Gesunde Zähne von Anfang an!

Zahnpflege Zahnpflege
Zahnpflege

Zahnpflege

Zahnpflege bei Babys. Das ist doch eine glatte Übertreibung. So denken viele Mütter und sie konzentrieren sich nur darauf, dass der Zahndurchbruch ihrem Baby Schmerzen bereitet.

Dabei kann mit der Zahnpflege gar nicht früh genug angefangen werden. Sie fängt sogar schon an, noch ehe der erste Milchzahn überhaupt zu sehen ist.

Diese Tipps sollten junge Mütter bei der Zahnpflege ihres Babys beherzigen:

Speichelaustausch vermeiden!
Viele Babys nuckeln an einem Schnuller. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Mütter sollten es jedoch auf jeden Fall vermeiden, den Schnuller selber abzulecken.

Damit übertragen sie ihre eigenen Kariesbakterien auf ihr Baby. Dasselbe passiert, wenn der Löffel abgeschleckt wird, mit dem das Baby essen soll.

Richtige Dosierung von Fluorid-Tabletten

Oftmals wird vom Kinderarzt eine Kombination von Vitamin-D und Fluorid-Tabletten verschrieben. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass die Fluoridzufuhr bei Säuglingen unterhalb von 0,5mg Fluorid liegt. Einer Überdosierung führt zu Fluorose. Dabei wird die Produktion des Zahnschmelzes gestört. Als Folge können sich weiße Flecken bilden, in schweren Fällen sogar lochartige Vertiefungen. Darum sollte das Kind während der Fluoridtherapie keine weiteren fluoridhaltigen Produkte erhalten, also beispielsweise fluoridierte Zahnpasta, oder Speisesalz.

Kritisches Video

Erstes Zähneputzen

Anfangs einfach ein Wattestäbchen verwenden. Damit das Zähnchen säubern. Später das Kind selbständig mit der Bürste im Mund herumspielen lassen. Die Bürste sollte einen kleinen Bürstenkopf haben und extra weiche Borsten. Damit können Eltern dem Kind spielerisch zeigen, wie mit der Zahnbürste umgegangen wird. Die Zähne sanft vom Zahnfleisch zur Zahnkrone hin putzen. Mit Hilfe von Spielen, Liedern und Reimen wird das Zähneputzen richtig interessant. So gewöhnt sich das Baby von Anfang an daran, dass die Zähne regelmäßig geputzt werden müssen.

Das Zahnputzmonster

Die Verwendung einer Zahncreme ist bei so kleinen Kindern übrigens noch nicht notwendig. Nach dem abendlichen Zähneputzen sollte keine Flasche mehr gegeben werden. Denn kohlehydrathaltige Durstlöscher sind Futter für Kariesbakterien. Außerdem wird die Mundflora gestört, die durch den Speichel neutralisiert wurde.

Vorbildfunktion

Eltern können ihr Kind dabei zuschauen lassen, wie sie selber die Zähne putzen. Da Kinder einen hohen Nachahmungsdrang besitzen, werden sie das Putzen gerne spielerisch nachmachen.

Zahnarztbesuch

Ein frühzeitiger Besuch beim Zahnarzt nimmt dem Kleinkind die Angst vor einer wirklich notwendigen Behandlung. Deshalb ist es sinnvoll, einen Termin auszumachen, solange noch alles in Ordnung ist. Der Zahnarzt wird sich für das Kleinkind Zeit nehmen und ihm helfen, die Scheu zu verlieren.

Auf Getränkeauswahl achten

Mit der richtigen Auswahl von Getränken können Mütter viel zur Zahngesundheit ihres Babys beitragen. Viele Kinder nuckeln von Anfang an süße Tees, oder süße und angeblich „so gesunde“ Säfte. Dabei ist aus zahngesundheitlicher Sicht größte Vorsicht geboten. Denn durch das Dauernuckeln wird der Zahnschmelz ständig mit zerstörendem Zucker umspült, was dazu führt, dass sich Karies bilden kann. Vor allem um Kinder ruhig zu halten, wird gerne und regelmäßig zur süßen Nuckelflasche gegriffen.

WAS IST WAS – Ernährung

Kinder lieben natürlich Süßes. Wenn sie daran gewöhnt werden, ist es sehr schwer, sie später auf ungesüßten Tee, oder Wasser umzustellen. Deshalb sollten Mütter von Anfang an gar nicht erst mit süßen Getränken beginnen.

Mütter, die diese Tipps beherzigen, legen einen guten Grundstein für die Zahngesundheit ihres Babys.

Bildquellen
Artikelbild:©panthermedia.net Torsten Tracht

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

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Über Ingrid (10 Artikel)
Als gelernte Erzieherin und dreifache Mutter kenne ich mich in nahezu allen Fragen rund um die Erziehung aus. Gerne teile ich meine reichlichen Erfahrungen mit allen Lesern! Über Kommentare freue ich mich!

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