Gesunde Textilien für Kinder kaufen

Ungesunde Kleidungsstoffe meiden

Kinderkleidung

Während der Herstellung werden rohe Fasern der Stoffe mit einer Menge an Chemikalien verarbeitet. Diese Prozedur kann im Nachhinein einen negativen Einfluss auf die Gesundheit der Kinder haben. Deswegen ist es wichtig zu wissen, wie man bei der Kleidungsauswahl für Babys und Kinder die Schadstoffe erkennen und vermeiden kann.

Darauf sollte man beim Einkauf achten

[sws_red_box box_size=“618″]Naturfasern sind nicht gleich Naturfasern, sie sind meist doch mit chemischen Stoffen belastet. Die meisten Chemikalien befinden sich in den Farbstoffen. Allergieauslösende Azofarbstoffe befinden sich vor allem in grellen Farben wie rot oder orange. Die Aufnahme der gefährlichen Farbsubstanzen ist durch Wärme, Schweiß und Reibung begünstigt. [/sws_red_box]

Tipps und Tricks beim Umgang mit Kleidung

Eltern sollten sich einige Hinweise zum Herzen nehmen, um ihre Kinder vor [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]gesundheitsschädigenden Substanzen[/sws_highlight] zu schützen. Daher empfiehlt sich:

    • vor dem ersten Tragen die Babykleidung unbedingt mindestens einmal waschen
    • für Babyunterwäsche in erster Linie unbehandelte Naturfasern aus kontrolliert biologischem Anbau bevorzugen
    • Textilien mit dem Hinweis „separat waschen“, „blutet aus“ oder „färbt ab“ in der Regel meiden, weil das meist Hinweise darauf sind, dass sich Farbüberschüsse leicht herauslösen.
    • immer auf die Etikettierung der Kleidung Acht geben
    • besser weniger, dafür aber hoch qualitative Kleidungsstücke kaufen.

Bio-Kleidung ist ohne Bedenken

Nur Kleidungsstücke, die ein Biosiegel aufweisen, sind schadstofffrei und gesundheitlich unbedenklich. Zu diesen Kleidungsstücken gehört Kleidung aus Baumwolle, Hanf oder Bambus-Fasern. Der Anbau der Pflanzen erfolgt ausschließlich biologisch, zudem werden bei der Herstellung  keine künstliche Farbstoffe oder Gifte eingesetzt. Die Färbung der Kleider erreicht man mittels freien Wachsen, die ganz [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]ohne Chemie[/sws_highlight]  auskommen. Eine gesunde Kleidung, die ohne Chemie und Schadstoffe hergestellt wird, ist meistens etwas teurer. Aber für die Gesundheit des Kindes sollte diese Investition auf jedem Fall getätigt werden.

100 Prozent Baumwolle ist längst keine pure Natur

Auch dann, wenn auf dem Etikett „Reine Baumwolle“ steht, ist leider nicht [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]„reine“ Baumwolle[/sws_highlight] drin. In der Wirklichkeit könnte ein Kinderkleidungsstück aus Stoffen hergestellt werden, dessen Zusammensetzung wie folgt aussieht:

  • 73 Prozent Baumwolle
  • 2 Prozent Polyacryl
  • 8 Prozent Farbstoffe
  • 14 Prozent Harnstoff-Formaldehydharz
  • 3 Prozent Weichmacher
  • 0,3 Prozent optische Aufheller

Solche Etikett-Auszeichnung ist allerdings völlig legal. Darauf muss der Hersteller nicht etwa die Bestandteile des fertigen Kleidungsstückes angeben, sondern nur die verwendeten Textilien-Fasern. Baumwolle wird in Monokultur angebaut, was bedeutet, dass sie durch Schädlingsbefall ziemlich stark bedroht ist und bis zur Ernte sogar 25-mal mit Pestiziden behandeln sein muss. Vor der eigentlichen Ernte besprüht man sie zusätzlich mit einem Entlaubungsmittel. Es müssen nämlich alle Blätter abfallen, bevor die Früchte mit den Samenhaaren gepflückt werden. Die Verarbeitung der Baumwolle reduziert zwar die Schadstoffe deutlich, sie werden aber nicht vollständig entfernt.

Haul #1: Babykleidung

Bildquellen
Artikelbild:© panthermedia.net / Karina Baumgart

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