Ernährung während der Schwangerschaft

Ernährung in der Schwangerschaft Ernährung in der Schwangerschaft
Ernährung in der Schwangerschaft

Die folgenden Tipps sind besonders hilfreich für Frauen, die gerade versuchen schwanger zu werden, denn Vorbereitung ist das A und O. Da es nicht immer sofort klappt schwanger zu werden, kann ein Eisprungkalender dabei helfen.

Während der Schwangerschaft gibt es bestimmte Nahrungsmittel, die Ihrem Baby bei einer gesunden Entwicklung helfen. Auf andere sollte während der neun Monate dagegen bestmöglich verzichten.

Dass der Genuss von Alkohol oder das Rauchen während der Schwangerschaft schädlich für das heranwachsende Kind ist, weiß nicht bloß jede werdende Mutter.

Doch ein Ernährungsplan in dieser Zeit ist weitaus umfangreicher. Generell essen Sie während der Schwangerschaft zwar für sich und Ihr Baby, trotzdem benötigen Sie pro Tag nur ungefähr 250 Kalorien mehr als vor der Schwangerschaft. Für einen gesunden Start ins Leben braucht Ihr Kind aber immer vitamin- und mineralstoffreiche Nahrung. Sie selbst müssen hingegen keinen höheren Energiebedarf stillen. Nach Möglichkeit sollte sich daher während der Schwangerschaft fettarm ernährt werden. Insgesamt ist jedoch Vorsicht bei Lebensmitteln geboten, die schadstoffbelastet sein könnten und bei denen eine Lebensmittelvergiftung nicht vollkommen auszuschließen ist.

Mami TV – Frauenarzt – Ernährung in der Schwangerschaft

Der Ernährungsplan

Insgesamt sind frisches Obst und Gemüse Gekochtem vorzuziehen. Wichtig ist hierbei die Lebensmittel von eventuellen Schadstoffen durch gutes Abwaschen oder das Entfernen der Schale zu befreien.

Naturbelassene Tiefkühlkost stellt jedoch natürlich auch kein Problem für Ihr Kind dar. Um genügend Vitamine aufzunehmen, ist das Essen von Obst und Gemüse wichtig, die Ernährung muss dabei aber abwechslungsreich und ausgewogen sein.

Auch bei Eiern, Fisch, Fleisch, Milch und Brot sollte man ein paar einfache Tricks anwenden. Eier sollten nur vollkommen durchgegart oder gekocht gegessen werden. Rohe Eier, wie sie beispielsweise auch im traditionellen Tiramisu (aber nicht zwingend in einer Fertigmischung) verwendet werden, sind nicht empfehlenswert. Um eine Lebensmittelvergiftung auszuschließen, sollte Sie zudem wärmebehandelte Milch einkaufen. Wärmebehandelt bedeutet dabei eigentlich auch nur, dass die meisten Keime bereits abgetötet wurden. Fettarme Milch, Naturjoghurt, Buttermilch oder Margarine ist besser für Schwangere und das Kind geeignet als vollfett Milch und Produkte, die daraus hergestellt werden. Bei Käse sind genauso magere Sorten zu wählen, außerdem kann man die Rinde abschneiden, um die Schadstoffaufnahme zu vermeiden. 

Eltern.de: Ernährung in der Schwangerschaft

Bei Backwaren, Getreide und Brot sollten Sie größtenteils auf Vollkornprodukte umsteigen, gelegentlich jedoch auch Weißbrot oder helle Nudeln essen, da sonst die Darmtätigkeit beeinträchtigt werden kann. Diese Produkte decken dann den größten Teil des Kohlenhydratbedarfs.

Fisch und Fleisch?

Fisch und Fleisch sind für viele Frauen während der Schwangerschaft ein heikles Thema. Beim Fleisch gibt es auch tatsächlich einige No-Go`s. Trotzdem sollte dieser wichtige Proteinlieferant möglichst nicht fehlen, um einem Eisenmangel vorzubeugen.

Alle Arten von Rohwurst (zum Beispiel Tee- oder Mettwurst), Fleischsalat, rohes Fleisch wie Tatar und Carpaccio sowie rohes Pökelfleisch unter anderem Kassler, sind allerdings nicht zu empfehlen.

Leber sollte vor allem in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten nicht gegessen werden. Mageres und gut durchgegartes Fleisch und Geflügel wie gekochter Schinken sind aber, während das Neugeborene im Leib der Mutter mitisst, bedenkenlos zu genießen. Fisch liefert übrigens gleich drei wichtige Stoffe für eine unkomplizierte Schwangerschaft: Omega-drei-Fette, Jod und Vitamin D. Roher Fisch dagegen wie Sushi, Austern und Shrimps sollten jedoch lieber gegen frischen Seefisch wie Seelachs, Kabeljau und Schellfisch ausgetauscht werden. Räucherfisch und solcher, der von Methylquecksilber belastet sein könnte (unter anderem Thunfisch, Heilbutt, Seeteufel und Hecht), sind jedoch lieber für neun Monate aus dem Ernährungsplan zu streichen.

[sws_green_box box_size=“640″]Am Tag kann man durchaus fünf Gerichte zu sich nehmen, hierzu zählen idealerweise zwei Snacks und drei Hauptmahlzeiten. Besonders während der Schwangerschaft ist es wichtig, darauf zu achten, dass keine überschüssige Magensäure gebildet wird und die Nährstoffe bestmöglich vom Körper aufgenommen werden. [/sws_green_box]

Diese Verteilung über den Tag gewährleistet zusätzlich, dass sie Ihren Magen nicht zu sehr belasten und den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren, um das Risiko einer Schwangerschaftsvergiftung so gering wie möglich zu halten.

Ernährung für Schwangere (urbia.tv)

Fazit

Insgesamt bedeutet gesunde Ernährung während der Schwangerschaft also vor allem auf rohe Produkte jeglicher Art zu verzichten, um eine Lebensmittelvergiftung so gut es geht auszuschließen. Trotzdem sollte auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden.

Eine bedarfsgerechte Nährstoffzufuhr kann mithilfe der genannten Tipps meist ohne Ergänzungsmittel gewährleistet werden. Der Mythos „Schwangere sollen für zwei essen“ ist aber schon längst entkräftet.

Ungesüßte Lebensmittel wie Naturjoghurt und mageres Fleisch sowie fettarme Käsesorten können Sie bei einer fettarmen Ernährung unterstützen. Kleine Sünden sind für den Fötus übrigens ungefährlich. Ob nun ein Stück Schokolade, gelegentlich etwas Cola oder ein Eis. Es existieren unzählige Mythen über das, was man während der Schwangerschaft auf keinen Fall tun sollte und alle möglichen Pflichten – in erster Linie sollten Sie sich aber nicht verrückt machen lassen, denn Stress schlägt bekanntlich auf den Magen. Lassen Sie sich nicht von Geschichten im Internet verrückt machen!

Artikelbild Oben: ©panthermedia.net Jenny Sturm

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