Finanzplanung für die Familie – gut vorbereitet das Familienunternehmen managen

Finanzplanung fuer die Familie | © panthermedia.net / Jürgen Fälchle Finanzplanung fuer die Familie | © panthermedia.net / Jürgen Fälchle

Je größer eine Familie wird, desto höher werden die Ausgaben. Mit jedem weiteren Kind kommen vermehrt Kosten dazu. Wohnung, Auto, Lebensmittel, Kleidung, Freizeit, Urlaub – das Leben mit Kindern kostet eine Menge Geld. Um finanziell nicht in Engpässe zu geraten, ist es daher für Familien besonders wichtig, ihre Einnahmen und Ausgaben gut im Blick zu haben – und auch auf finanzielle Engpässe gut vorbereitet zu sein.

Kinder großziehen kostet ein Vermögen

Schon mit dem ersten Baby verändert sich für die meisten Eltern die finanzielle Situation. Sind gerade in der Anfangszeit des Nachwuchses die Kosten noch überschaubar, wachsen sie immer mehr an, je größer das Kind wird. Regelmäßig neue Kleidung, Ausflüge, Freizeitaktivitäten, Klassenfahrten, Schulmaterialien – ein Kind kostet tatsächlich ein halbes Vermögen. Bis zur Volljährigkeit kann laut statistischem Bundesamt locker eine Summe von insgesamt 130.000 Euro zusammenkommen – und darin sind noch nicht mal Ausbildungs- oder Studienkosten enthalten.

Wohlgemerkt, hier ist die Rede bisher von nur einem Kind – jetzt kann sich jeder ausrechnen, wie die Kosten weitersteigen, wenn eine Familie mehrere Kinder hat. Wer mit so viel Geld umgehen muss, kommt nicht drumherum, wirtschaftlich zu denken und zu handeln, um dieses Kleinunternehmen am Laufen zu halten.

Einnahmen und Ausgaben – erst mal einen Überblick verschaffen

Wenn es bisher noch keine Art der Finanzplanung in der Familie gibt, ist der erste und damit wichtigste Schritt, einen kompletten Kassensturz zu machen. Das bedeutet konkret: Alle Einahmen müssen erfasst werden. Das Gehalt des Partners bzw. beider Elternteile, Kindergeld, Nebeneinkünfte, Rente, Unterhalt, weitere staatliche Beihilfen – alles, was an Geld reinkommt, muss genau festgehalten werden. Gleichzeitig sollte ein Haushaltsbuch angelegt werden, in dem zukünftig alle Ausgaben erfasst werden.

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Angefangen von den laufenden Kosten wie Miete, Strom, Heizung, Telefon bis hin zu Kleidung, Lebensmittel und weitere Sonderausgaben für Aktivitäten. Am Anfang kann das etwas mühselig und gewöhnungsbedürftig sein, aber wenn man alle Ausgaben erfasst hat, hat man hinterher den optimalen Überblick über die Einahmen und Ausgaben und kann mit dem Geld weiter planen.

So ist es zum Beispiel bei einem Überschuss möglich, sich durch eine Geldanlage ein zusätzliches finanzielles Polster zu verschaffen, in dem beispielsweise ein festgelegter monatlicher Betrag gespart wird, um Rücklagen zum Beispiel auch für unverhoffte Ausgaben zu bilden. Mittlerweile gibt es übrigens schon so viele tolle Tools und Apps für Haushaltsbücher und Finanzpläne, dass es nicht so aufwendig ein Haushaltsbuch zu führen, wie es zunächst klingt.

Soforthilfe: Die Waschmaschine ist kaputt – was nun?

Ohne Waschmaschine geht es nicht in einer Familie / © panthermedia.net / Monkeybusiness Images

Ohne Waschmaschine geht es nicht in einer Familie / © panthermedia.net / Monkeybusiness Images

Gerade Familien können ganz schnell in die Situation kommen, dass ganz plötzlich eine nicht unwesentliche Summe Geld benötigt wird. Stellen wir uns einmal vor, die Waschmaschine ist kaputt – für größere Familien mit mehreren Kindern ist das schon eine kleine Katastrophe. Geschirr kann man ja vielleicht mit der Hand spülen, falls die Spülmaschine mal ausfällt. Aber die dreckige Wäsche von kleinen Kindern alle mit der Hand waschen? Unvorstellbar.

Schneller Ersatz muss her – und genau in so einem Fall wären ein paar Rücklagen sehr nützlich. Jetzt hat aber nicht jede Familien Rücklagen angespart oder fängt vielleicht gerade erst damit an und hat das Geld nicht übrig – in so einem Fall gibt es tatsächlich schnelle Hilfe, wie zum Beispiel mit einem Sofortkredit. Sofortkredite, wie wir auf unserer verlinkten Seite des bekannten Vergleichsportal gelesen haben, sind eine spezielle Kreditform, die eben genau für solche Fälle vorgesehen sind. Eine gute und einfache Lösung finden wir – so lange die Familie alle Einnahmen und Ausgaben immer gut im Blick hat. Denn wenn am Ende des Monats noch genügend Überschuss übrig bleibt, ist es auch kein Problem, einen kleinen Kredit zurückzuzahlen.

Ausgaben senken und den Spielraum erhöhen

Wer alle Einnahmen und Ausgaben im Blick hat, wird sehr schnell feststellen, wie viel Geld für welche Produkte oder Aktivitäten ausgegeben werden. Und ganz gleich, ob es einfach nur der bloße Wunsch ist, Geld zu sparen und Rücklagen zu bilden oder auch einfach wirklich notwendig, die Kosten zu senken – in den meisten Fällen gibt es noch einiges an Sparpotenzial in Familien, dass den finanziellen Spielraum maßgeblich erhöhen kann. Wir haben hier ein paar Tipps für euch, am welchen Stellen ihr noch sparen könnt:

  • Einkaufen nur noch mit Einkaufsliste, damit auch nur wirklich das gekauft wird, was benötigt wird. Und immer dran denken: Niemals mit Hunger einkaufen gehen!
  • Vor dem Einkaufen ist es sinnvoll, einen Wochenplan für das Essen zu machen. So können eventuelle Reste mit eingeplant werden.
  • Kinderkleidung lässt sich auch gut Second Hand kaufen. Entweder online oder auf Flohmärkten oder in speziellen Second-Hand-Läden für Kinder – gerade letzteres hat aich den Vorteil, dass man sich die Ware vorher genau anschauen kann.
  • Kinderzimmer ausmisten: Die Kinder werden so schnell groß und es häuft sich immer mehr Spielzeug an, für das das Kind vielleicht schon viel zu groß ist. Hier sollte alles zusammengesucht werden, was noch verkauft werden kann. Lasst die Kinder mithelfen und am Verkaufserlös teilhaben – so haben alle etwas davon. Und: es schafft wieder zusätzlichen Platz im Kinderzimmer.

Fazit

Statistik: In welchen Bereichen werden Sie versuchen weniger Geld auszugeben, um mehr sparen zu können? | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Kinder großzuziehen kostet ein Vermögen und ein komplettes Familienunternehmen finanziell am Laufen zu halten, kostet nicht viel mehr als ein bisschen Planung und wirtschaftliches Geschick. Wer die entsprechenden Möglichkeiten kennt, zu sparen und finanzielle Engpässe zu überbrücken – und darüber hinaus weiß, wie man für zusätzliche Einkünfte sorgen kann, wird mit dem eigenen kleinen Unternehmen sicherlich viel Erfolg haben und zufrieden in die Zukunft schauen können.

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