Elternbegleitung Plus

Elternbegleitung Plus

Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg. Das wissen wir schon seit Langem und nicht umsonst fördern wir auch den Schulenausbau in den Dritte-Welt-Ländern. Was für Afrika & Co. als völlig normale Maßnahme erscheint, wurde bei uns selber hier in Deutschland lange Zeit vernachlässigt.

Erst mit Einzug der PISA-Studien wurde das neue Bewusstsein für die Bildung auch innerhalb der eigenen Landesgrenzen neu geweckt.

Mit zum Teil erschreckenden Ergebnissen mussten sich die Lehrer, Erzieher und die dazugehörigen Bildungseinrichtungen auseinandersetzen. Das dies nicht ohne Folgen bleiben würde, war von Anfang an klar. Aber das ist auch gut so, denn unsere Kinder sind unsere Zukunft. Bei immer steigenden Erwartungen an die Schüler ist es auch schon fast vorprogrammiert, dass einige auf der Strecke bleiben müssen. Es gibt aber Hilfeeinrichtungen, die nun genau dagegen angehen wollen.

Elternbegleitung Plus

Ein wirklich interessanteres Projekt

Unter der stimmigen Überschrift Elternbegleitung Plus verbirgt sich ein wirklich interessanteres Projekt, was unter der Schirmherrschaft von Frau Kristina Schröder auf den Weg gebracht wurde.

In ihrer Pressemitteilung vom 7. 3. 2012 kann man den Satz lesen: „Wir helfen Eltern, den Bildungs- und Lebensweg ihrer Kinder zu unterstützen“. Was genau sie damit meint, wird deutlich, wenn man sich die Leitlinie zum Programmbereich Modellprojekte Elternbegleitung Plus einmal näher anschaut und durchliest. Gegenstand der Förderung ist der Aufbau von Bildungsberatungsstrukturen, die sich um die förderungswürdigen Familien und Kinder kümmern sollen.

Vor allem die Überlegung, dass die Projekte in den bereits vorhandenen Einrichtungen stattfinden sollen, ist besonders lobenswert. Damit sind insbesondere die Schulen, Jobcenter, Kindergärten und die sonstigen Familienhilfen gemeint und sie werden in die Umsetzung mit einbezogen. Dadurch spart man Geld, da in der Regel keinen neuen Anschaffungen mehr getätigt werden müssen und das Budget wird damit klein gehalten. Das ist auch nötig, da das Projekt Elternbegleitung Plus nur über einen kleinen Etat verfügt.

Insgesamt sollen national 100 Standorte errichtet werden und je Einrichtung werden pro Jahr nur 10.000 € zur Verfügung gestellt. Was sich erst einmal nach viel anhört, ist aber bei genauerer Überlegung doch eher verschwindend gering. Aber genau solche Investitionen, die zielgerichtet und punktuell verwirklicht werden, sollen den Familien und Kindern in Deutschland helfen. Ich glaube auch, dass das wirklich der richtige Weg ist. Schade ist aber, dass das Programm Elternbegleitung Plus erst einmal nur bis Ende 2014 befristet wurde.

Kinder- und Elternhilfe

Befürworter der aktiven Kinder- und Elternhilfe

Generell bin ich ein Befürworter der aktiven Kinder- und Elternhilfe. Es ist meines Erachtens enorm wichtig, dass man bereits in einem sehr frühen Stadium Probleme erkennen kann und diese zusammen mit den Eltern löst.

Ein ganz klarer Gegner bin ich allerdings von verpflichtenden Maßnahmen. Es gab mal die Überlegung, dass der Besuch einer Kindertagesstätte ab dem Alter von ca. drei Jahren zur Pflicht werden soll.

Würde dies tatsächlich so umgesetzt werden, würde ich auswandern. Ich lass mir doch als Vater nicht vorschreiben, ob und wann ich mein Kind zum Kindergarten schicken werde. Immerhin möchte ich meinen Nachwuchs so weit wie es geht auch selber betreuen können und auch die Verantwortung für dessen Entwicklung übernehmen dürfen. Da wird auch das Projekt Elternbegleitung Plus nichts daran ändern können.

Eine vollständige Kontrolle, wie es im Dritten Reich und aber auch in den meisten sozialistischen Ländern üblich war, stößt bei mir auf blanke Ablehnung. Wie seht ihr das? Sind verpflichtende Maßnahmen in Ordnung oder wollt ihr auch eher selber entscheiden, wann das Kind in den Kindergärten gehen soll. Freu mich auf eure Kommentare.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

Alles Liebe
euer Simon

Bildquellen:
Artikelbild: ©panthermedia.net Ignacio Gonzalez Prado
Oben-Links: ©panthermedia.net Hannes Eichinger
Unten-Rechts: ©panthermedia.net Yuri Arcurs

Elternbegleitung Plus
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Über Simon Schröder (1003 Artikel)
<a href="https://plus.google.com/111295419607355970628?rel=author"> Simon Schröder</a> ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

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