Günstige und sinnvolle Kindersicherungen

Kindersicherungen sind ein Muss Kindersicherungen sind ein Muss
Kindersicherungen sind ein Muss

Kindersicherungen sind ein Muss

Eltern eines Kleinkindes wissen, wie groß der kindliche Forscherdrang ab dem Krabbel- und Laufalter ist.

Das Kleine entdeckt die Umwelt und dadurch, dass es in der Lage ist, sich selbst fortzubewegen, müsste man es eigentlich ununterbrochen im Auge behalten, damit es sich nicht selbst gefährdet.

Tücken lauern im Haushalt unterschiedlich viele, je nach Haus, Einrichtung und Kindesalter. Den Eltern kann man nur empfehlen, jedes Zimmer zu inspizieren und sich Gedanken darüber zu machen, welche Gefahren es birgt. Natürlich machen sich Hersteller, Möbelhäuser etc. die Angst der Eltern zunutze und bieten oft zu horrenden Preisen Kindersicherungen verschiedenster Art an. Wenn man googelt, kann man ganze „Security – Sets“ für Kleinkinder kaufen.

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Bevor man sich für so ein sündhaft teures „Angebot“ entscheidet, sollte man sich aber zum einen überlegen, ob die Vorrichtungen Sinn machen und ob man sie nicht zum Beispiel im Baumarkt kostengünstiger erhält. Mit ein bisschen Kreativität findet man dort alles, was man für sinnvolle Kindersicherung braucht.

Diese Kindersicherungen sind ein Muss

Wie bereits erwähnt, hängen Kindersicherungen von Alter des Kleinen und der jeweiligen Wohnsituation ab. Was aber wichtig ist, sind Sicherungen für Steckdosen. Ob das Kleine krabbelt oder laufen kann, ist egal.

An Steckdosen gelangt es normalerweise immer. Und die Gefahr, die von Strom ausgeht, ist nicht zu diskutieren. Daher sollte man hier keinesfalls auf eine Kindersicherung verzichten.

Diese gibt es für wenig Geld in jedem Baumarkt und können ganz einfach angebracht werden. Wer Treppen im Haus hat, sollte diese ebenfalls nicht ungesichert lassen. Im Baumarkt gibt es Gitter, die man im Geländer einhängen kann, sodass dem Kind der Zugang zur Treppe verwehrt bleibt. Dabei sollten diese so hoch sein, dass das Kleine nicht darüber klettern kann. Möbel sind zum Teil ebenfalls gefährlich. Die Kanten sind spitz und schmerzhaft (wie auch Erwachsene schon festgestellt haben) und je nach Höhe des Einrichtungsgegenstandes kann sich auch ein krabbelndes Kind daran den Kopf anstoßen. Die Gefahr kann man umgehen, indem man gefährliche Kanten mit Schaumstoff abklebt.

Baby Sicherheits-Set

Ebenfalls wichtige Sicherungsmaßnahmen

Kann das Kind laufen, sind Türen jeder Art ein Risiko. Eine Türklinke kann das Kind herunterdrücken, indem es sie mit seinem Körpergewicht herunterzieht. Und wenn die Tür erst einmal offen ist, entwischt das Kind blitzschnell.

Hier sind aber nicht für alle Türen Sicherungen notwendig. Haustüren und Zimmertüren zu „verbotenen Räumen“ lassen sich absperren.

Balkon- und Terrassentüren sollten mit speziellen Griffen versehen werden, damit das Kind die Tür nicht öffnen kann. Die Gefahr sollte man auch nicht unterschätzen, dass ein findiges Kind sich auf einen Hocker oder ähnliches stellt und so versucht, den Griff umzudrehen.

Messerblock mit Kindersicherung

Fazit:

Inwiefern man auch Schranktüren und Schubladen absichert, muss jeder selbst entscheiden. Auch ob der Herd eine Gefahr birgt, muss man ebenso abwägen.

Meist genügt es, wenn man die beiden hinteren Platten zum Kochen benutzt und nicht die vorderen, sodass das Kind Kochtopfgriffe und Pfannenstiele nicht erreichen kann.

Wer auch die vorderen Platten benötigt, sollte jedoch den Herd entweder nie aus den Augen lassen oder ein Gitter anbringen. Zusammengefasst lässt sich nur noch einmal darauf hinweisen, dass Eltern jeweils selbst entscheiden müssen, wo die Gefahren im Haushalt lauern. Lieber ist man jedoch zu vorsichtig als zu leichtsinnig.

Artikelbild Oben: ©panthermedia.net Jakub Krechowicz

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