Hygiene für Kinder – eine saubere Sache

Kindererziehung ist wichtig

Wie wir alle wissen, spielt die elterliche Erziehung für das Kind eine wichtige Rolle.

Sie ist durchaus zukunftsprägend und kann das Rechtsempfinden und die Moral des Kindes erheblich beeinflussen.

Aber auch das richtige Empfinden für die Hygiene und die eigene Gesundheit kann von klein auf vermittelt werden.

Wenn ich so manche Mutter sehe, die zuhause allem und jedem hinterher räumt, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Zum einen ist ja Frau im Haushalt keine Putzfrau oder Angestellte.

Zum andern ist es aber natürlich auch so, dass jeder der Unordnung produziert, diesen auch selber wieder wegräumen kann. Das betrifft dann nicht nur den Ehemann, sondern ab einem gewissen Alter auch die Kinder. Dabei kann man relativ früh anfangen, Sauberkeit und Ordentlichkeit spielerisch zu vermitteln.

In meinen Augen ist es dabei aber ganz wichtig, dass man nicht mit der Brechstangenmethode vorgeht, sondern gerade am Anfang immer alles zusammen mit dem Kind macht. Seinen Nachwuchs einfach in das Kinderzimmer zu schicken und zu sagen, dass es jetzt aufräumen soll, dürfte etwas zu naiv sein. Das wird unter Garantie nicht klappen. Setzt man sich aber zusammen ins Kinderzimmer und räumt dabei spielerisch auf, so wird es dem Kind wahrscheinlich sogar Spaß machen.

Sauberkeit im Haushalt

Sauberkeit im Haushalt

Natürlich muss es zuhause sauber und ordentlich sein, aber wie bei allem im Leben kann man es auch hier übertreiben.

Hat man keine Haustiere zuhause sollte es durchaus reichen, nur jeden zweiten Tag zu saugen und ein bis zweimal in der Woche zu wischen.

Ich kenne auch Familien, wo täglich gesaugt und gewischt wird. Das halte ich wirklich für maßlos übertrieben. Am besten kommen dann noch die Super-Power-alles-Vernichter als Reinigungsmittel zum Einsatz, die allenfalls in der Industrie einen gewissen Sinn machen würden.

Dadurch, dass man versucht alles steril und übersauber zuhalten, tut man seinem Kind nichts Gutes. Er das Gegenteil dürfte zutreffend sein. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass viele Kinder heutzutage Allergien entwickeln. Ich durfte als Kind den ganzen Tag mit unserem Hund spielen, draußen im Wald umherlaufen und die Natur erkunden.

Klar war’s bei uns zuhause auch sauber, aber alles in einem normalen Maß. Ich habe bis heute keinerlei Allergien oder Einschränkung in meiner Gesundheit. Ich denke, dass ich mit meinen Kindern genauso umgehen würde.

Die Hygiene

Kinder über die Hygiene aufklären

Ein etwas sensibleres Thema ist die Hygiene bei und mit Kindern und wie man sie ihnen am besten beibringen kann.

Ich bin ab und an doch schon sehr erstaunt, wie manche Eltern ihren Kindern das richtige duschen und sauber machen erklären wollen.

Das fängt bei Gestammel mit hochrotem Kopf an und endet bei bebilderten Büchern, weil man es selber gar nicht erklären kann.

Ich würde einfach empfehlen, dass die Mutter der Tochter alles zeigt und der Vater seinem Sohn alles erklärt. Immerhin sind es doch die eigenen Kinder und in der eigenen Familie kann man doch über alles offen sprechen, oder nicht?!

Klassische oder elektrische Kinderzahnbürste

Auch gibt es immer wieder Diskussionen, ob man für die Kinder eine klassische oder eher eine elektrische Kinderzahnbürste kaufen sollte.

Auf der einen Seite ist es ja so, dass die elektrischen Zahnbürsten ein deutlich besseres Putzergebnis liefern können.

Auf der anderen Seite halte ich es jedoch für wichtig, dass das Kind auch die normale Zahnreinigung kennenlernen kann. Bei uns wurde es damals regelmäßig im Kindergarten mit den Erziehern geübt und die normale Methode mit der Hand verfestigt. Ich glaube, dass eine Kinderzahnbürste eine sehr gute Sache ist, jedoch würde ich nicht zu früh damit anfangen. Ich denke ab der Einschulung könnte es durchaus Sinn machen, seinem Kind eine elektrische Zahnbürste zu kaufen.

Fazit

Kinder brauchen Freiräume

Ich glaube, dass Kinder in jeglicher Hinsicht ihre Freiheiten brauchen und es lediglich gewisse Umgebungsrahmen geben sollte.

Auch im Bereich der Sauberkeit sollte man es daher wirklich nicht übertreiben. Eine gewisse Grundreinlichkeit ist natürlich immer nötig und man muss seinem Kind auch nach und nach alles ruhig und vernünftig beibringen.

Ein zwanghaftes Putzen der Wohnung dagegen ist jedoch eher kontraproduktiv und stellt eine absolut falsche Art der Reinlichkeit dar.

Weitere tolle Tipps gerade für chronisch kranke Kinder und für Kinder, die ins Krankenhaus müssen, gibt es hier bei der Initiative des Instituts für Hygiene und öffentliche Gesundheit.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

Alles Liebe
euer Simon

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Über Simon Schröder (1003 Artikel)
<a href="https://plus.google.com/111295419607355970628?rel=author"> Simon Schröder</a> ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

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