Der Ausbildungsplatz in letzter Sekunde

Du brauchst dir echt keine Illusion zu machen. Wenn du jetzt noch einen Ausbildungsplatz finden möchtest, bist du wirklich spät dran und musst dich ranhalten, damit du noch etwas Qualifiziertes finden kannst.

Trotzdem gilt, dass die Suche natürlich nicht zwecklos ist. Bis Ende Dezember sind manche Betriebe noch auf der Suche und stellen auch noch Auszubildende für dieses Jahr ein.

Des Weiteren gibt es eine Vielzahl von staatlichen Förderprogrammen, die den Einstieg ins Berufsleben zum Anfang des Jahres erleichtern sollen. Wenn du einen Ausbildungsplatz finden willst, musst du jedoch echt aktiv werden. Du kannst nicht einfach darauf warten, dass die Angebote dir zugeflogen kommen, sondern musst dich selber bewerben.

Als Nachrücker einen Ausbildungsplatz finden!

Die meisten Betriebe haben zu Beginn des Monats November die Suche abgeschlossen, dennoch besteht aber grundsätzlich Bedarf.

Zwanzig Prozent aller zum Ende des Jahres nicht vermittelten Jugendlichen, die einen Ausbildungsplatz finden möchten, bekommen einen im Januar des Folgejahres.

Das bedeutet aber auch, dass du dich auf gar keinen Fall auf die faule Haut legen solltest, sondern weiterhin Bewerbungen schreiben musst.

Viele Unternehmen überlegen sich auch erst im Nachhinein doch noch auszubilden, bzw. vielleicht auch aufgrund einer qualifizierten Bewerbung jemanden einzustellen.

Auch nach Möglichkeiten immer die Zentralverbände der jeweiligen Branchen nach Stellenangebote durchsuchen. Wenn du einen Ausbildungsplatz finden willst, ist es ebenso wichtig, dich auch bei der Bundesagentur für Arbeit zu melden.

Die haben ein Nachvermittlungsverfahren. Dort werden noch nicht vermittelte Jugendliche oder Arbeitslose zu einem Beratungsgespräch eingeladen, das ebenfalls nicht selten mit Erfolg gekrönt ist. Flexibilität ist dafür natürlich Voraussetzung und nicht immer bekommst du einen Ausbildungsplatz in deinem Traumberuf. Aber der kann ein Sprungbrett zu deinem Traumberuf darstellen!

Was ist das EQJ?

Das EQJ ist eine staatliche Förderungsmöglichkeit.

Dahinter verbirgt sich zwar nicht die Möglichkeit einen Ausbildungsplatz zu finden, aber die Möglichkeit eines Praktikums in jeder erdenklichen Branche, das dabei über zwölf Monate laufen sollte.

Der Vorteil ist, dass man damit in alle möglichen Berufe hineinschnuppern kann und dann eventuell sogar vom Betrieb übernommen wird.

Auf jeden Fall ist es besser, als auf der Straße zu sitzen und es gibt sogar noch Geld dafür. Bis zu 200 Euro kann jeder Absolvent im Monat erhalten. 60 Prozent aller Teilnehmer an dieser Fördermöglichkeit haben nach dem Praktikum eine Stelle im Betrieb erhalten.

Darüber hinaus kann die Praktikumszeit eventuell sogar auf die Lehrzeit angerechnet werden. Das ist aber nicht verpflichtend und ist vom jeweiligen Betrieb abhängig.

Andere Förderungsmöglichkeiten

Hast du danach immer noch keinen Ausbildungsplatz gefunden, gibt es noch viele andere Möglichkeiten.

Eventuelle Bildungslücken können zum Beispiel mit einer so genannten Berufsbildenden Förderungsmaßnahme geschlossen werden.

Die Förderungsmöglichkeiten sind ansonsten aber auch abhängig von den verschiedenen Ländern und es ist daher notwendig, dass du dich ausgiebig darüber informierst.

Ich drück dir die Daumen! Wenn du noch Fragen hast oder vielleicht gute Vorlagen für deine Bewerbungsschreiben brauchst, schreib mir einfach hier einen Kommentar! Vielleicht kann ich ja bei dem einen oder anderen noch weiterhelfen.

Dieser Artikel stellt keine Rechts- oder Gesundheitsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen.

Alles Gute!
euer Simon

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Der Ausbildungsplatz in letzter Sekunde
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Über Simon Schröder (1003 Artikel)
<a href="https://plus.google.com/111295419607355970628?rel=author"> Simon Schröder</a> ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

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