Homöopathie für Kinder bei Halsschmerzen | Was wirklich hilft!

Homoeopathie

Dieser Artikel beschreibt die Möglichkeiten homöopathischer Behandlung von Kindern mit Halsschmerzen. Welche homöopathische Arznei ist wirksam und empfehlenswert, welche Behandlungsmethode führt schonend zu einer schnellen Heilung, wo sind die Grenzen, bzw. Alternativen für eine erfolgreiche Behandlung? Dies wird im folgenden Artikel erörtert; unser Beitrag ersetzt aber keine ärztliche Beratung und Behandlung.

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Wer kennt sie nicht – die ersten Anzeichen einer Grippe-Erkrankung oder auch nur einer einfachen Erkältung, die nicht sehr schmerzhaft, aber dennoch sehr lästig sein können. Wie kann man Kindern helfen, diese Krankheit schneller auszukurieren und dabei auf schonende und sanfte Medizin vertrauen? Es gibt zahlreiche homöopathische Behandlungsmöglichkeiten, die heutzutage eingesetzt werden, bei denen gute Erfahrungswerte vorhanden sind und die mit Sicherheit gute Ergebnisse beim Heilungsprozess zu Tage fördern.

In diesem Artikel werden zunächst die verschiedenen Behandlungsmethoden und danach die zur Verfügung stehenden homöopathischen Arzneimittel vorgestellt. Zum Abschluss geben wir Ihnen noch eine Zusammenfassung der Erfahrungsberichte einiger Patienten und eine Empfehlung für die passendste Behandlungsmethode. Unser Beitrag ersetzt aber keine ärztliche Beratung und Behandlung.

Bekannte Behandlungsmethoden der Homöopathie bei Halsschmerzen

Halsschmerzen, Husten, Schnupfen und Heiserkeit sind neben Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Mattheit, Abgeschlagenheit und Fieber, ernste Anzeichen einer bevorstehenden Erkältungskrankheit. Diese treten meist in der Übergangszeit zu den kalten Monaten auf und sind häufig durch Infektionen mit Viren (seltener mit Bakterien) verursacht.

Das Immunsystem wurde geschwächt und gestattete es, dass sich Krankheitserreger im Organismus einnisten konnten. Es sind über 200 verschiedene Viren bekannt, die diese Krankheitssymptome hervorrufen können. Die Ausprägung der Symptome und auch deren Stärke ist von Infektion zu Infektion völlig unterschiedlich. Eines der wichtigsten Symptome sind Halsschmerzen, mit denen häufig auch Erkältungskrankheiten beginnen. Eine gezielte Behandlung dieser ersten Symptome ist wichtig, um einen sehr günstigen Verlauf der Krankheit erreichen zu können. Um Halsschmerzen zu behandeln sollte man zunächst darauf achten, dass man sich nicht ansteckt. Falls man sich angesteckt hat, so sind Ruhe und sanfte medikamentöse (homöopathische) Behandlungsformen vorzuziehen. Eine Reihe von in Betracht kommenden Arzneimitteln sollen im folgenden vorgestellt werden.

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Homöopathische Arzneimittel zur Behandlung von Halsschmerzen

Behandlung von HalsschmerzenDer homöopathische Tri-Komplex von „Meditonsin“ ist ein hochwirksames Arzneimittel, mit dem eine Erkältungserkrankung wie Halsschmerzen schnell und erfolgreich behandelt und vor allem bis zur Heilung abgekürzt werden kann. Die Heilungschancen steigen nach Einnahme dieses beliebten Präparates rapide an.

Durch die enthaltenen Tri-Komplex-Bestandteile der Arznei erhält der Körper in jeder Phase der Erkältung die passenden und gezielten Impulse zur Unterstützung und Aktivierung von körpereigenen Selbstheilungskräften. Falls man frühzeitig das Arzneimittel einnimmt, kann man unter Umständen die Erkrankung von vornherein abwenden. Die Erkältungsdauer kann verkürzt werden.

Bei plötzlich einsetzenden Halsschmerzen mit Fieber hilft „Aconitum“ besonders gut. Behandelt werden sollte die Erkrankung mit diesem homöopathischen Arzneimittel vor allem bei vergrößerten und stark geröteten Mandeln, trockenem und heißem Rachen und rauem Hals und bei starken und stechenden Schluckbeschwerden. Wenn das Kind unruhig und ängstlich ist, aber nicht schwitzt, ist diese Arznei besonders zu empfehlen.

