Elternzeitgesetz 2012

Elternzeitgesetz 2012

Waren es in der Vergangenheit vornehmlich die Mütter, welche nach der Geburt die meiste Zeit mit den Kleinen verbrachten, können mit dem neuen Elternzeitgesetz auch Väter aktiv am Familienleben teilnehmen. Sie haben dabei zwei Möglichkeiten.

Entweder reduzieren sie ihre Arbeitszeit oder sie bleiben für einige Monate ganz zu Hause. Dass die Regelung auch für berufstätige Mütter gilt, versteht sich von selbst.

Großeltern, die ihre Enkel versorgen, weil die Eltern minderjährig sind und sich in einer Ausbildung befinden, haben ebenfalls Rechte nach dem Elternzeitgesetz 2012. Auch sie dürfen bei ihrem Arbeitgeber die Elternzeit beantragen. Bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres besteht der Anspruch auf Elternzeit. Mit der Zustimmung des Arbeitgebers kann eine Zeitspanne von 12 Monaten übertragen werden, bis der Nachwuchs das achte Lebensjahr vollendete.

Das Elternzeitgesetz 2012 und das Elterngeld 2012

Das Elternzeitgesetz 2012

Am ersten Januar 2007 trat ein Gesetz in Kraft, über welches sich viele Paare freuten. Neben den Bestimmungen über die Elternzeit stehen hier auch die zum Elterngeld. Dieses Thema wird in den ersten Abschnitten erläutert und im zweiten Teil steht dann alles Wichtige zur Elternzeit.

Elterngeld können demnach auch besser Verdienende in Anspruch nehmen. Das war ihnen bis zur Novellierung im Jahr 2006 verwehrt. Damals war die Zahlung des sogenannten Erziehungsgeldes einkommensabhängig. Die monatlichen Zahlungen sind auf 1800€ begrenzt und der niedrigste Satz liegt bei 300€.

Die maximale Dauer des Bezuges beträgt 12 Monate, wenn nur ein Elternteil die Zahlungen in Anspruch nimmt. Falls Ehepartner sich die Zeit teilen, dann verlängert sich der Bezugszeitraum um zwei Monate. Die Höhe richtet sich bei Berufstätigen nach dem letzten Bruttogehalt und liegt bei 67 % des Einkommens.

Das Elterngeld 2012 kann übrigens auch dann beansprucht werden, wenn aus Anlass der Geburt die Arbeitszeit reduziert wurde. Eine Teilzeitbeschäftigung im Sinne des Elternzeitgesetzes ist hier mit bis zu 30 Wochenstunden benannt. Die Differenz zum vorherigen Gehalt kann über das Elterngeld beantragt werden.

Das Elternzeitgesetz 2012

Das Elternzeitgesetz 2012

Elternzeit und Elterngeld sind wichtige Hilfen bei der Erziehung von Kindern. Auch wenn die Maßnahmen der Regierung mitunter scharf kritisiert wurden, sie waren bitter nötig.

Gab es doch bis zum Ende 2006 lediglich ein Erziehungsgeld von höchstens 300€.

Die niedrige Geburtenrate veranlasste Politiker, dass sie den Vätern und Müttern mehr Unterstützung einräumten. Zwar wurden anfangs die Väter belächelt, wenn sie Elternzeit nahmen, das hat sich im Laufe der Jahre zum Glück geändert. Bei vielen Arbeitgebern fand ebenfalls ein Umdenken statt.

Das Elternzeitgesetz regelt zwar die Details, leider sieht die Wirklichkeit mitunter anders aus. Es gibt nicht wenige Väter, die gerne die Auszeit in Anspruch nehmen würden. Haben sie doch sonst kaum etwas von ihren Kleinen und können sich höchstens am Wochenende mit ihnen beschäftigen.

Verlust des Arbeitsplatzes

In der freien Wirtschaft geht die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes manchmal mit in die Elternzeit.

Der Kündigungsschutz besteht zwar während dieses Zeitraums, greift danach allerdings nicht mehr. Es bleibt aber zu hoffen, dass die Chance junger Väter weiter steigen.

Bei Schwierigkeiten mit dem Chef hilft es in einigen Fällen, wenn ein Vieraugengespräch geführt und nicht sofort auf das Elternzeitgesetz verwiesen wird.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

Alles Liebe
euer Simon

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Elternzeitgesetz 2012
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Über Simon Schröder (1003 Artikel)
<a href="https://plus.google.com/111295419607355970628?rel=author"> Simon Schröder</a> ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

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