Betreuungsgeld 2013

Betreuungsgeld 2013

Dass Eltern die Unterstützung des Staates erhalten sollen, steht für die meisten Politiker außer Frage. Die Finanzierung sorgt aber immer wieder für kontroverse Debatten. Jetzt bringt ein neuer Plan für Betreuungsgeld 2013 neuen Diskussionsstoff.

War es bisher so, dass Eltern nur dann die Unterstützung bekamen, wenn das Kind in einer Einrichtung untergebracht ist, so soll die Berechtigung ausgeweitet werden.

Die Planung geht dahin, dass künftig auch die Betreuung zu Hause finanziell gefördert werden soll. Die Höhe beläuft sich im Jahr 2013 auf 100€ und steigt in 2014 auf 150€. Der Grund für die neue Hilfe ist unter anderem, dass Kitas für unter dreijährige noch längst nicht so weit verbreitet sind, wie von der Familienministerin versprochen.

Betreuungsgeld 2013 für verwahrloste Kinder?

Betreuungsgeld 2013 für verwahrloste Kinder?

Wie mokieren sich allerorten doch Menschen, wenn sie über Verwahrlosung unschuldiger Kinder hören. Genau diese ereifern sich allerdings ebenfalls, wenn es um Zahlungen an Eltern geht, die aus der Staatskasse finanziert werden sollen.

Keine Mutter ist in der Lage sich gut um ihr Kind zu kümmern, wenn sie zusätzlich einem Job nachzugehen hat. Mag jemand argumentieren, dass es ja bereits das Elterngeld gibt, dann wird es sich wohl um einen Gutsituierten handeln.

Nur das Elterngeld reicht häufig nicht aus und Geldsorgen sind ein großer Stressfaktor junger Familien.

Warum sollen Mütter, die sich gut um ihre Kleinen kümmern, nicht mit dem Betreuungsgeld 2013 finanzielle Hilfe bekommen? Es zeugt von viel Mut, wenn jemand in dieser teuren Zeit Kinder in die Welt setzt. Viele möchten zwar gerne Nachwuchs, es fehlen ihnen aber die finanziellen Mittel. Das ist nicht nur traurig, sondern auch beschämend.

Die Gesetze zur Unterstützung von Familien sollten nicht kontrovers diskutiert werden. Geburtenschwache Jahrgänge zeigen doch, dass die Generationenpyramide nach oben immer schmaler wird. Wenn wir da jetzt nicht aktiv eingreifen, wird es eine schwierige Zukunft werden.

Vor- und Nachteile vom Betreuungsgeld 2013

Vor- und Nachteile vom Betreuungsgeld 2013

Unter 3-Jährige werden noch immer sehr häufig zu Hause betreut. Der Grund dafür liegt darin, dass es nicht genug Angebote für Alternativen gibt.

Tagesmütter, die durchaus gut ihre Arbeit verrichten, werden durch Paragrafen in ihrer Arbeit behindert. Kindergärten für die Jüngsten gibt es zwar, aber hier übersteigt die Nachfrage eindeutig das Angebot.

Besonders im ländlichen Raum gibt es kaum Offerten. Teilweise nehmen die Eltern weite Wege auf sich, um ihre Kleinen unterzubringen.

Kinder fühlen sich zwar in der Obhut ihrer Eltern wohl, allerdings brauchen sie auch den Umgang mit Gleichaltrigen. Sie lernen dabei, dass sie auch teilen müssen und ihr Sozialverhalten ändert sich. Aus diesem Grund sind Betreuungsplätze in einer Kindertagesstätte eine Bereicherung für sie. Auch den Müttern tut es gut, wenn sie einmal pausieren können. Den Nutzen davon hat alleine das Kind, welches danach wieder die volle Aufmerksamkeit bekommt.

Eine gute Mischung zwischen einem Kinderhort und der Obhut von Mutter und Vater sorgen für die gesunde Entwicklung des Nachwuchses. Die Bundesregierung hat also zwei Aufgaben. Zum einen muss sie den Bau von Kitas vorantreiben und zum anderen Eltern mit dem Betreuungsgeld 2013 unterstützen. Nicht alle sind in der glücklichen Lage, dass sie die Großeltern mit in die Betreuung einbeziehen können.

Interview mit der Familienministerin Frau Schröder:

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

Wie siehst Du das Betreuungsgeld 2013? Findest Du die Möglichkeit, die eigenen Kinder zu Hause zu betreuuen und dafür Unterstützung zu erhalten gut, oder siehst Du das eher kritisch?

Liebe Grüße
Simon

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Cathy Yeulet
Oben-Links: ©panthermedia.net Design Pics
Mitte-Rechts: ©panthermedia.net Denis Raev

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Über Simon Schröder (1003 Artikel)
<a href="https://plus.google.com/111295419607355970628?rel=author"> Simon Schröder</a> ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

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