Die Zeit nach der Geburt – unsere Tipps für ein entspanntes Wochenbett

Mutter und Baby | © panthermedia.net / Kobyakov Mutter und Baby | © panthermedia.net / Kobyakov

Nach der aufregenden Zeit der Schwangerschaft und dem größten darauffolgenden Ereignis, der das Leben eines Paares komplett verändert, kommt für jede Mutter die Zeit des Wochenbettes. In den letzten Monaten seit Beginn der Schwangerschaft hat sich vieles verändert und mit der Geburt des Baby wird diese Veränderung erst so richtig greifbar. Aus einem Paar ist jetzt eine richtige kleine Familie geworden und die Kennenlernzeit ist neu und spannend – und kann auch durch die vielen neuen Herausforderungen auch manchmal ganz schön stressig werden. Wir haben hier ein paar Tipps für euch, wie das Wochenbett möglichst entspannend genießen könnt.

Umstellung für Körper und Psyche

Entspannt im Wochenbett © panthermedia.net / monkeybusiness

Entspannt im Wochenbett © panthermedia.net / monkeybusiness

Im Wochenbett gehört die ganze Aufmerksamkeit dem kleinen Neuankömmling. Die Freude bei den frischgebackenen Eltern ist riesig, doch zu dieser Freude kann sich an manchen Tagen auch Überforderung und Stress dazugesellen.

Der ständige Schlafmangel zeigt seine Wirkung durch Müdigkeit, der Körper der Frau ist damit beschäftigt sich zu verändern und natürlich hat diese ganze Umstellung auch Auswirkungen auf die Psyche. Gerade deshalb ist es so wichtig, diese Zeit so stressfrei und schön zu gestalten, wie es möglich ist.

Empfange Besuch so, wie du dich wohlfühlst

Natürlich sind Freunde und Verwandte – insbesondere Oma und Opa – ganz verrückt nach dem neuen kleinen Baby in der Familie und wollen es mit einem Besuch – oder gleich mehrere – und mit Geschenken beglücken. Wer ist schon nicht vernarrt in so einen winzigen kleinen Erdenbürger. Dennoch solltest du dir gut überlegen, ob du Besuch möchtest und wenn ja, wen, wann und wie.

Denn oftmals ist das Empfangen von Besuch im Wochenbett ganz schön anstrengend – viele Mütter sehnen sich auch einfach nur nach Ruhe und Schlaf. Empfange nicht zu viel Besuch auf einmal sondern teile die Besuchszeiten auf – und wenn möglich, halte sie so kurz es geht und kündige es auch vorher an.

Gesunde Ernährung für dich und dein Baby

Gerade in der Stillzeit ist eine gesunde Ernährung wichtig. Nicht nur für den eigenen Körper, sondern natürlich auch für dein Baby. Damit du dich ausgewogen und gesund ernähren kannst, aber nicht dafür ewig lange in der Küche rumhantieren musst, kannst du zum Beispiel vorgekochtes Essen einfrieren.

Bei Besuch von Freunden und Verwandten kannst du dir auch einfach mal wünschen, dass sie dir etwas zu Essen mitbringen. Gerade eine stärkende Hühnersuppe tut dem Körper in dieser Zeit besonders gut.

Immer dran denken: trinken, trinken, trinken!

Flüssigkeit ist für Stillmütter besonders wichtig. Das Problem, warum viele zwischendurch immer wieder das Trinken vergessen ist oftmals, dass ein Glas Wasser oder der Lieblingstee einfach gerade nicht in Griffweite ist, wenn man Durst hat. Hilfreich ist es da zum Beispiel, in jedem Raum eine kleine Flasche Wasser bereit stehen zu haben. Im Schlafzimmer, im Babyzimmer, im Wohnzimmer – in den Räumen eben, wo du dich oft mit deinem Baby aufhältst.

So wirst du zum einen daran erinnert, dass du regelmäßig trinken solltest und hast es gleichzeitig direkt in Griffweite stehen.

Lass dir Hilfe schenken

Alle, die zum Babygucken vorbeikommen, wollen am liebsten immer etwas für das Kind mitbringen. Das ist zum einen natürlich sehr schön, zum anderen aber ist es auch fraglich, ob das Kind wirklich den 50. Teddy, den 13. Strampler und das 5. Babyalbum braucht. Frag deine Freunde und deine Familie doch einfach mal, ob sie doch nicht stattdessen mit Hilfe unterstützen können.

Das kann Hilfe im Haushalt sein, Hilfe beim Einkaufen oder wie eben schon erwähnt das Mitbringen von Essen. In der ersten Zeit ist der Partner zwar in den meisten Fällen noch zu Hause – aber spätestens, wenn der Babyurlaub vorbei ist und langsam der Alltag einkehrt, ist so eine Art der Hilfe besonders viel Wert.

Fazit

Wenn du eine entspannte Zeit im Wochenbett hast, überträgt sich das in der Regel auch auf dein Kind. Babys haben ganz feine Antennen dafür, wenn ihre Mütter gestresst und unentspannt sind und reagieren darauf oftmals auch ihrerseits mit Unruhe und Unzufriedenheit.

Und zusätzlich ist es natürlich wichtig, dass du genügend Kraft hast, den Alltag mit dem Baby zu bewältigen – denn die Wochenbettzeit ist nur der Anfang für eine Zeit, in der du die Verantwortung für einen neuen kleinen Menschen hast.

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Über Simon Schröder (286 Artikel)
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