Der Familienumzug | In Eigenregie mit Kindern umziehen

Umzug mit der Familie

Umzug mit der FamilieDer Umzug in Eigenregie ist meist billiger als der mit einer Spedition. Es steht dabei außer Frage, dass sich ein Familienumzug aber natürlich nicht ohne gute Planung durchziehen lässt. Man kann sich also freuen, wenn man auf tatkräftige Freunde zurückgreifen kann, oder weiß, wo man gute Umzugshelfer herbekommt. Wer auch in Kauf nimmt, dass das Umzugsgut bei Umzug in Eigenregie nicht versichert ist, kann sich dann auch auf die Suche nach einem billigen Möbeltransporter machen. Traut man sich das allerdings nicht zu, sollte man auf Seite wie Immobilienscout24 & Co. ein Umzugsunternehmen für den Familienumzug raussuchen.

Was es vor dem Umzug zu planen gibt

[sws_yellow_box box_size=“630″]Als allererstes müssen Sie sich ein paar Tage Urlaub einräumen, um auch wirklich den Kopf für den Umzug frei zu haben. Das scheint auf den ersten Blick sehr viel verlangt zu sein, aber 3 ganze Tage wären schon ideal. Zum Beispiel werden die Gänge zu den Behörden, die bei einem Umzug anfallen, gerne mal vergessen; dabei können diese viel Zeit schlucken. Da kommt man schnell mal eben auf 2 oder 3 Tage.[/sws_yellow_box]

Selbst wenn Sie vorhaben am Wochenende umzuziehen, sollten Sie frühzeitig abklären, ob Ihr Arbeitgeber für diesen speziellen Fall eine Regelung vorsieht. Auch auf erfahrene Helfer sollte besonderen Wert gelegt werden. Es reicht auch wenn nur einer oder zwei der Helfer der übrigen Mannschaft ihre Erfahrung mit einbringen können und so kein heilloses Durcheinander entsteht, und auch jeder wirklich weiß was zu tun ist.

Teamarbeit ist hier das A und O. Es sollten dabei dann Helfer ran, die nicht alle Viertelstunden eine Pause brauchen und auch mal einfach einer Anweisung folgen, ohne zu kontern. Um den Kreis der Umzugshelfer zu vervollständigen, lohnt es sich übrigens eine Anzeige im Internet oder in der Zeitung zu schalten, denn Studenten oder kräftige Rentner sind für einen äußerst fairen Preis immer auf der Suche nach einmaligen Jobgelegenheiten, wo es gleich Bares auf die Hand gibt.

[sws_red_box box_size=“630″]Achtung Haftung
Beim Familienumzug in Eigenregie kommt die Haftpflicht in der Regel nicht für Verluste auf. Es gibt allerdings auch Ausnahmen. Dieser Punkt sollte also auf alle Fälle überprüft werden, denn die Privathaftpflicht Ihrer Umzugshelfer kommt für Schäden ganz sicher nicht auf, da es sich hier um eine Gefälligkeitsleistung handelt. Nur wenn durch den Umzug anderes Eigentum, wie der Mietwagen oder die Wohnung des Vermieters beschädigt wird, übernimmt die Haftpflicht grundsätzlich die entstandenen Schäden.[/sws_red_box]

Transporter mieten

FamilienumzugMindestens vier Wochen vor dem geplanten Umzug sollten Sie sich nach einem Umzugstransporter umsehen und die verschiedenen Angebote miteinander vergleichen. Das eigene Fahrzeug kommt nur bei äußerst kleinen Haushalten überhaupt in Anbetracht. In der Regel können die Transporter ganz gemütlich online gebucht werden. Will man dies nicht oder war nichts mehr frei, kann man auch bei dem örtlichen Baumarkt nach einem Transporter fragen. In der Regel können hier die Fahrzeuge sehr günstig angemietet werden.

Denken Sie daran, dass für das Fahren eines Umzugswagen bis 7,5 Tonnen (Vier-Personen-Haushalt) nur noch der alte Führerschein der Klasse 3 gültig ist. Mit den neuen EU-Führerscheinen der Klasse B ist dies nicht mehr möglich; hier dürfen Sie maximal 3,5 Tonnen bewegen. Im Durchschnitt und je nach Größe des LKW, kommt man mit einer Tagespauschale von 100 EUR weg; an Wochenenden verdoppelt sich diese allerdings meistens.

Für das Geld lohnt es sich dann auch einen Transporter zu mieten der vollkaskoversichert ist. Wenn Sie innerhalb des gleichen Ortes umziehen, sollten die weniger geübten Fahrer unter Ihnen auf einen Kleintransporter zurückgreifen. Das erspart am Umzugstag sehr viel unnötigen Stress. Ein 7,5 Tonner ist immerhin ein richtiger LKW und wesentlich schwieriger zu fahren.

Parkplatz absperren und Genehmigung einholen

[sws_green_box box_size=“630″] Wer Stress mit Behörden aus dem Weg gehen möchte, sollte sich eine amtliche Genehmigung zum Einrichten einer Halteverbotszone einholen. Auch wenn man die Erlaubnis in Händen hält, kann man allerdings nicht einfach mit Stuhl und Klebeband einen Teil der Straße absperren. Hierfür gibt es spezielle Schilder. Bei schwierigen Gegebenheiten, unter denen sich das Abstellen des Umzugswagens nicht ohne Problemen bewältigen lässt, muss eine Ausnahmegenehmigung eingeholt werden. Diese wird ausgestellt, wenn im Halteverbot oder in einer Fußgängerzone geparkt werden muss. [/sws_green_box]

Auch wenn Fahrzeuge am Abstellort ständig parken, kann so eine Genehmigung von Vorteil sein. Hierfür muss 14 Tage vor dem Umzug ein Antrag zur Errichtung einer mobilen Halteverbotszone beim Straßenverkehrsamt oder ähnlichen Behörden gestellt werden. Im schriftlichen Antrag müssen alle nötigen Kontaktdaten vorzufinden sein, sowie das Datum und die Dauer des Umzugs. Zur Einrichtung der mobilen Halteverbostzone wird die genaue Adresse und Hausnummer benötigt, sowie eine präzise Beschreibung der örtlichen Gegebenheiten. Diese Zone muss spätestens 72 Stunden vor dem angegebenen Umzugstermin eingerichtet werden. Datum, Uhrzeit, Ihr Name und Ihre Kontaktdaten müssen auf den Schildern deutlich zu sehen sein. Die Schilder können ausschließlich privat bei Fachfirmen beschaffen werden. Wenn doch jemand am Tag des Umzugs in der Zone parkt, wird die Verkehrsüberwachung oder Funkzentrale die nötigen Schritte zum Abschleppen einleiten.

Umzug Tipps – Welt der Wunder

Es gibt also sehr viele Details an die man denken muss, um einen Umzug in Eigenregie zu bewerkstelligen. Vor und währen der ganzen Planung fällt dabei mindestens genau soviel Arbeit an wie am eigentlichen Tag. Für diejenigen die darauf aus sind Geld zu sparen und zudem einen ereignisreichen Tag mit guten Freunden erleben möchten, ist der Umzug in Eigenregie sicher der richtige Weg.

Umzugskostenrechner auf Immobilienscout24.de
Halteverbotszone einrichten auf Meldebox.de
Umzug mit Kindern auf Familie.de

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Arne Trautmann
Mitte-Mitte: ©panthermedia.net Kurhan

 

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Über Simon Schröder (1003 Artikel)
<a href="https://plus.google.com/111295419607355970628?rel=author"> Simon Schröder</a> ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

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