Freiwilliges soziales Jahr im Ausland

Tue Gutes und lerne dabei!

Freiwilliges soziales Jahr im Ausland Freiwilliges soziales Jahr im Ausland

Die Nachfrage nach einem freiwilligen sozialen Jahr (FSJ) steigt stetig an. Immer mehr junge Menschen möchten diese Zeit nutzen, um etwas Gutes zu tun, anderen Personen zu helfen und die Zeit sinnvoll zu nutzen. Viele Freiwillige entscheiden sich außerdem dafür, diese Zeit im Ausland zu absolvieren. Eine Vielzahl von Projekten bieten interessante Möglichkeiten sich zu engagieren. Hierbei können die Absolventen ihre individuellen Fähigkeiten entdecken, vertiefen und sinnvoll einbringen.

Freiwilliges soziales Jahr im Ausland

Freiwilliges soziales Jahr im Ausland

Helfen können junge Menschen in vielen Bereichen des Lebens, wie man hier auf der Fachseite sehen kann und das Auslands-FSJ ist auch ohne Fachkenntnisse zu leisten. Die Projektbetreuer setzen diese nicht voraus und leiten die Teilnehmer an.

In der Regel dauert ein freiwilliges soziales Jahr im Ausland ein Jahr. Möglich sind auch Einsätze von sechs Monaten. Die längste Teilnahmedauer ist dabei auf achtzehn Monate begrenzt.

Möglich ist übrigens auch das Absolvieren eines freiwilligen ökologischen Jahres in einem anderen Land. Viele der jungen Menschen nehmen an diesen Angeboten teil, um die Zeit zwischen dem Schulabschluss und dem Beginn des Studiums oder der Ausbildung sinnvoll zu überbrücken. Optimal geeignet sind Bewerber, die sich in einem Land mit einer anderen Kultur einbringen möchten, leicht neue Sprachen erlernen und zudem aktiv helfen wollen.

In der Jugend bereits sozial engagiert – ein Pluspunkt bei vielen Arbeitgebern

Viele Arbeitgeber wissen zu schätzen, wenn Bewerber Überbrückungszeiten mit Freiwilligenarbeit füllen. Hierbei kann es sich um ehrenamtliches Engagement in dem Heimatort oder um das freiwillige soziale oder ökologische Jahr handeln. Dies zeigt, dass die jungen Menschen mit ihrer Zeit sinnvoll und bewusst umgehen und sie sich für die Themen interessieren, die die Gesellschaft bewegen. Engagierte Menschen werden in der Regel häufiger eingestellt, da diese im Team arbeiten können und sich für gemeinsame Ziele einsetzen.

Die Aufgaben, die von den jungen Menschen übernommen werden, haben einen ähnlichen Charakter wie die bei der Freiwilligenarbeit. Engagements in sozialen Einrichtungen sind der Schwerpunkt im freiwilligen sozialen Jahr im Ausland und im Inland. Deswegen werden die jungen Helfer häufig in Schulen, Kindertagesstätten und -krippen, Alten- und Pflegeheimen, Seniorentreffs und ähnlichen Einrichtungen sehr gern gesehen.

Sie nehmen Kontakt zu den Menschen auf, helfen in vielen Alltagssituationen und bringen zusätzlich frischen und internationalen Wind in die Häuser, in denen sie zur Hand gehen. Auch die Personen, um die sich die Absolventen kümmern, und die Anbieter der „Arbeitsgelegenheiten“ wissen diese Hilfe zu schätzen und freuen sich über neue Kontakte. Hierdurch erhalten auch die Helfer eine aktive Unterstützung, um sich in dem Land, in der Kultur und der neuen Umgebung zurechtzufinden.

Kostet das Absolvieren eines freiwilligen sozialen Jahres Geld?

FSJ im Ausland

FSJ im Ausland

In der Theorie kostet das freiwillige soziale Jahr im Ausland den FSJler kein Geld, außer den Reisekosten für den Hin- und Rückflug und das Taschengeld, das er mitnehmen möchte. Allerdings gestaltet sich dies in der Praxis häufig als nicht ausreichend. Aus diesem Grund wird den Absolventen dazu geraten, einen sogenannten Unterstützer- und Förderkreis zu gründen, der sich aus Spenden finanziert.

Das bedeutet, dass Verwandte, Freunde und andere Menschen, die helfen möchten, regelmäßig Geld spenden und dadurch die Kosten für den jungen Helfer senken. Auch wenn es Zuschüsse von staatlicher Seite gibt, reichen diese in der Regel nicht aus.

Durch die finanzielle Unterstützung des Förderkreises können Visa, Flüge und andere Dinge leichter vom Absolventen wirtschaftlich geleistet werden.

Im Gegenzug ist es üblich, dass der junge Dienstleistende seinen Unterstützerkreis über seinen Auslandsaufenthalt und die Erlebnisse regelmäßig auf dem Laufenden hält.

Wer darf am freiwilligen sozialen Jahr im Ausland teilnehmen?

Grundsätzlich gibt es für die Teilnehmer Altersbeschränkungen. Sie sollten zwischen 16 und 27 Jahren alt sein. In einigen Ländern ist ein Mindestalter von 18 Jahren erforderlich. Die Personen sollten flexibel sein. Körperliche und seelische Belastbarkeit sind ebenfalls von Vorteil. Geachtet wird bei der Auswahl zudem auf ein gewisses Maß Eigenständigkeit und Teamfähigkeit. Sinnvoll ist es zudem, wenn die Interessenten ein berufliches Vorankommen oder einen Aspekt des angedachten Studienganges mit dem FSJ im Ausland verbinden können.

Übrigens sind das freiwillige soziale Jahr und die Freiwilligenarbeit nicht identisch, auch wenn sie sich ähneln. Während die freiwillige Arbeit, auch Ehrenamt genannt, in der Regel einige Stunden in der Woche oder im Monat umfasst, handelt es sich bei dem freiwilligen sozialen Jahr um eine Arbeit, die mehrere Stunden am Tag geleistet wird. Das aktuelle Gesetzt zum freiwilligen sozialen Jahr kann man hier einsehen.

Fazit

Das freiwillige soziale Jahr im Ausland ist eine tolle Möglichkeit etwas Gutes zu tun und zugleich davon zu profitieren. Während die Sprachkenntnisse und der individuelle Horizont erweitert werden, bekommen andere Menschen die Hilfe und Unterstützung, die sie benötigen. Zugleich wertet das Absolvieren eines FSJs den eigenen Lebenslauf auf, da viele Personalchefs dies hinsichtlich der sozialen Kompetenzen und Führungskompetenzen als positiv werten. Die Jobchancen steigen somit auch dann, wenn die Übergangszeit zwischen Schulabschluss und Studien- oder Ausbildungsbeginn sinnvoll genutzt wird.

Einstieg statt Auszeit – Freiwilligendienst im In- und Ausland

Bildquellen
Beitragsbild: © panthermedia.net / Arne Trautmann
Mitte: © panthermedia.net / Design Pics

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