Der richtige Kindergarten für Sie und Ihr Kind!

Passender Kindergarten Passender Kindergarten
Passender Kindergarten

Passender Kindergarten

Eltern, die ihr Kind in einem Kindergarten anmelden wollen, sehen sich mit der Frage konfrontiert: Welcher Kindergarten passt zu meinem Kind?

Mütter tauschen sich untereinander aus und schon schwirrt den Eltern der Kopf, weil jeder was anderes wichtig findet und alle etwas zu dem Thema beitragen wollen.

Tatsächlich arbeiten Kindergärten nach unterschiedlichen pädagogischen Richtlinien. Zur besseren Orientierung für Eltern werden hier folgende pädagogische Konzepte kurz umrissen:

Der situationsorientierte Ansatz:
Diese Pädagogik wird Eltern in vielen Kindergärten begegnen. Hier werden die sozialen, kulturellen und psychologisch wichtigen Lebenshintergründe der gesamten Familie berücksichtigt. Ein ganzheitliches Menschenbild ist die Grundlage für diese Pädagogik. Dabei werden alle Personen mit einbezogen, die an der Entwicklung des Kindes beteiligt sind. Dieser Ansatz holt den Nachwuchs da ab, wo er steht und führt ihn gezielt weiter. Angebote werden an die Befindlichkeit und den individuellen Entwicklungsstand der zu Betreuenden angepasst.

Der Waldkindergarten:
Hier findet der Kindergartenbetrieb in einem Waldgrundstück statt. Ein festes Haus gibt es nicht, nur eine Blockhütte oder einen Bauwagen. Das sind allerdings nur Notfallstützpunkte, denn der reguläre Kindergartenalltag findet draußen in der Natur statt. Die Kinder sind bei Wind und Wetter an der frischen Luft, auch bei Minustemperaturen. Naturerfahrungen stehen bei dieser Pädagogik im Vordergrund. Die Kinder lernen in natürlicher Umgebung und werden abgehärtet. Tatsächlich fördert diese Erziehung die psychologische Entwicklung und gleichzeitig auch die Gesundheit.

Montessori-Pädagogik:
Diese Pädagogik hat ihren Namen von Maria Montessori, einer italienischen Ärztin, die sich besonders um die Entwicklung von geistig behinderten Kindern kümmerte. Sie entwickelte eigenes Material, um ihre Zöglinge zu fördern. Nach ihren Ideen arbeiten heute viele Kindergärten. Denn ihr Motto: „Hilf mir es selbst zu tun“, animiert viele Erzieher genau so die kindliche Persönlichkeit zu entfalten. Denn bei dieser Erziehung geht es darum, die verborgenen Kräfte im Kind zu entdecken und zu entwickeln. Insbesondere integrative Einrichtungen arbeiten oft nach diesem Konzept, denn integrativ heißt, die gemeinsame und gleichwertige Erziehung von behinderten und nicht behinderten Kindern.

Waldorf-Pädagogik:
Der Begründer dieser Pädagogik heißt Rudolf Steiner. Er hatte esoterische Ansichten und war der Gründer der Anthroposophie. Diese Weltanschauung spiegelt sich auch in seiner Pädagogik wider, die damit über die normale Erziehung weit hinausgeht. Die pädagogischen Grundsätze im Waldorfkindergarten hören sich durchaus nicht schlecht an. So kommt auch dem freien Spiel eine hohe Bedeutung zu. Doch sollte man wissen, dass Waldorfpädagogik auch die Vermittlung einer Weltanschauung bedeutet.

Natürlich gibt es auch noch eine ganze Reihe anderer Konzepte, wie Pestalozzi-Kindergärten, Bewegungskindergärten, oder auch die konfessionellen Einrichtungen. Was auch sehr im Trend liegt, sind zweisprachige Kindergärten, in denen Englisch und Deutsch gesprochen wird. Oftmals sind hier Erzieherinnen beschäftigt, die als Muttersprache Englisch sprechen. Manche Kindergärten haben auch eine Zertifizierung, beispielweise FELIX. Wer diese Zertifizierung besitzt, muss bestimmte Kriterien in Bezug auf Musik erfüllen. Folgerichtig ist Musik ein Hauptthema in einer solchen Einrichtung. Singen, Klatschen, Rhythmus, ein Musikinstrument erlernen sind wichtige Punkte dieser Pädagogik. Eine andere Zertifizierung sind die Kneipp-Kindergärten. Dort steht die Gesundheit im Mittelpunkt.

Eltern, die heutzutage ihr Kind in einem Kindergarten anmelden wollen, haben eine breitgefächerte Auswahl. Doch es gibt keinen Grund zu denken, dass sie bei der Entscheidung einen Fehler machen. Alle Kindergärten sind eine familienergänzende Einrichtung und deshalb eine Hilfe für alle Eltern. Die Erzieher in einer guten Kindertagesstätte haben in der Regel ein offenes Ohr für alle Probleme und sind immer erster Ansprechpartner für familiäre Angelegenheiten.

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Carmen Steiner

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

 

Der richtige Kindergarten für Sie und Ihr Kind!
Artikel bewerten

Über Ingrid (10 Artikel)
Als gelernte Erzieherin und dreifache Mutter kenne ich mich in nahezu allen Fragen rund um die Erziehung aus. Gerne teile ich meine reichlichen Erfahrungen mit allen Lesern! Über Kommentare freue ich mich!

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*