Englisch in der 5. Klasse: Den Übertritt meistern

Englischunterricht-Probleme beim Übertritt lösen

Englisch

Die englische Sprache spielt im Gymnasium eine große Rolle. Außer Berlin und Brandenburg wird die Englischnote in den Notendurchschnitt für die Übergangsempfehlung zwar nicht einbezogen, aber die Eltern sollten die Bedeutung der englischen Sprache als Unterrichtsfach nicht unterschätzen.

Grundschulkenntnisse: Was können die Kinder wirklich?

[sws_blue_box box_size=“618″]Der Englischunterricht ist zurzeit in fast allen Bundesländern in den Grundschulen eingeführt. Dort findet der Unterricht auf spielerische Weise statt und Kinder gehen aufs Gymnasium mit durchaus ansehnlichen Sprachkenntnissen. Das Hörverstehen bei Grundschulkindern ist äußerst gut ausgeprägt. [/sws_blue_box]

Wenn der Lehrer nur englisch spricht und sie nicht sofort jedes Wort verstehen, lassen sie sich trotzdem nicht verunsichern. Darüber hinaus lassen sich ihre Grundschulkenntnisse folgendermaßen beschreiben:

    • Kinder kennen viele englische Lieder und Reime auswendig
    • sie reagieren fehlerlos auf englische Anweisungen (sogenannter passiver Wortschatz)
    • sie verfügen über einen umfangreichen aktiven Wortschatz und sprechen größtenteils ohne Hemmungen
    • sie können problemlos englische Wörter und kurze Sätze abschreiben.

Diese Sprachkompetenzen erlauben den Kindern, beim Übertritt aufs Gymnasium dem Englischunterricht optimistisch und mit Neugier entgegenzuschauen.

Mögliche Probleme beim Übergang aufs Gymnasium

Die Anforderungen sind unter anderem durch die Einführung des achtjährigen Gymnasiums ziemlich hochgesteckt worden, es bleibt ab jetzt kaum noch Zeit für spielerisches Lernen. Nicht selten senkt die Motivation der Kinder in den ersten Wochen am Gymnasium rapide und sie bekommen Schwierigkeiten [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]im Fach Englisch[/sws_highlight] , die folgenden Charakter haben können:

        • Englisch ist am Gymnasium ein benotetes Hauptfach und dadurch versetzungsrelevant. Die Noten werden auf einmal viel wichtiger, was Kinder als Druck empfinden können.
        • in der Grundschule werden Kinder meist vom Klassenlehrer unterrichtet, auf dem Gymnasium übernimmt das ein Fachlehrer.
        • eine längere Konzentrationsfähigkeit wird gefordert: Statt zwei Englischstunden, die oft auf die gesamte Woche verteilt (z. B. eine 20-Minuten-Einheit am Montag, zehn Minuten am Mittwoch usw.) waren, sind sie jetzt mit 45-Minuten-Einheiten konfrontiert.
        • Englischunterricht orientiert sich ab Gymnasium an einem Lehrbuch, was die Kinder noch nicht gewohnt sind.
        • mehr Selbstständigkeit wird verlangt: Kinder bekommen mehr Vokabeln zum Lernen, die sie meist alleine zu Hause lernen müssen, weil diese weniger in der Schule wiederholt werden. Vokabeln müssen nicht nur mündlich, wie [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]in der Grundschule[/sws_highlight] , sondern auch schriftlich beherrscht werden.
        • regelmäßige Klassenarbeiten im Fach Englisch sind an der Tagesordnung, was für die Kinder neu ist.
        • Hausaufgaben im Fach Englisch kommen hinzu, was wiederum eine längere Hausaufgabenzeit erfordert.

Aus diesen Gründen dürfen Eltern ihre Kinder mit diesen Problemen nicht alleine lassen. Der Übergang auf das Gymnasium soll in Gesprächen mit Kindern vorbereitet werden. Man sollte aber die ganze Sache nicht gleich dramatisieren, vielleicht ist der Übergang für Ihr Kind nicht so schwer, wie Sie denken.

Learning English – Part 1 – OPPOSITES

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Randolf Berold

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Über Dariusz Strenziok (151 Artikel)
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