Jungen und Pubertät – nützliche Tipps für Eltern

Pubertät

Pubertät

Wenn die Kinder zu Jungs werden, erkennen die Mütter ihre Söhne kaum wieder. Jungs sind zu diesem Zeitpunkt ständig auf Konfrontation ausgelegt und risikobereit. Manche Mütter fragen sich dann: Was ist plötzlich mit meinem Jungen los? Wie soll eine Mutter mit der für sie völlig neuen Situation umgehen? Antworten auf diese Fragen finden Sie unten.

Aus kleinen Jungs werden große Macker

[sws_yellow_box box_size=“630″]Der Pubertätsanfang erscheint in der Regel harmlos und ohne große Aufmerksamkeit. Zwischen ihrem 10. und 13. Lebensjahr sind die meisten Jungs noch ziemlich verspielt, sie wollen sich austoben und bleiben am häufigsten bei gleichaltrigen Kindern. Da beginnt jedoch der Körper, immer mehr Testosteron zu produzieren. Ein Wandel des Körpers beginnt: Mehr Körperbehaarung, Penis und Hoden fangen an zu wachsen, die Spermienproduktion beginnt, die Stimmbänder wachsen und der Stimmbruch setzt ein. Auf einmal fangen Jungen an, sich zurückzuziehen und die Zimmertür zu sperren. Die wichtigsten Bezugspersonen werden nicht mehr die Eltern, sondern die Gleichaltrigen. [/sws_yellow_box]

Zwischen dem 13. und 17. Lebensjahr

In dieser Zeit werden aus den pubertierenden Jungs Männer. Sie werden noch größer und muskulöser, die erhöhte [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Testosteron-Produktion [/sws_highlight] sorgt dafür, dass die Jungs konfliktbereiter sind. Rebellisches Verhalten wird zudem von Hautunreinheiten und Akne begleitet, was auf die erhöhte Testosteronausschüttung zurückzuführen ist. Der liebe Sohn spielt nach außen den großen Macker, allerdings ist das für ihn innerlich eine große Herausforderung – er muss alleine mit allen Veränderungen in seinem Leben zurechtkommen.

Trotzreaktion den Eltern gegenüber ist jetzt auf der Tagesordnung, es beginnt ein ständiger Balanceakt, zwischen dem [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Wunsch nach Ablösung [/sws_highlight] und nach mütterlicher Geborgenheit. Das Bedürfnis nach Liebe weicht langsam der Selbstständigkeit aus.

Mütter treten in Hintergrund

In dieser Zeit entwickelt sich langsam ein Bewusstsein für das Rollenverhalten. Obwohl die Jungs in diesem Alter noch nicht ganz kapieren können, was es bedeutet, ein Mann zu sein, experimentieren sie schon mit Rollenbildern. Die Suche nach eigener Identität beginnt. [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Reibung und Abgrenzung [/sws_highlight] sind dafür die besten Methoden – und zwar nur mit männlichem Geschlecht.

Für die Mütter soll das bedeuten, dass sie sich zurückziehen sollen. Gefragt werden jetzt Väter oder andere männliche Bezugspersonen.

Das ist zu tun

So gehen die Eltern am besten mit der[sws_highlight hlcolor=“fbfac7″] Pubertät des Sohnes [/sws_highlight] um:

  • nicht aufgeben – auch wenn es schwer fällt, sollten die Eltern nicht aufgeben und dem Sohn nicht ermöglichen, die Oberhand zu gewinnen.
  • offen für Gespräche sein: Eltern sollen dem Sohn immer ihre Gesprächsbereitschaft signalisieren. Damit wird offenbart, dass man ihn als Erwachsenen wahrnimmt.
  • Regeln aufstellen – man sollte den Kindern unbedingt einen Orientierungsrahmen aufstellen, was Regeln und Grenzen am besten bieten würden. Allerdings ist eine Kompromissbereitschaft auch gefragt.
  • eine Balance finden – die Eltern sollen möglichst früh eine Balance zwischen Festhalten und Loslassen und zwischen Kontrolle und Vertrauen finden, was einen gemeinsamen Weg in die Pubertät des Kindes erleichtern wird.

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Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Jan Gläßer

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