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Ein Auto als LKW fahren?

Auto als LKW fahren | © panthermedia.net / Jürgen Fälchle Auto als LKW fahren | © panthermedia.net / Jürgen Fälchle




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Was sich erst einmal wirklich sehr seltsam anhört, kann aber durchaus Sinn machen. Jeder von uns, der auf ein Auto angewiesen ist, weiß von den hohen Kosten die damit in Verbindung stehen. Autofahrer wird immer mehr zum Luxusgut, obwohl man gerade als Familie zwangsweise auf die vier Räder angewiesen ist. Nicht nur die Anschaffungskosten von einem Fahrzeug bereiten dem Fahrer Bauchschmerzen.

Auto als LKW

Auto als LKW | © panthermedia.net / Antonio Guillen Fernández

Auto als LKW | © panthermedia.net / Antonio Guillen Fernández

Oft sind die laufenden Kosten ein unterschätzter Faktor. Dass die Benzin- und Dieselpreise immer weiter nach oben klettern, das ist wohl jedem bekannt. Doch auch die Kosten für die Kfz-Versicherung, Steuer, Pflege und Wartung plus die nicht eingeplanten Reparaturen sprengen schnell zusätzlich ein großes Loch in die Haushaltskasse.

Da ist es klar, dass man sich nach Alternativen umschauen will. Besitzt man jedoch nicht die Möglichkeit, dass man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln alles erledigen kann, muss man versuchen, ein Auto möglichst preisgünstig zu fahren. Und das geht auch!

Denkt man jetzt an einen normalen LKW ist dies zwar absolut verständlich, doch hat mit unserer Idee überhaupt nichts zu tun. Das Auto als LKW anzumelden ist nicht immer ganz einfach, denn das Fahrzeug muss ein Grundkriterien erfüllen.

Doch sind diese nicht allzu umfangreich und es gibt am Automarkt auch schon viele Gebrauchtwagen, die direkt als LKW angemeldet werden können. Einer der gravierendsten Einschnitte ist die Tatsache, dass man in der Regel nur zwei Sitze haben darf. Die Rückbank muss raus genommen werden, da man ja offiziell eine Ladefläche benötigt. Doch wenn man sich damit arrangieren kann, warten deutliche Vergünstigungen in der Steuer und auch in der Versicherung.

Trotz dieser Vorteile würde ich dennoch immer einen Versicherungsvergleich für Lkw-Tarife empfehlen und vor dem Kauf von dem Fahrzeug auch die genaue Steuerlast ermitteln. Als Faustregel gilt: wer viel vergleicht, der spart auch viel. Im Zeitalter vom Internet stellt dies überhaupt kein Problem mehr dar und man muss sich auch nicht auf einen einzelnen Makler verlassen. Man kann sich in Ruhe sein eigenes Bild schaffen.

Auto als LKW Sparmöglichkeiten

Unabhängig davon, ob man nun den Schritt gehen will und ein Auto als LKW kauft oder ob man bei dem klassischen Modell bleibt – Sparpotenzial ist meist bei beiden vorhanden. Beispielsweise kann eine Gasanlage eine gute Investition darstellen, damit man auch noch in Zukunft preisgünstig fahren kann. Diese Anlagen kosten je nach Modelltyp und Anbieter meist so zwischen 2000 und 4000 Euro. Erstmal eine Menge Geld, die man da in die Hand nehmen muss. Doch es rechnet sich. Wer solche Investitionen jedoch scheut, kann auch mit Kleinigkeiten schon am Sprit sparen.

Fährt man seine Reifen mit einem zu geringen Druck, entsteht eine zu hohe Reibung und dadurch entsteht ein überhöhter Verbrauch. Beachtet man jedoch die Herstellerhinweise, und geht vielleicht sogar noch ein Stückchen mit dem Druck darüber hinaus, ist schon ein wenig Spritsparen möglich. Wenn man nicht im Termindruck steht, kann man auf der Autobahn auch mal hinter einem LKW herfahren (natürlich den Mindestabstand beachten) oder einfach nicht schneller als 100 km fahren. Das fällt zwar vielen von uns schwer, bringt aber richtig was.

Darüber hinaus sollte einem auch bewusst sein, dass alle elektrischen Verbraucher im Auto auch gleichzeitig potenzielle Spritfresser sind. Man muss nicht immer direkt die Klimaanlage ausmachen, wenn es einem ein wenig zu warm wird. Häufig reicht auch ein geöffnetes Fenster, damit es angenehmer wird. Gesünder ist es eh. 😉

Über weitere Kommentare, wie man beim Autofahren Geld sparen kann, würde ich mich sehr freuen.

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Über Simon Schröder (1001 Artikel)
<a href="https://plus.google.com/111295419607355970628?rel=author"> Simon Schröder</a> ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

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