zusätzliche Absturzsicherung. Wer die Augen aufhält kann speziell auch diese Wickelkommode günstig gebraucht kaufen, da sie häufig auch nach dem Wickelalter noch in gutem Zustand ist.

2. Gitterbettchen

Viele Eltern können sich zwischen einer Wiege, einem Wägelchen und einem richtigen Bett nur schwer entscheiden. Klar, alle Varianten haben Ihre Vor- und Nachteile. Eine Wiege weckt nostalgische Gefühle, ein Wagen ist praktisch, doch die Freude wehrt in der Regel nicht lange, denn nach einem halben Jahr werden die meisten Kinder dafür zu groß. Ganz gleich für welche Variante man sich entscheidet, sollte man natürlich auch hier Sicherheitskriterien genau prüfen.

Allem voran darf der Abstand zwischen den Gitterstäben nicht mehr als 6,5 cm betragen, ansonsten könnte ein Baby mit dem Kopf zwischen die Stäbe geraten und hängen bleiben. Entscheidet man sich direkt für ein Bett sollten mehrere Stäbe herausnehmbar sein, sodass dem Kleinkind das alleinige Rauskrabbeln ermöglicht wird. Als eindeutiger Testsieger bei Ökotest ging das Modell LF Mia von Wellemöbel hervor. Eine gute und günstigere Alternative bietet der schwedische Riese Ikea mit seinem Bett Leksvik.

3. Matratze

Besonders wichtig bei der Wahl der Matratze ist es immer eine speziell für Kinder zu benutzen und darauf zu achten, dass diese eine gewisse Festigkeit aufweist. Babys sollten in keinem Fall mehr als 3 cm einsinken. Darüber hinaus ist die Passform entscheidend. Schlitze zwischen Matratze und Bett sollten so gering wie möglich ausfallen. Atmungsaktive Matratzen schützen vor Schimmel, denn schließlich könnte bei Kindern gerade Nachts mal was daneben gehen.

4. Teppich

Unsere Kids sind ständig in Bewegung und möchten die Welt um sich herum erkunden. Dafür bietet der Boden ausreichend Fläche ohne die Gefahr zu bergen herunter zu fallen. Ein Teppichboden bietet dafür wohlige Wärme und schluckt nebenbei noch Geräusche. Niedliche Spielbögen mit Spiegeln, Figuren und Musik, wie zum Beispiel die Rainforest de luxe Activity Krabbeldecke von Fisher Price*von Fisher Price, bieten Abwechslung, Beschäftigung und fördern den Spielgeist. Dekoelemente wie Moskitonetze oder Himmel sollten nur außer Reichweite der Kinder angebracht werden, ansonsten könnten Kinder sich diese übers Gesicht ziehen und ersticken oder sich damit strangulieren.

5. Siegel und Ihre Bedeutung

Gerade in Baby- und Kinderzimmer sollten man Wert auf sicheres und solides Mobiliar setzen. Einige Siegel und Zeichen helfen die Qualität eines Produktes besser einzuschätzen. Das GS- und/oder auch TÜV-Siegel steht dabei für Funktionssicherheit und das CE-Siegel bestätigt das bestimmte europäische Normen eingehalten wurden. Das vom Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung vergebene Zeichen RAL, bescheinigt die Gesamtqualität eines Möbelstücks nach festgesetzten Kriterien.

Kinderbett bauen oder Der Selbstbau eines Kinderbettes

Fazit

[sws_blue_box box_size=“640″]Egal um welches Möbelstück es sich nun im Babyzimmer handelt, auf bestimmte Kriterien sollte man immer achten. Hier spielt vor allem die Verarbeitung eine wesentliche Rolle. Große Bohrlöcher laden Kleinkinder ein mit den Fingern darin rumzupuhlen, wobei sie sich verletzen könnten. Die Ecken der Möbel sollten abgerundet oder zumindest mit einem Kantenschutz versehen sein; außerdem sollten Sie eine gewisse Standsicherheit aufweisen. [/sws_blue_box]

Gerade Kinder die anfangen zu krabbeln, halten sich an allem was sie greifen können fest und ziehen sich hoch. Da kann ein Kleiderschrank schnell einmal umkippen. Die Möbel sollten aus hochwertigen, splitterfreien und im besten Fall geprüften Materialien sein. Dabei ist unbehandeltes Massivholz zwar aufwendiger in der Pflege und der Reinigung, setzt dafür aber weniger Formaldehyd frei als beschichtetes oder lackiertes Holz. Vor allem Stücke die von Säuglingen gerne mal in den Mund genommen werden, sollten unlackiert sein. Qualitativ hochwertige Möbel sind in der Regel geprüft und mit den oben genannten Siegeln gekennzeichnet.

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Kirsty Pargeter

Babymöbel Test 2014
Artikel bewerten

Über Simon Schröder (1003 Artikel)
<a href="https://plus.google.com/111295419607355970628?rel=author"> Simon Schröder</a> ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*