Gesundheitsreform 2012

Gesundheitsreform 2012

Von einer Gesundheitsreform 2012 sprechen zu wollen ist zwar etwas weit hergeholt, doch würde ich sie mir zumindest wünschen.

Die Zeit für weitere umfangreiche Veränderungen in unserem Gesundheitssystem ist ja doch schon lange reif. Zwar wurden einige Veränderungen zum 1. 1. 2012 beschlossen bzw. umgesetzt, doch fielen diese größtenteils wieder mal zulasten des Bürgers aus.

Wenn man sich dann noch vor Augen führt, dass die Krankenkassen bereits im Jahr 2010 und im Jahr 2011 Rücklagen in Höhe von über 10 Milliarden Euro erzielen konnten, wird man doch schon ziemlich ärgerlich. Dabei wären jetzt eigentlich Prämienentlastungen und Rückzahlungen angebracht, oder?

Eigene Entlastungen schaffen

Die Zuzahlungen für den Zahnersatz

Wo die Politik versagt, ist der Bürger gefragt. Wie bei so vielen Sachen müssen wir uns wohl wieder mal selber helfen. Wenn man selber im Gesundheitsbereich sparen möchte, besitzt man aber nicht viele Möglichkeiten.

Geht man beispielsweise zum Zahnarzt, kann man sich bei einem Zahnersatz nun mal nur schwer den anfallenden Kosten entziehen.

Die Zuzahlungen für den Zahnersatz wie Prothesen, Kronen und Brücken ist übrigens wieder einmal teurer geworden. Entlastungen sind nicht in Aussicht.

Wo wir aber gut unsere Ausgaben reduzieren können, ist bei dem Kauf von Medikamenten. Viele von uns gehen bei Kleinigkeiten schon lange nicht mehr zum Arzt und kaufen sich ihre Helferlein ohne Rezept in der Apotheke. Was viele nicht wissen ist, dass auch die Apotheken im Wettbewerb stehen.

Preisbindungen sind nur selten vorhanden und so kann es durchaus vorkommen, dass ein und dasselbe Präparat zu deutlich unterschiedlichen Preisen angeboten wird.

die Preise auch bei Medikamenten vergleichen

Was lange als Tabuthema galt, ist heute mittlerweile normal – die Preise auch bei Medikamenten zu vergleichen. Dabei fällt einem auf, dass auch hier der Einkauf im Internet meistens die höchsten Ersparnisse einbringt.

Gerade im Bereich der Naturkosmetik, der Schmerzmittel und bei Verhütungsmitteln ist die Ersparnis besonders groß.

Die sogenannten Online-Apotheken können halt wesentlich günstigere Preise für ihre Präparate veranschlagen, da sie einen Großteil von Kosten gar nicht erst selber tragen müssen. Einen Verkaufsraum, geschultes Personal für die Beratung vor Ort oder ähnliche Dienstleistungen von der Apotheke gibt es hier nicht.

Das heißt aber nicht, dass man bei einem Bestellvorgang im Internet alleine gelassen wird. Mittlerweile haben die Online-Apotheken es schon zum Standard gemacht, dass es eine telefonische Beratung gibt. Das Besondere dabei ist, dass auch hier in der Regel nur geschultes Personal eingesetzt wird. Man kann sich also trotz eines günstigeren Einkaufs immer sicher sein, dass man qualifizierte Aussagen erhält.

Gesundheitsreform 2012

Medikamente im Internet bestellen?!

Meines Erachtens besitzen wir als Bürgerinnen und Bürger tatsächlich fast nur die Möglichkeit zu sparen, wenn wir unsere Arztbesuche einschränken und unsere Medikamente im Internet bestellen.

Was will man sonst noch tun? Eine gesetzliche Krankenkasse zu wechseln macht in meinen Augen kaum noch Sinn, da die grundsätzliche Prämienhöhe überall gleich ist. Lediglich Zusatzmodelle wie die Prämienrückgewähr können im Jahr 100 oder 200 € in die eigenen Kassen zurückspülen.

Auch der Zusatzbeitrag variiert kaum. Entweder er ist vorhanden, oder die Krankenkasse hat sich zumindest diese Frechheit gespart.

Wenn man bedenkt, dass unsere Krankenkassen Milliardengewinne erwirtschaften, sind die Zusatzbeiträge sowieso der blanke Hohn. Es wäre jetzt doch wirklicher an der Zeit, dass wir mit unseren monatlichen Beitragszahlungen entlastet werden. Doch in dem Moment, wo es um unser Geld geht, scheint die Regierung vollständig zu versagen. Entlastungen sind meines Wissens nach nicht geplant, obwohl ausreichende Rücklagen vorhanden sind.

Wie siehst Du das? Sollten die Krankenkassen weitere Rücklagen bilden oder ist es nun an der Zeit, dass wir endlich entlastet werden? Über einen Kommentar von dir würde ich mich sehr freuen.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

Alles Liebe und viel Gesundheit
euer Simon

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Über Simon Schröder (1001 Artikel)
<a href="https://plus.google.com/111295419607355970628?rel=author"> Simon Schröder</a> ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

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