Sollten die Mandeln stark angeschwollen sein und die Rachenschleimhaut, sowie das Zäpfchen blass rot sein, Trockenheit der Schleimhaut und stechend starke Schluckbeschwerden und brennende Halsschmerzen mit geringem Durst einhergehend obwohl Fieber vorhanden ist und Wärme dem Patienten unangenehm sein sollte, dann wird in der Regel gerne „Apis“ eingesetzt. Dem kleinen Patienten bekommen kalte Umschläge oder Getränke dann besser.

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Bei Schwellung der Halslymphknoten und stechenden Halsschmerzen beim Schlucken und vor allem bei sehr erkältungsanfälligen Kindern, die öfters eine Mandelentzündung haben, kann man Barium cabonicum einsetzen. Sollte das Kind plötzlich einsetzende pochende Schmerzen im Hals mit hohem Fieber erleiden, die Mandeln stark gerötet und geschwollen sein, die Zunge himbeerrot auf der rechten Seite dabei stärker als auf der linken Seite, so bietet sich als mögliche Arznei „Atropa belladonna“ an.

Der kleine Patient hat in dieser Krankheitsform eine bestimmte Trockenheit im Hals und ein Kloßgefühl. Er möchte dabei ständig schlucken – leider ist dies aber sehr schmerzhaft. Beim Schlucken beugt sich meist der Kopf nach vorne und mit einem roten, heißen Gesicht bei glasigen Augen mit kalten Händen und Füßen wird das Kind dann oft unruhig und manchmal auch etwas benommen. Es reagiert empfindlich auf Berührungen und Geräusche. Licht wird als unangenehm empfunden und man hat Schweißausbrüche.

Beginnende Halsschmerzen und langsamer Krankheitsverlauf

Krankes KindBei beginnenden Halsschmerzen und langsamem Krankheitsverlauf mit sehr mild ausgeprägten Allgemeinsymptomen kann man gerne bei Bedarf Ferrum phosphoricum einsetzen. Sollte eine Erkältung mit Halsschmerzen als Folge von sehr feuchtem Wetter beginnen, der Rachen sich wund anfühlen und bei dem kleinen Patienten ziehende Schmerzen vom Hals bis zum Ohr entstehen und dieser sehr müde, schlapp und zittrig sein, dann kann man „Gelsemium sempervirens“ verschreiben.

Die weiteren Symptome sind in diesem Falle ein Frösteln am Rücken, fehlender Durst und zusätzliche Kopfschmerzen. Sollten dann auch noch weiße Eiterstippchen auf den Mandeln erscheinen und das Kind allgemein sehr frösteln und gereizt und unzufrieden sein, so bietet sich „Hepar sulfuris“ an. Bei diesem Verlauf ist das Kind häufig extrem schmerzempfindlich, hat Halsschmerzen, als wenn eine Gräte oder ein Splitter im Halse stecken würde und kann danach kaum noch Schlucken. Sollte man dies dennoch versuchen, so entstehen dabei stechende Schmerzen, die bis zum Ohr oder in den Unterkiefer ausstrahlen. Eine Besserung durch Wärme in der Form von warmen Getränken und einem dicken Schal kann erreicht werden. Die Erkrankung selbst wird durch kalten Wind oder Zugluft ausgelöst.

Wenn der kleine Patient über dunkelrote und geschwollene Mandeln klagt, dabei Halsschmerzen hat, die auf der linken Seite schlimmer sind oder auf der linken Seite begonnen haben, er nicht am Hals berührt werden möchte und der Hals sich als zu eng und angeschwollen anfühlt, dann hilft „Lachesis mutus“. Man erfährt eine Linderung durch kalte Umschläge oder Getränke, hat Schluckbeschwerden, bei Getränken oder beim Leerschlucken. Bei festen Speisen ist es ein geringeres Problem.

Weitere wichtige homöopathische Arzneimittel bei Halsschmerzen sind „Lycopodium clavatum“, „Mercurius solubilis Hahnemanni“, „Nux vomica“ und „Phytolacca americana“.

Fazit

Die genannten homöopathischen Arzneimittel sollten genau nach der Dosierungsanleitung in den betreffenden Zeitabständen eingenommen werden. Ist das der Fall, so tritt meist eine baldige Besserung ein. In jedem Falle gilt, dass bei Halsschmerzen kürzer getreten werden sollte. Auch ein wenig mehr Ruhe kann den Heilungsprozess beschleunigen. Im Zweifel geht man zur Diagnose immer zum Kinderarzt.

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Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Hans-Joachim Schneider
Mitte-Links: ©panthermedia.net Gennadiy Poznyakov
Unten-Mitte: ©panthermedia.net Denys Prokofyev

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Über Simon Schröder (1001 Artikel)
<a href="https://plus.google.com/111295419607355970628?rel=author"> Simon Schröder</a> ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

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