Geburtsplan | Sollte man eine Checkliste erstellen?

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Die Geburt ist das Ereignis überhaupt, wo man viele Monate drauf hinarbeitet. Man geht regelmässig zu den Kontrollen und Untersuchungen, richtet sich häuslich ein und bereitet sich auf das Baby vor. Doch wenn dann der große Tag bevorsteht, kann schon mal etwas Panik entstehen. Als Frau weiß man so ziemlich genau, was auf einen zu kommt. Doch in der Hektik vergisst man vielleicht einige Dinge, die einem sehr wichtig sind.

Wie soll die Geburt ablaufen? Wie soll nach der Geburt mit dem Kind umgegangen werden? Was soll mein Partner machen? All das sind Fragen, die man sich bestimmt schon eimal vor der Geburt gestellt hat. Aber während der Geburt möchte man sich damit nicht auch noch auseinandersetzen müssen. Damit man im Kreissaal dann nicht überrumpelt wird, sollte man vorab eine Checkliste erstellen. Diese werden in der Regel von Krankenhäusern, Hebammen oder Geburtshäusern zur Verfügung gestellt. Man kann aber auch eine Checkliste aus dem Internet herunterladen.

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Wer selbst eine Checkliste erstellen möchte, sollte sich schon vorher darüber Gedanken machen und sich darüber informieren, was in dem Geburtshaus oder Krankenhaus überhaupt alles möglich ist. Nicht jeder Kreissaal ist so flexibel und kann auf einzelne Wünsche eingehen. Wenn man dann aber eine Checkliste erstellt hat, kann man die Geburt ohne Sorgen angehen und weiß, dass alles geregelt ist.

Was sollte auf so einer Checkliste erfasst werden?

Vorab solltest du dir zuallererst die Frage stellen, wer überhaupt mit in den Kreissaal kommen soll. Du kannst dabei frei entscheiden, ob dein Partner, die Hebamme, deine beste Freundin, Verwandte oder sogar deine Kinder mitkommen sollen.

Außerdem kann man auch bestimmen, ob und welche Musik gespielt werden soll, oder ob man die eigene Kleidung bei der Geburt tragen möchte.

Zusätzlich sollte man auch festlegen, ob die Geburt fotografiert oder gefilmt werden darf.

Wenn ja, wer soll das machen? Außerdem sollte man sich überlegen, ob man, wenn die Geburt noch nicht richtig angefangen hat, wieder nach Hause möchte. Unter anderem kann man übrigens auch entscheiden, wenn es dem Baby gut geht, ob man die ganze Zeit eine CTG-Überwachung machen lassen möchte, oder nur in Intervallen. Man kann aber auch darüber bestimmen, ob man die Geburt nach dem Zeitplan des Körpers voranschreiten lässt. Wenn man möchte, dass die Geburt so voranschreiten soll, wie dein Körper es vorgibt, dann sollte man auch das in der Checkliste notieren. Ebenfalls kann man sich Gedanken machen, ob man nun nur den betreuenden Arzt, die Hebamme oder eine Krankenschwester dabei haben möchte. Das ist nur eine kleine Zusammenfassung von den Dingen, die man vorab festlegen und bestimmen kann.

Fazit

Wer sich schon vor der Geburt damit befassen möchte, wie die Geburt ablaufen soll, sollte eine Checkliste erstellen oder ausfüllen. Am besten gibt man diese dann seinem Partner oder der Hebamme, bevor es losgeht. So weiß jeder, wie Du dir die Geburt wünscht. Voraussetzung ist natürlich, dass das Baby gesund ist und es keine Komplikationen gibt. Mit dieser Checkliste im Gepäck brauchst Du dir dann keine Sorgen mehr machen und kannst dich komplett auf dieses Wunder konzentrieren. Ich finde, dass es eine wirklich gute Idee ist.

Hast Du vor deiner Geburt auch eine Checkliste erstellt? Was war dir wichtig? Was sollte bei der Geburt eingehalten werden? Erzähl mir davon, am besten in der Kommentarbox.

Alles Gute,
eure Wencke

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Gelpi José Manuel

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

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