Fünf Irrtümer über sicheres Fahren mit dem Auto

Das sollten Sie unbedingt wissen

Fünf Irrtümer über sicheres Fahren mit dem Auto Fünf Irrtümer über sicheres Fahren mit dem Auto

Rund um das Thema Autofahren, gibt es eine ganze Reihe von Mythen. Nicht alle Fahrerinnen und Fahrer wissen über alle Irrtümer Bescheid. Auch bezüglich der Reifenabnutzung gibt es einige Informationen, die für die Kraftfahrer wichtig sind. Hierdurch lässt sich nicht nur Geld sparen. Für die Sicherheit der Fahrzeuginsassen selbst und die anderen Autofahrer sind diese Infos ebenfalls wichtig, da Unfällen im Straßenverkehr mit diesem Wissen vorgebeugt werden kann.

Fünf Irrtümer über sicheres Fahren mit dem Auto

Fünf Irrtümer über sicheres Fahren mit dem Auto

Viele von uns glauben, dass breite Reifen sicherer in der Nutzung sein würden. Das stimmt allerdings nicht, denn diese Modelle müssen auf einer nassen Fahrbahn mehr Wasser verdrängen, um einen ausreichenden Grip zu erhalten.

Außerdem sind viele Autofahrer der Meinung, dass eine Fahrt auf der Autobahn teurer sei, als im Stadtverkehr. Allerdings ist diese bei gleicher Strecke in der Regel teurer, denn in der Stadt muss häufig gebremst und wieder angefahren werden.

Irrtum 1: Hügelige Straßen sind gefährlicher als gerade Strecken

Ein Mythos unter den Autofahrern ist, dass hügelige Straßen gefährlicher sein sollen als gerade Strecken. Allerdings ist auch das ein Irrglaube, denn rund 75 % der Autounfälle geschehen auf geraden Straßen. Hier fühlen sich besonders viele Fahrer sicher. Dass dies nicht immer zutreffen kann, wird deutlich, wenn man bedenkt, welche Gefahren auf solchen Strecken lauern können. Fußgängerüberwege, plötzlich einfahrende oder ausparkende Autos und spielende Kinder können auf zugeparkten Straßen zu einer unvorhergesehenen Reaktion und einem Verkehrsunfall führen.

Irrtum 2: Der Luftdruck hat nichts mit dem Kraftstoffverbrauch zu tun

Nicht wenige Fahrzeugführer sind der Meinung, dass der Luftdruck keine Auswirkungen auf den Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs hat. Fakt ist aber, dass bereits ein Bar unterhalb der empfohlenen Menge einen erhöhten Verbrauch erzielt. Verbraucher können in diesen Fällen bis zu einer Tankfüllung im Jahr sparen. Ein bewusster Umgang und eine regelmäßige Kontrolle wirken sich hierdurch bereits positiv auf die Haushaltskasse auf. Familien können im Bereich des Autos übrigens eine ganze Menge Geld sparen, dass sie für Reparaturen oder Familienausflüge sehr gut nutzen können.

Luftdruck hat sehr wohl etwas mit Kraftstoffsparen zu tun

Luftdruck hat sehr wohl etwas mit Kraftstoffsparen zu tun

Irrtum 3: Der Straßenbelag wirkt sich nicht auf den Verschleiß der Reifen aus

Dass sich die Beschaffenheit des Straßenbelags nicht auf den Verschleiß der Reifen auswirkt, ist ein Irrglaube, dem viele Kraftfahrer unterliegen. Fakt ist in diesem Fall aber, dass die Reifenabnutzung auf Bergstraßen fünfmal höher ist, als auf der Autobahn. Nicht weniger Fahrerinnen und Fahrer vermeiden übrigens die Fahrt auf diesen schnellen Straßen. Sinnvoller ist es aber in einigen Gegenden, wenn auf die nächstgelegene Autobahn ausgewichen wird, um die Lebensdauer der Reifen aktiv zu verlängern und einem Verschleiß bestmöglich vorzubeugen.

Straßenbelag und Reifenverschleiß

Straßenbelag und Reifenverschleiß

Irrtum 4: Winterreifen lassen sich auch im Sommer problemlos nutzen

Um zu sparen, kommen viele Verbraucher auf die Idee, die Winterreifen auch im Sommer zu nutzen. Grundsätzlich ist es aber so, dass sich mit dieser Bereifung der Bremsweg verlängert und viele Fahrerinnen und Fahrer dies nicht wissen. Dieser Gefahr kann vorgebeugt werden, wenn zu jeder Jahreszeit die passenden Reifen zum Einsatz kommen oder Allwetterreifen genutzt werden. Immerhin verlängert sich der Bremsweg der Winterreifen im Sommer bei einem Tempo von 100 km/h um satte sechs Meter, die im Ernstfall für eine Bremsung benötigt werden.

Winterreifen sind im Sommer nicht sinnvoll

Winterreifen sind im Sommer nicht sinnvoll

Irrtum 5: Bei leichtem Sommerregen muss das Tempo nicht gedrosselt werden

Grundsätzlich ist ein leichter Sommerregen auf der Haut sehr angenehm und erfordert von den Menschen nicht immer den Griff zu Schutzmaßnahmen wie einem Regenschirm. Im Straßenverkehr verhält sich das allerdings grundlegend anders. Viele Kraftfahrzeugführer sind der Meinung, dass sie ihr Tempo bei einem leichten Regen im Sommer nicht anpassen und reduzieren müssen. Fakt ist allerdings, dass bei 99 % der Unfälle, die auf regennassen Straßen passieren, die Wassertiefe gering ist. Somit geht von einem leichten Sprühregen eine höhere Gefahr durch die Fehleinschätzungen der Autofahrerinnen und -fahrer aus, als bei einem starken Regen.

Auch bei leichtem Regen ist vorsichtiges Fahren unerlässlich

Auch bei leichtem Regen ist vorsichtiges Fahren unerlässlich

Fazit

Nicht immer sind Autofahrerinnen und -fahrer über alles informiert, was sie dringend wissen sollten. Werden allein die Tipps aus diesem Artikel berücksichtigt, lässt sich nicht nur eine Menge Geld sparen, da die Reifen über eine längere Lebensdauer verfügen können. Auch für die Sicherheit im Straßenverkehr ist es wichtig, dass die Kraftfahrer häufiger einmal ihr eigenes Verhalten überdenken und ihren Fahrstil entsprechend anpassen. Für die eigene Sicherheit, die der Fahrzeuginsassen und anderer unbeteiligter Personen ist diese Vorgehensweise möglicherweise lebensrettend.

Living Total Performance by MICHELIN

Bildquellen
Beitragsbild: © panthermedia.net / MP 2
Mitte: Michelin

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