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Der passende BH nach der Geburt | Klassischer Still-BH wieder im Trend!

Still-BH | © panthermedia.net / Juan Auni n Still-BH | © panthermedia.net / Juan Auni n

Für viele werdende Mütter stellt sich spätestens kurz vor der Geburt ihres Kindes die Frage, welchen Still-BH sie zukünftig eigentlich tragen sollten. Standen noch vor wenigen Monaten ausschließlich die modischen Aspekte des BH`s im Vordergrund, so sind nun auch Dinge wie die Bequemlichkeit und die Alltagstauglichkeit enorm wichtig.

Der passende BH nach der Geburt

Alltag nach der Geburt | © panthermedia.net / Piotr Marcinski

Alltag nach der Geburt | © panthermedia.net / Piotr Marcinski

Während nicht stillende Mütter -BH technisch gesehen- wieder schnell zur gewohnten Tagesordnung übergehen können, sollten sich die stillenden Frauen intensiver mit der BH-Frage beschäftigen. Für beide jedoch gilt: Nach der Entbindung ist ein bügelloses Bustier absolut empfehlenswert. Bustiers sind immerhin tierisch bequem und geben der Brust einen optimalen Halt, aber ohne einzuschneiden oder einzuengen.

Es gibt sie in den verschiedensten Ausführungen zu kaufen; wie zum Beispiel aus Baumwolle oder elastischen Nylon, wattiert oder ohne Formvollendung, was besonders empfehlenswert ist.

Bei bekannten Anbietern im Internet sind solche nicht-vorgeformte BH`s auch recht günstig, wie man bei diesem Shop hier schön sehen kann. Im Fachgeschäft vor Ort zahlt man in der Regel ein Vielfaches. Die Preise vor Ort und im Internet zu vergleichen lohnt sich also in der Regel immer! Eine Alternative zum Bustier ist übrigens noch das sogenannte Bandeau. Hier besteht der Unterschied darin, dass das Bandeau trägerlos ist. Wöchnerinnen, welche auch die Träger eines Bustiers scheuen, sind mit einem Bandeau bestens bedient. Egal, für welche Art von Brustunterstützung sich die werdende Mama entscheidet, die Anschaffung wird sich mit Sicherheit bezahlt machen.

Still-BH erst eine Woche nach der Entbindung kaufen

Etwa 48 Stunden nach der Geburt erfolgt der sogenannte Milcheinschuss. Dieser dauert in der Regel etwa bis zum vierten oder fünften Tag nach der Entbindung an. Die Brüste sind stark geschwollen und fühlen sich recht schmerzempfindlich an. Nicht selten wächst die Brust in diesem Zeitraum um eine Ganze Cup-Größe. Daher sollten stillende Mütter mindestens bis zu einer Woche nach der Geburt ihres Kindes mit dem Kauf eines geeigneten BHs warten.

Zu empfehlen ist auch ein sogenannter Still-BH, welcher eigens für die Ansprüche einer stillenden Mutter entworfen wurde. Und nein, es ist mittlerweile ein Gerücht, das Still-BHs absolut unsexy sind und aus fleischfarbener Baumwolle bestehen. Die Still-BHs von heute sind aus optischer Sicht längst nicht mehr von einem „normalen“ BH zu unterscheiden und von der sogenannten „Oma Unterwäsche“ meilenweit entfernt. Von uni Farben bis zu verspielter Spitze können verschiedene Modelle der Frau von heute so ziemlich alles bieten, was gefällt und was sie sich wünscht.

Absolute Priorität sollte jedoch die richtige Größenwahl des gewünschten BHs haben. Ein Still-BH darf niemals einengen, um einen Milchstau und um einer daraus folgenden Brustentzündung vorzubeugen. Probiert werden kann der Wunsch Still-BH am besten mit den eigenen Stilleinlagen und kurz vor dem Stillen. Nach dem Stillen geht das Brustvolumen etwas zurück und steigt dann mit der Bildung von neuer Muttermilch wieder an. Auch die Stilleinlagen beanspruchen etwas Platz im Cup. Dies sollte beim Kauf eines gut sitzenden Still-BHs genauso berücksichtigt werden, wie die Frage, ob der künftige Still-BH über Bügel verfügen sollte oder nicht. Hierbei muss die stillende Mutter beachten: Hebammen empfehlen einen bügellosen Still-BH, um der bereits erwähnten Brustentzündung vorzubeugen. Zudem sind sie bequemer und passen sich der Brust optimal an.

Jede Stillende sollte für sich selbst entscheiden, ob sie auf Bügel an ihrem Still-BH verzichten möchte oder nicht. Bei Still-Büstenhaltern mit Bügeln sollte die Passform ebenfalls hohe Priorität haben. Die Bügel dürfen keinesfalls in die Brust einschneiden. Neben der guten Passform und dem Komfort muss ein Still-BH auch vor allem eines sein; praktisch. Der Cup sollte sich bestmöglich mit einer Hand vom Träger lösen lassen, um ein schnelles und unkompliziertes Stillen zu ermöglichen. Das richtige Still-BH Modell kann nun rund um die Uhr getragen werden. Für die meisten Frauen ist es jedoch ungewohnt, in der Nacht einen BH zu tragen. „Aber wohin mit den Stilleinlagen?“ fragen sich nun viele stillende Mamas. Nun, hier sollte die clevere Dame von Welt einfach wieder auf ihr Bustier oder Bandeau aus der Wochenbettzeit zurückgreifen.

Still-BH`s nach dem Stillen

Frau mit Baby | © panthermedia.net / Anna Omelchenko

Frau mit Baby | © panthermedia.net / Anna Omelchenko

Mit einem Baby verändert sich auch der Busen. Der anfänglichen Dekolleté-Euphorie, die das Stillen mit sich bringt, folgt häufig die Ernüchterung nach dem Abstillen. Jedoch ist nicht das Stillen an sich für eine kleinere, schlaffere, oft auch asymmetrisch gewordene Oberweite verantwortlich, sondern vielmehr die Schwangerschaft.

Bei stillenden Müttern setzt der Prozess der Brustrückbildung lediglich zeitverzögert ein. Denn schon während der Schwangerschaft wachsen die Brustdrüsen und das Brustgewebe. Die Brust wird größer und die Haut gedehnt.

Doch hier kann sich die Frau von heute Abhilfe verschaffen. Dank der Designerin Louise Poirier, die 1961 das Urmodell des heutigen Push-Ups für eine kanadische Wäschefirma kreierte, ist es der Damenwelt, und somit auch allen Müttern ermöglicht worden, ihre Brust wieder optimal in Form und zur Geltung zu bringen. Die mit Drahtbügeln verstärkten Körbchen, sowie das Brustband und die Träger sind so verarbeitet, dass der sichtbare Teil der Brust angehoben wird. Die Oberweite wirkt größer und voluminöser.

Die Rede ist vom sogenannten „Wonderbra-Effekt“. Unterstützend sind zudem in die Körbchen eingearbeiteten Kissen. Der Push-Up ist damit die ideale Lösung für weiterhin effektvolle Auftritte nach der Schwangerschaft und Stillzeit. Für welchen BH sich Frau aber auch immer entscheidet, ein Patentrezept gibt es nicht. So wie jedes Kind, ist auch jede Frau und jede Brust anders; eben vollkommen einzigartig.

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