Kaffee in der Stillzeit

Soviel ist gesund und gut

Kaffee in der Stillzeit Kaffee in der Stillzeit

Viele Mütter haben Bedenken, wenn es um den Kaffeekonsum in der Stillzeit geht. Zu diesem Thema gehen die Meinungen vieler Fachleute auseinander. Die Frauen interessiert auf der einen Seite, ob ihr Kind geschädigt wird, wenn sie Kaffee trinken und stillen. Auf der anderen Seite haben sie einfach Lust auf das beliebte Heißgetränk und wollen diesen Gelüsten nicht auf Kosten des Babys nachgeben. Es gibt einige Richtlinien bezüglich des Kaffeegenusses, mit denen bereits gute Erfahrungen gemacht worden sind. Außerdem bieten sich für die Mütter, die häufig und viel Kaffee vor der Schwangerschaft getrunken haben, auch Alternativen an.

Kaffee in der Stillzeit

Kaffee in der Stillzeit

Die meisten Frauen verzichten bereits in der Schwangerschaft komplett auf den Kaffee. Inzwischen haben viele Ärzte herausgefunden, dass etwa ein bis zwei Tassen ohne Bedenken auch in dieser Zeit getrunken werden können. Wenn eine werdende Mutter sorglos dem Durst nachgeben möchte, bieten sich entkoffeinierte Sorten an.
In der Stillzeit und in der Schwangerschaft machen sich Hebammen, Ärzte und Eltern nicht Sorgen um das Getränk selbst, sondern um die Wirkung des Koffeins.

In Mengen kann es in der Schwangerschaft zu einem verringerten Geburtsgewicht führen. Je früher das Kind also das Licht der Welt erblickt, umso dramatischer können die Auswirkungen sein. Beim Stillen hingegen wird das Koffein über die Muttermilch in den Organismus des Babys gebracht. Schlafstörungen und Verhaltensauffälligkeiten können bei dem Säugling die Folge sein. Aus diesem Grund wird auch in dieser Zeit vor einem übermäßigen Konsum des Wachmachers gewarnt.

Welche Menge Kaffee ist in der Stillzeit erlaubt?

In der Regel sind ein bis zwei Tassen Kaffee am Tag auch in der Stillzeit kein Grund zur Sorge. Allerdings sollten Mütter einige Hinweise beachten, damit sie erkennen können, ob das Kind zu viel Koffein aufgenommen hat. Außerdem gibt es Tipps, wie eine versehentliche Mehraufnahme verhindert werden kann.

Hebammen empfehlen den stillenden Müttern, dass der Kaffee morgens getrunken wird. Das Koffein entfaltet seine Wirkung beim Baby in den meisten Fällen rund acht bis zehn Stunden nachdem die Frauen ihr Heißgetränk zu sich genommen haben. Da der Wachmacher auch das Kind vom Schlafen abhalten kann, wäre ein Kaffeegenuss am Abend eher ungünstig. Das gilt besonders dann, wenn die Säuglinge einen festen Schlafrhythmus erlernen sollen.

Aus diesem Grund ist es sinnvoll, wenn die Kaffeetrinkerinnen sich das Verhalten des Kindes und die möglichen Reaktionen auf das Koffein genau ansehen und sich eine ideale und individuelle Kaffeezeit heraussuchen. Auf diese Weise stehen sich das Trinken von Kaffee und das Wohlbefinden des Babys nicht gegenseitig im Weg.

Was gibt es noch zu beachten?

Kaffeegenuss und Stillen

Kaffeegenuss und Stillen

Koffein ist übrigens auch in verschiedenen anderen Getränken enthalten. In einigen Fällen ist es auch in Pralinen und anderen Speisen zu finden. Limonade, Eistee & Co. sind bekannt dafür, dass auch sie den Wachmacher enthalten. Mütter, die bereits Kaffee trinken, sollten sich ausführlich über die Inhaltsstoffe in anderen Lebensmitteln informieren, damit sie nicht versehentlich mehr Koffein aufnehmen und über die Muttermilch an das Baby weitergeben, als sie wollten.

Achten Sie bei Ihrem Kind darauf, ob es schlafen möchte und augenscheinlich nicht kann. Dies zeigt sich in vielen Fällen durch Quengeln, Augenreiben und einer Unzufriedenheit zur regulären Schlafenszeit. Diese Unruhe kann durchaus von einer Koffeinaufnahme verursacht werden. Wird die Zeit oder Menge des Kaffeegenusses verändert, kann bereits Abhilfe geschafft werden.

Welche Alternativen gibt es?

Die Palette an Kaffeesorten ist umfangreich. Hier lässt sich in der Regel für die meisten Menschen ein geeignetes Getränk finden. Wollen Frauen in der Stillzeit gänzlich auf Koffein verzichten, müssen sie deshalb längst nicht den Kaffee auf ihrer Ernährung verbannen. Viele Mütter sind auf entkoffeinierte Sorten umgestiegen und haben sich damit Kaffee, Cappuccino oder Latte Macchiato zubereitet.

Außerdem nutzt eine Vielzahl von jungen Müttern Tee als Alternative. Grüner Tee entschlackt und hilft zugleich dabei, mögliche Schwangerschaftspfunde wieder loszuwerden. Roter Tee schmeckt kalt und ungesüßt hervorragend. Außerdem wirken sich Kräutertees beruhigend auf Mutter und Kind aus. Bei Fragen zu einzelnen Teesorten sollten sich die Frauen an die Hebamme oder den Kinderarzt wenden.

Im Trend liegen auch die grünen Kaffeebohnen. Sie weist nur einen geringen Anteil Koffein auf. Grundsätzlich kann von diesem Getränk mehr genossen werden. Allerdings hat es einen sehr eigenen Geschmack. Einige Mütter sind erfindungsreich und bereiten den Kaffee aus grünen Bohnen zu, um ihn in Verbindung mit anderen Zutaten zu einem eigenen Heißgetränk zu verarbeiten. Hieraus sind bei vielen Frauen bereits tolle Kreationen entstanden. Bekannt ist die grüne Kaffeebohne übrigens auch als Unterstützung bei der Gewichtsreduktion. Hierbei wird sie in Form von Kapseln oder Pulver eingenommen.

Fazit

Grundsätzlich stehen sich das Stillen und der Genuss von Kaffee nicht entgegen. Allerdings sollten die Mütter auf die Menge des Koffeins achten, die sie zu sich nehmen und über die Muttermilch an das Kind weitergeben. Außerdem gibt es tolle Alternativen, wie Tees und die grüne Kaffeebohne, die außerdem noch beim Entschlacken und Abnehmen helfen können. Werden außerdem die Zeiten des Kaffeegenusses und das Verhalten des Babys beobachtet, können sich die Mütter auf die neuen Gegebenheiten einstellen. Wem dies zu unsicher erscheint, der kann außerdem zu entkoffeinierten Sorten greifen.

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Bildquellen
Beitragsbild: © panthermedia.net / Monkeybusiness Images
Mitte: © panthermedia.net / svl861

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