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Betreuungsgeld | Die Herdprämie wird immer wahrscheinlicher!

Betreuungsgeld für alle?

Es scheint, als würden sich die Parteien endlich über das Streitthema Betreuungsgeld einig werden. Bisher hatte die CDU das Betreuungsgeld rigoros abgelehnt.

Die CDU und CSU haben jetzt jedoch endlich einen Schritt aufeinander zu gemacht und haben sich endlich über das Herzensprojekt der CSU geeinigt.

Grund dafür war, dass sich die CDU nun endlich auf Kompromisse eingelassen hat, die noch vor der Sommerpause abgelehnt wurden. Die Bedingungen für eine Einigung waren, dass das Elterngeld nur dann ausgezahlt wird, wenn der Besuch der Vorsorgeuntersuchung auch wahrgenommen wird. Aber auch die Einspeisung des Elterngeldes in die private Altersvorsorge soll gefördert werden. Mit 15 Euro extra pro Kind waren dann auch die Christsozialen zufrieden.

Die ganze Wahrheit über das Betreuungsgeld – Initiative Familienschutz

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Da aber alles wahrscheinlich einfach zu glatt gelaufen ist, stellt sich nun die nächste Partei quer. Am 18. Oktober wird das Gesetz im Bundestag vorgestellt und wohl auch beschlossen werden, doch die FDP will aber nicht mitspielen.

Schon am Montag ließ die FDP-Führung verlauten „Wir machen nicht mit! Das Präsidium der Liberalen entschied sich einmütig, das Unionsmodell nicht mitzutragen.“

Was möchte die FDP?

Regelungen noch nicht klar

Regelungen noch nicht klar

Die FDP möchte einfach nicht jedem Vorschlag zustimmen. So nun auch bei diesem Kompromiss. Man wolle keinem Kompromiss, da dieses Thema für ein Eingeständnis zu heikel sei. Man müsse die Werte von den Liberalen auch weiterhin vertreten.

Da spricht auch die kommende Landtagswahl in Niedersachsen dafür. Nach den letzten Wahlflops will die Partei umso stärker hinter den eigenen Zielen stehen. Außerdem ginge es wohl um den Stolz der Partei. Dennoch scheint die FDP dem Konzept des Betreuungsgeldes nicht komplett den Rücken kehren zu wollen. Immerhin gab die Führungsspitze selbst an, dass man an dem Projekt noch weiterarbeiten müsse, damit auch alle zufrieden sein können.

Auch bei den Bürgern scheidet das Thema die Gemüter. Sie sind sich genauso uneinige, wie die Parteien selbst. Die einen finden, dass es ein guter Weg in die richtige Richtung sei. Andere wiederum finden, dass man von dem Betreuungsgeld verleitet wird, einfach zuhause zu bleiben. Denn selbst wenn es 300 Euro wären, reicht es noch lange nicht um ein Einkommen auszugleichen. Auch „Besserverdiener“ werden wohl nicht extra zuhause bleiben, weil sie deswegen etwas mehr erhalten.

Debatte zum Betreuungsgeld

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Die meisten Bürger sehen das Betreuungsgeld als Vertuschung dafür, dass die Regierung nicht schnell genug Kitaplätze schaffen konnte. Ab August 2013 werden die aber alle benötigt, denn ab da hat dann jedes Kind einen Anspruch auf einen Kitaplatz.

Die meisten Mütter finden es auch schlimm, dass sie mehr oder weniger zum Arbeiten genötigt werden.

In den Medien werden Hausfrauen inzwischen als faul und arbeitsunwillig dargestellt, nur weil sie sich um die Betreuung der Kinder selbst kümmern möchten. Einer Frau wird es nicht einmal mehr zugestanden, dass sie sich ausschließlich um Haushalt und Kinder kümmern will. Selbst dann, wenn die finanzielle Situation gesichert ist. Um diesen Konflikt zu lösen, wird sich die Regierung einiges einfallen lassen müssen. Die Meinungsspaltung im Bundestag spiegelt sich nun auch im Volk wieder. Daher ist es wichtig, dass sich die Koalition endlich einigt und eine Entscheidung trifft, egal wie sie aussehen soll!

