Erziehungsgeld 2012

Erziehungsgeld 2012

Die Zahlungen vom Erziehungsgeld kamen allen Eltern zugute, die für die Betreuung ihrer Zöglinge verantwortlich waren. Neben dem staatlichen Erziehungsgeld gab es auch einige Bundesländer, die zusätzliche Leistungen zahlten.

Dieses Landeserziehungsgeld erhielten alle Berechtigte, die in Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen und Sachsen zuhause waren.

Das Erziehungsgeld galt für viele Betroffene als eine Art Existenzsicherung und wurde gerne in Anspruch genommen. Die Bestimmungen zum Erziehungsgeld wurden übriges bereits am 01.01.2007 durch ein neues Gesetz außer Kraft gesetzt.

Ab diesem Zeitpunkt wurde die stattliche Hilfe umbenannt und trägt seitdem den Namen Elterngeld. Ob Erziehungsgeld 2012 oder Elterngeld 2012, die Namensgebung sollte niemanden wirklich interessieren. Das Einzige was zählt ist die Tatsache, dass eine finanzielle Unterstützung für die Betreuung von Kindern gewährleistet ist. Grund genug, einen kurzen beitrag darüber zu schreiben.

Erziehungsgeld 2012 oder Elterngeld 2012?

Erziehungsgeld 2012 oder Elterngeld 2012?!

Das Erziehungsgeld wurde an allen Betroffenen ausgezahlt, wenn sie bei der Betreuung ihrer Kids die Hauptverantwortung trugen und nicht mehr als 30 Wochenstunden abhängig beschäftigt waren.

Eltern konnten beim Erziehungsgeld zwischen zwei Modellen wählen. Eine Alternative lag bei der Zahlung von 300,-€ im Monat über den Zeitraum von zwei Jahren. Wer sich für die monatliche Hilfe von 450,-€ entschied, der hatte lediglich einen Anspruch für die Dauer von einem Jahr. Eine Minderung der Regelsätze wurde vorgenommen, wenn das Einkommen der Berechtigten höher war, als im Gesetz vorgeschrieben.

Unterschiedliche Einkommensgrenzen sorgten auch für Schwankungen bei der Höhe von Zahlungen zum Erziehungsgeld. Selbst das Mutterschaftsgeld, welches in den ersten Monaten nach der Geburt gezahlt wurde, musste beim Erziehungsgeld berücksichtigt werden. Dazu zählte ebenfalls das Kranken- oder Arbeitslosengeld. Das Erziehungsgeld wurde von den Berechtigten bei den zuständigen Erziehungsgeldstellen beantragt.

Viele Gesetze werden auch fast jährlich geändert. Dabei gilt diese Tatsache häufig noch nicht einmal für wesentliche Neuerungen. Oft wird nur der Name geändert und viele Bürger wissen nicht einmal, dass die Namensänderung stattgefunden hat. Eine sehr erhebliche Novellierung vom Erziehungsgeld 2012 zum Elterngeld fällt auf, wenn man sich die Höhe der Einkommensgrenzen für Berechtigte betrachtet. Diese wurden kräftig angehoben und auch sogenannte Gutverdiener kommen seitdem in den Genuss der staatlichen Hilfe. Dadurch sind auch Väter mit einem normalen Gehalt in der Lage, dass sie Elterngeld in Anspruch nehmen können. Mit dem Gesetz zum Erziehungsgeld 2012 blieb ihnen dieser Wunsch verwehrt.

Reform des Gesetzes beim Erziehungsgeld

Familien mit Kindern

Der stetige Geburtenrückgang und den damit verbundenen Sorgen um die Zukunft der Absicherung brachte unsere Volksvertreter zu Überlegungen, wie sie Familien mit Kindern spürbar unterstützen können.

Dazu zählte ebenfalls, dass die Bestimmungen zum Erziehungsgeld 2012 bzw. zum Elterngeld überarbeitet wurden.

Konnten bis zur Reform des Gesetzes die Väter kaum eine Auszeit zum Wohle ihrer Kleinen in Anspruch nehmen, so steht ihnen diese Möglichkeit jetzt aber bereits seit dem 01.01.2007 offen. Sie erhalten einen von dem Gesetzgeber festgelegten Prozentsatz ihres Bruttoeinkommens der letzten zwölf Monate.

Das mag zwar im ersten Moment wenig erscheinen, ist aber um ein Vielfaches mehr, als beim Erziehungsgeld festgelegt. Der Erfolg gibt den Reformern recht. Niemals zuvor beteiligten sich so viele Väter aktiv an der Erziehung ihrer Kleinen und auch die Rate der Geburten steigt allmählich an. Wie siehst Du das? Ist das Erziehungsgeld 2012 bzw. das Elterngeld 2012 eine gute Sache oder eher Steuerverschwendung?

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

Alles Liebe
euer Simon

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Marén Wischnewski
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Über Simon Schröder (1001 Artikel)
<a href="https://plus.google.com/111295419607355970628?rel=author"> Simon Schröder</a> ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

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