Jeder findet Arbeit, wenn er nur will?!

Findet jeder Arbeit?

Diese zugegebenermaßen etwas reißerische und polarisierende Überschrift findet man immer wieder als Aussage in Stammkneipen und in Diskussionsrunden.

Doch auch in den Medien wie dem Fernsehen und den Tageszeitungen taucht dieses Thema immer wieder auf. Es geht oftmals dabei um die zentrale Frage, in wieweit man selber als Arbeitsloser an seiner Situation schuld ist.

Meist bilden sich bei diesen Gesprächen zwei Meinungslager, die jeweils eine meines Erachtens zu extreme These vertreten.

Schuld der Gesellschaft?

Die Einen geben gerne der Gesellschaft, der Industrie und nicht zuletzt der Arbeitsagentur die Schuld, dass sie keinen Job finden. Ja manchmal hört man sogar, dass die neuen Bundesländer an der jetzigen Situation schuld wären.

Das ist natürlich so nicht richtig. Die anderen hingegen sagen, dass man generell immer eine Arbeitsstelle finden könnte, wenn man denn auch wirklich wollen würde. Und überhaupt sind ja sowieso alle Arbeitssuchenden eher als faul zu bezeichnen.

Das ist natürlich ebenso nicht richtig.

Ich finde, dass man weder das eine noch das andere sagen kann und darf. Man muss immer genau differenzieren, wie die Situation des Einzelnen ist und sich nicht in Vorurteilen verlieren. Ich bin sicherlich der Überzeugung, dass ein gesunder, junger Mann immer eine Arbeitsstelle finden kann. Das ist dann garantiert nicht der Traumarbeitsplatz und wird wohl auch nicht so bezahlt, dass man das sein Leben lang machen möchte. Doch man kann erstmal ein Job finden.

Das sollte man übrigens auch genauso machen, denn wenn man sich bei einem neuen Arbeitgeber bewirbt, sieht es immer besser aus, wenn man sich aus einer Vollzeitstelle heraus um die neue Arbeit bemüht. Das zeigt dem Personalchef, dass man unbedingt arbeiten möchte.

Bewerberauswahl

Viele Unternehmen geben mittlerweile sogar auch offen zu, dass sie eher die Bewerber bevorzugen, die bereits eine Arbeitsstelle besitzen.

Dabei spielt es übrigens keine Rolle, ob derjenige vorher sogenannte niedrige Arbeiten gemacht hat oder nicht.

Eher im Gegenteil. Das zeugt höchstens davon, dass man wirklich arbeiten will.

Ein Handwerker hingegen, der vielleicht schon 50 oder 60 Jahre alt ist, wird es dagegen äußerst schwer haben, auf dem Markt eine neue Stelle in Anspruch nehmen zu können. Auch eine Fortbildung dürfte sich da eher schwieriger gestalten, weil der Arbeitnehmer einfach nicht mehr die Menge an Arbeitszeit erbringen wird, dass sich das in den meisten Fällen rechnen könnte.

Alleinerziehende haben es schwer!

Bei alleinerziehenden Müttern und Vätern sieht die Situation auch nicht viel besser aus.

Doch hier kann man selber sehr gut aktiv werden und etwas in die richtige Richtung bewegen, wenn man denn wirklich will!

Gerade wenn die Alleinerziehenden noch sehr jung sind und aufgrund ihres Nachwuchses vielleicht keine Ausbildung absolvieren konnten, sollte es an erster Stelle stehen, dass man sich um seine Berufsausbildung bemüht.

Jetzt ist das mit einem eigenen Kleinkind natürlich nicht so einfach und viele ergeben sich in ihr vermeidliches Schicksal. Doch wenn man nach Lösungen sucht, wird man auch welche finden!

Fernstudium als gute Möglichkeit!

Gerade in solchen und ähnlichen Situationen bietet sich ein Fernstudium an. Genau dafür wurde so etwas erfunden!

Man hat dabei die Möglichkeit, dass man sich weiterhin um sein Kind kümmern kann und dennoch eine qualifizierte Berufsausbildung wahrnehmen wird. Bei der richtigen Wahl der Uni gibt es übrigens einiges zu beachten.

Das Fernstudium Erzieher/in ist beispielsweise bei den meisten Anbietern recht gleich, was die Höhe der Kosten angeht und auch die Studienlänge.

Das kann bei anderen Fortbildungskursen oder auch Schulabschlüssen aber wieder ganz anders aussehen.

Wenn man wirklich etwas für sich machen möchte und bereit ist, für seine Zukunft zu lernen und zu kämpfen, dem würde ich in jedem Fall ein Beratungsgespräch bei der Arbeitsagentur empfehlen. Auch gibt es sehr gute Förderungsmaßnahmen, die die Kosten der Fort-und Weiterbildungsmaßnahmen entweder zum Teil oder sogar komplett übernehmen.

Berufsbrater sind wichtig!

Ein sehr zinsgünstiges Darlehen von der KfW ist prinzipiell ebenfalls möglich.

Über all das kann man mit seinem Berufsberater sprechen und sich auch bei ihm Tipps holen, wie man am besten an die ganze Sache ran zu gehen hat.

Also man sieht, ist es durchaus möglich, etwas für seine eigene Zukunft selbstständig zu unternehmen. Man darf sich halt nicht nur zuhause hinsetzen und sich dann fragen, was andere für einen machen können. Vielmehr ist es die Aufgabe jedes Einzelnen, selber aktiv zu werden und sich auch selber nach Lösungen zu bemühen. Dann wird es auf kurz oder lang auch mit der eigenen Arbeitsstelle klappen.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

Ich wünsche euch viel Erfolg und alles Gute!

Alles Liebe
euer Simon

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Über Simon Schröder (1003 Artikel)
<a href="https://plus.google.com/111295419607355970628?rel=author"> Simon Schröder</a> ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

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