Brauchen Familien eine Haustierversicherung?

Haben Sie Ihren Vierbeiner richtig versichert?

Haustierversicherung

Mittlerweile kann man sich einfach für alle Lebenslagen versichern und die Deutschen tun das auch – ein durchschnittlicher Bundesbürger ist versichert wie noch nie davor. Obwohl die meisten Policen unverzichtbar sind, sind doch einige dabei, die wenig sinnvoll oder sogar völlig überflüssig sind. Manchmal wird am falschen Ende gespart. So ist es auch beim Umgang mit Haustieren. Haustierbesitzer sind dabei oft zu sorglos.

Haustierversicherung

Unterhaltskosten werden unterschätzt

Einen Hund oder eine Katze zu besitzen kann viele schöne Momente bereiten und auch den Kindern einen richtigen [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Umgang mit Tieren[/sws_highlight]  beibringen. Allerdings bedeutet der Besitz eines Haustiers nicht nur Friede, Freude und Eierkuchen. Es ist nämlich auch mit vielen Pflichten und einer Verantwortung dem Tier gegenüber verbunden.

[sws_green_box box_size=“618″]Das beinhaltet zum Beispiel regelmäßige Kontrollen beim Tierarzt und sonstige Tierarztkosten, wenn das Tier mal krank sein sollte. Das kann eben die Familienkasse schön belasten, wenn der Vierbeiner mal operiert werden soll. Eine Hundehalter-Haftpflichtversicherung ist in manchen Bundesländern eine Pflicht, man sollte jedoch ernst darüber nachdenken, ob eine Haustier- oder Krankenversicherung für das Haustier nicht abgeschlossen werden sollte. [/sws_green_box]

Wofür eine Krankenversicherung für Haustiere?

Eine [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Haustierkrankenversicherung[/sws_highlight]  springt dann ein, wenn bei einer Krankheit oder Unfall des Haustieres die anfallenden Kosten für Arzneimittel, Therapie und Behandlung entstehen. Die Versicherungspolice – je nach Tarif – übernimmt auch die Operationskosten. Darüber hinaus können Ausgaben für Vorsorgemaßnahmen (z.B. Impfungen) vertraglich versichert werden.

 

Es besteht auch, wie bei Menschen, ein weltweiter Auslandsschutz, der für den richtigen Schutz der Vierbeiner auf Reisen sorgt. Eine solche Krankenversicherung kann zurzeit für Hunde und Katzen abgeschlossen werden. Der Abschluss einer Krankenversicherung für Haustiere unterliegt jedoch einigen Bestimmungen: Die Hunde dürfen beim Abschluss nicht jünger als zwei Monate und nicht älter als acht Jahre sein, Katzen werden bis zum Alter von zehn Jahren übernommen.

Die Altersbegrenzung betrifft jedoch nur das Eintrittsalter, danach bleibt das Tier sein lebenslang versichert.

Unterschiedliche Tarifoptionen

Es gibt unterschiedliche Optionen für Krankenversicherungstarife, die unter anderem jährliche Leistungsgrenzen beinhalten. Je nach Tarif werden auch die Operationskosten voll oder nur zum Teil von dem Versicherer übernommen. Im Versicherungsvertrag sind auch Kosten für [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen[/sws_highlight]  (regelmäßige Impfungen oder Floh- und Zeckenprophylaxe) beim Tierarzt, alternative Heilmethoden, Physiotherapie und Arznei eingeschlossen.

Einige Kosten müssen jedoch die Hunde- oder Katzenhalter selbst übernehmen. Dazu zählen unter anderen die Ausgaben für Pflegezubehör und Bedarfsgegenstände, Kastration und Sterilisation, Erstellung von Bescheinigungen und Gutachten oder für Diät- und Ergänzungsfuttermittel. Halter haben auch eine freie Wahl des Tierarztes, die Abrechnung kann direkt zwischen dem Versicherer und dem Tierarzt erfolgen.

Der AGILA Tierkrankenschutz

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Dmitriy Shironosov

Brauchen Familien eine Haustierversicherung?
Artikel bewerten

Über Dariusz Strenziok (151 Artikel)
Wir vom Litia-Team berichten regelmäßig über Themen rund um Finanzen & Familie. Haben Sie Anregungen oder Ideen? Wir freuen uns auf Ihr Feedback! Mich finden Sie auf <a href="https://plus.google.com/u/0/114453479750257199017/" rel="author" />Google+</a>.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*