Haushalt kindersicher machen

Haushalt kindersicher machen

Fängt der Nachwuchs erst einmal mit dem Krabbeln und Laufen an, gibt es in den meisten Fällen kein Halten mehr. Für unser Baby ist die Wohnung ja auch riesengroß und ein reiner Abenteuerspielplatz.

Da werden Schränke aufgemacht, Ecken und Winkel erkundet, wo interessante Dinge herumliegen und jeder Quadratzentimeter der Wand muss einmal abgetastet werden.

Was für unsere Kinder ein reines Vergnügen ist, wird für die Eltern schnell zum Stress. Immerhin ist der eigene Haushalt nicht nur ein kleiner Abenteuerspielplatz, sondern auch eine Quelle von potenziellen Gefahren. Kaum ein anderer Ort ist so unfallbehaftet, wie die eigenen vier Wände. Das gilt übrigens gleichermaßen für uns Erwachsene wie aber auch für die Kleinkinder. Grund genug, warum man darüber mal schreiben sollte.

Kindersicherer Haushalt

Steckdosen kindersicher

Das Verletzungsrisiko bei Steckdosen dürfte wohl jedem bekannt sein. Schon unsere Eltern haben darauf geachtet, dass diese für uns Kinder sicher sind. Oftmals werden zur Absicherung auch einfach nur kleine Plättchen in die Steckdosen* eingelegt, was verhindern soll, dass das Kind mit einer Gabel oder einem ähnlichen Gegenstand dort herumstochert.

Sicherheit ist oftmals auch keine Frage der Investitionen. Eine Steckdose kindersicher zu machen, dürfte wohl nicht mehr als 0,50 € kosten. Das sollte also schon mal kein Problem darstellen.

Was jedoch schon etwas kostenintensiver sein dürfte, sind die Sicherungsmaßnahmen bei offenen Kaminen. Gerade in Altbauten sind diese noch zu finden und gehören in jedem Fall vernünftig abgesichert. Auch wenn die Heizstelle nicht mehr aktiv betrieben wird, sollte man zumindest dafür sorgen, dass diese vollständig gereinigt und abgedeckt wird. Das Verletzungsrisiko ist sonst einfach zu hoch.

An was aber kaum einer denkt, sind die vielen Dekorationsgegenstände und Accessoires in der Wohnung. Das fängt bei kleinen Lichterketten an, geht über schöne aber auch schwere Bilderrahmen und hört bei der großen Topfpflanze im Flur auf.

Vorsicht Bilderrahmen & Co.!

Was auf uns völlig harmlos wirkt, kann für das Kleinkind zu einer echten Gefahrenquelle werden.

Gerade wenn der eigene Nachwuchs in der Entdeckungsphase ist, sind insbesondere die Schränke und Truhen sehr interessant und natürlich auch alle Gegenstände, die sich in und auf ihnen befinden.

Wenn durch das Herumklettern dem Baby dann etwas auf den Kopf fällt, ist meist der Arztbesuch nicht mehr zu vermeiden.Auch die Schubladen selber sind meines Erachtens abzusichern, da auch diese zum Umfallen der Schränke führen können.

Das Kinderzimmer

Ist man bemüht den kompletten Haushalt kindersicher zu gestalten, darf natürlich auch das Kinderzimmer bei den Überlegungen nicht vergessen werden.

Gerade hier lauern immer wieder kleinere Gefahren, die durchaus ernst werden könnten. Bei dem Babybett fängt es bereits an, da hier meistens sogenannte Gitterbetten zum Einsatz kommen.

Hat man jedoch dieses Babybett im deutschen Fachhandel gekauft, braucht man sich in der Regel keine Gedanken zu machen. Diese Produkte sind meist TÜV geprüft und halten so einiges aus.

Hat man jedoch im Ausland eingekauft, weil dort die Möbel üblicherweise günstiger zu erwerben sind, ist Vorsicht geboten. Es gab schon Unfälle mit diesen Babybettchen, weil entweder die Gitter zu weit auseinander waren und das Baby seinen Kopf durchstecken konnte oder aber auch weil die Verarbeitung mangelhaft war. Da würde ich auf jeden Fall drauf achten.

Ebenso würde ich darauf schauen, dass sich keinerlei Schnüre und Fäden in der unmittelbaren Umgebung vom Kind befinden.

Verheddert sich ein Baby erstmal darin, kann es schnell zu dramatischen Unfällen kommen.

Auch Spieluhren und Mobiles würde ich nicht direkt über dem Kind aufhängen, da sich durchaus auch mal eine Schraube lösen kann. Fällt der Gegenstand in das Kinderbett, ist ebenfalls mit Verletzungen zu rechnen.

Jetzt kann ich natürlich in einem Artikel nicht alles aufzählen, was alles für die Sicherheit von unserem Nachwuchs gemacht werden kann und auch sollte. Ich denke aber, dass ich jetzt so einige Merkmale aufzählen konnte. Hab ich noch was vergessen oder hast du noch einen wertvollen Tipp für uns? Über deinen Kommentar würde ich mich sehr freuen.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

Alles Liebe
euer Simon

Bildquellen
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Über Simon Schröder (1003 Artikel)
<a href="https://plus.google.com/111295419607355970628?rel=author"> Simon Schröder</a> ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

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