Hedwig Beverfoerde zum Betreuungsgeld

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Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Thomas Steup
Mitte-Links: ©panthermedia.net stevanovicigor

Quelle Zitat oben: Spiegel

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Die CDU und CSU haben jetzt jedoch endlich einen Schritt aufeinander zu gemacht und haben sich endlich über das Herzensprojekt der CSU geeinigt.

Grund dafür war, dass sich die CDU nun endlich auf Kompromisse eingelassen hat, die noch vor der Sommerpause abgelehnt wurden. Die Bedingungen für eine Einigung waren, dass das Elterngeld nur dann ausgezahlt wird, wenn der Besuch der Vorsorgeuntersuchung auch wahrgenommen wird. Aber auch die Einspeisung des Elterngeldes in die private Altersvorsorge soll gefördert werden. Mit 15 Euro extra pro Kind waren dann auch die Christsozialen zufrieden.

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Da aber alles wahrscheinlich einfach zu glatt gelaufen ist, stellt sich nun die nächste Partei quer. Am 18. Oktober wird das Gesetz im Bundestag vorgestellt und wohl auch beschlossen werden, doch die FDP will aber nicht mitspielen.

Schon am Montag ließ die FDP-Führung verlauten „Wir machen nicht mit! Das Präsidium der Liberalen entschied sich einmütig, das Unionsmodell nicht mitzutragen.“

Was möchte die FDP?

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Da spricht auch die kommende Landtagswahl in Niedersachsen dafür. Nach den letzten Wahlflops will die Partei umso stärker hinter den eigenen Zielen stehen. Außerdem ginge es wohl um den Stolz der Partei. Dennoch scheint die FDP dem Konzept des Betreuungsgeldes nicht komplett den Rücken kehren zu wollen. Immerhin gab die Führungsspitze selbst an, dass man an dem Projekt noch weiterarbeiten müsse, damit auch alle zufrieden sein können.

Auch bei den Bürgern scheidet das Thema die Gemüter. Sie sind sich genauso uneinige, wie die Parteien selbst. Die einen finden, dass es ein guter Weg in die richtige Richtung sei. Andere wiederum finden, dass man von dem Betreuungsgeld verleitet wird, einfach zuhause zu bleiben. Denn selbst wenn es 300 Euro wären, reicht es noch lange nicht um ein Einkommen auszugleichen. Auch „Besserverdiener“ werden wohl nicht extra zuhause bleiben, weil sie deswegen etwas mehr erhalten.

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Die meisten Bürger sehen das Betreuungsgeld als Vertuschung dafür, dass die Regierung nicht schnell genug Kitaplätze schaffen konnte. Ab August 2013 werden die aber alle benötigt, denn ab da hat dann jedes Kind einen Anspruch auf einen Kitaplatz.

Die meisten Mütter finden es auch schlimm, dass sie mehr oder weniger zum Arbeiten genötigt werden.

In den Medien werden Hausfrauen inzwischen als faul und arbeitsunwillig dargestellt, nur weil sie sich um die Betreuung der Kinder selbst kümmern möchten. Einer Frau wird es nicht einmal mehr zugestanden, dass sie sich ausschließlich um Haushalt und Kinder kümmern will. Selbst dann, wenn die finanzielle Situation gesichert ist. Um diesen Konflikt zu lösen, wird sich die Regierung einiges einfallen lassen müssen. Die Meinungsspaltung im Bundestag spiegelt sich nun auch im Volk wieder. Daher ist es wichtig, dass sich die Koalition endlich einigt und eine Entscheidung trifft, egal wie sie aussehen soll!

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Artikelbild: ©panthermedia.net Thomas Steup
Mitte-Links: ©panthermedia.net stevanovicigor

Quelle Zitat oben: Spiegel

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1 Comment

  1. Walther

    4. Oktober 2012 at 14:11

    Nachdem ich mir jetzt einen Teil der Diskussion um das Thema angesehen habe (danke für den Youtube-Link), muss ich sagen: Ich halte es immer noch für Schwachsinn! Da wird eine Menge schön daher geredet, die Realität, dass das Betreuungsgeld von manch schlechten Eltern aber einfach nur als „netter Nebenverdienst“ eingestrichen wird und die Kinder gar nichts davon haben, bleibt viel zu sehr außen vor und hilft kein Stück z.B. bei der Integration ( http://www.hamburg-lokal.com/nachrichten/elbliberale-gegen-herdpraemie/158 ).

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