Ein Kind adoptieren?!

Ein Kind adoptieren

Wie mögen sich bloß Eltern fühlen, denen der Arzt offenbart, dass sich ihr Wunsch nach einem Kind nicht erfüllen lässt. Haben sie doch vorher alles versucht und viel auf sich genommen. Dass sie die Hoffnung auf Nachwuchs nicht aufgeben müssen, wir ihnen ihr Arzt erklären.

Sie haben, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, die Möglichkeit, ein Kind zu adoptieren.

Neben der Erfüllung ihres eigenen Wunsches geben sie einem kleinen Erdenbürger ein neues Zuhause und eine behütete Zukunft in einer intakten Familie. Nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern unter anderem in Indien warten Kinder auf adoptionswillige Eltern. Das Für und Wider soll in diesem Beitrag ein wenig beleuchtet werden.

Adoptionen im Ausland

Adoptionen im Ausland

Viele Organisationen haben es sich zur Aufgabe gemacht, dass sie von den Eltern verlassene Kids an adoptionswillige Eltern aus Deutschland vermitteln. Zu bedenken ist allerdings, dass die Kleinen meistens eine andere Hautfarbe haben und dadurch eventuell Schwierigkeiten mit der Umgebung bekommen.

Das kann bereits im Kindergarten beginnen und sich in der Schule fortsetzen. Hänseleien und selbst schwere psychische Verletzungen sind leider nicht die Ausnahme. Es bedarf eines großen Selbstbewusstseins, wenn der Betroffene damit fertig werden möchte.

Die Voraussetzungen zur Adoption in nicht europäischen Ländern können Paare bei den örtlichen Jugendämtern oder im Internet erfahren. Neben dem Alter, der Gesundheit und einem gesicherten Einkommen, sind ebenfalls spezielle Voraussetzungen des einzelnen Landes zu erfüllen.

Da es sich um einen arbeitsintensiven Verwaltungsakt handelt, müssen Adoptionswillige einen relativ hohen Betrag an die Vermittlungsstellen bezahlen. Allerdings besteht bei Adoptionen in Übersee nur selten die Gelegenheit, dass die Kinder ihre leiblichen Eltern kennenlernen.

Voraussetzungen für eine Adoption

Voraussetzungen für eine Adoption

Leider ist es nach wie vor eine Tatsache, dass es mehr adoptionswillige Eltern gibt als Kinder, die ein neues Heim suchen.

Dazu kommt, dass der Weg bis zur Unterschrift des Adoptionsvertrages sich für die Paare lang und aufwendig gestaltet.

Einige sind davon abgeschreckt und resignieren bald. Alle müssen sich aber ihr Ziel vor Augen halten und das heißt, dass sie am Ende des Weges ihr Wunschkind in den Armen halten dürfen. Am Anfang steht der Besuch beim örtlichen Jugendamt. Hier prüfen die zuständigen Mitarbeiter, ob die Grundvoraussetzungen erfüllt sind. Neben dem Alter und einem gesicherten Einkommen zählt die Größe der Wohnung dazu.

Viele Gespräche mit den Verantwortlichen der Vermittlungsstellen folgen und damit verbunden sind ebenfalls Hausbesuche. Das Führungszeugnis und auch das Gesundheitszeugnis der künftigen Eltern dürfen keine negativen Einträge enthalten. Wurden alle Tatbestände eingehend geprüft, müssen sich die Paare auf eine Wartezeit einstellen. Niemand kann festlegen, wann der erlösende Anruf kommt und sie zu einem Besuch bei dem Kind eingeladen werden.

Was ist eine Inkognito-Adoption?

Inkognito-Adoption

Im Gegensatz zur offenen oder halb offenen Adoption bleiben bei dieser Form die Eltern des Kindes anonym.

Das mag wohl zunächst vorteilhaft sein, allerdings fragen viele Heranwachsende nach ihren Wurzeln und möchten wissen, wer ihre leiblichen Eltern sind.

Wie sie damit umgehen, dass sie das nie erfahren werden, hängt auch von dem Fingerspitzengefühl der Adoptiveltern ab. Bei der offenen oder halb offenen Variante haben Kids die Möglichkeit, dass sie mit ihren leiblichen Vätern und Müttern in Verbindung treten. Auch das kann zu einem Problem werden. Unter Umständen stehen sie dabei zwischen zwei Paaren und haben es schwer, sich endgültig zu entscheiden.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

Hier noch ein interessantes Video dazu:

Alles Liebe
euer Simon

Bildquellen
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Über Simon Schröder (1003 Artikel)
<a href="https://plus.google.com/111295419607355970628?rel=author"> Simon Schröder</a> ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

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