Kind und Karriere – das wollen Frauen heute!

Kind und Karriere Kind und Karriere
Kind und Karriere

Kind und Karriere

Laut der Zeitschrift „Brigitte“ wollen Frauen keine Kompromisse. Sie möchten Kind und Karriere miteinander verbinden. Ein Kind scheint kein Hindernis zu sein.

So jedenfalls sieht es die Studie „Frauen auf dem Sprung“, die von der Zeitschrift „Brigitte“ schon 2008 zusammen mit infas erstellt wurde.

Das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung hat ebenfalls mitgewirkt und in deren Rahmen jetzt noch einmal die gleichen Frauen ihre Meinung äußerten. Nur 9 % der 18 – 30jährigen Frauen würden der Liebe wegen auf den Job verzichten, nur 8 % auf Kinder. Selbstbewusst sind sie, diese Frauen. Trotzdem haben sie Angst, nämlich vor Arbeitslosigkeit und Armut. Der Grund dafür liegt in der allgemeinen Finanzkrise. Darum fürchtet ein Drittel der befragten Frauen, dass uns in zehn Jahren die Krise wirklich erreicht hat und es uns dann schlechter gehen wird.

Auch die fehlende Chancengleichheit ist ein Faktor, der Frauen Angst macht. Denn Männer werden in der Arbeitswelt noch immer bevorzugt. Wenn es um anstehende Beförderungen geht, kommt der Mann zum Zuge und die genauso qualifizierte Frau hat das Nachsehen. Kein Wunder, dass die Frauen deshalb gewisse Ansprüche an ihren Traummann stellen.

Anforderungen an die Männer

Gebildet soll er sein und gut aussehend. Dass er sich Zeit für die Familie nehmen muss, versteht sich von selbst. Sonst wird es schwierig mit der angestrebten Karriere. Frauen haben es heute nicht leichter als früher. Durch ihren eigenen hohen Anspruch an sich selbst, das familiäre Umfeld und ihr berufliches Engagement sind sie gezwungen, einen kaum überbrückbaren Spagat hinzulegen.

Ein funktionierendes Netzwerk hilft

Gut, wenn die Frau einen Mann hat, der hundertprozentig hinter ihr steht und der auch mal bereit ist, die Abholzeiten der Kinder zu übernehmen, bei der Hausarbeit mit anzupacken und den Wocheneinkauf zu tätigen.

Eine Familie gleicht häufig einem kleinen Unternehmen. Zeitabläufe müssen koordiniert und aufeinander abgestimmt werden.

Trotzdem will man ja noch Zeit füreinander haben. Zeit für das Kind, oder wenn Geschwister da sind, für die Kinder. Zeit für den Partner. Da ist es eine große Hilfe, wenn die Frau außerdem auf ein gut funktionierendes Netzwerk zurückgreifen kann. Beispielsweise auf die Großeltern. In der Theorie hat ein Paar vier Großelternteile, doch in der Praxis wohnen diese oft weit entfernt, oder sie stehen selbst voll im Berufsleben und haben für die Enkelbetreuung keine Zeit.

Dabei gibt es für Enkelkinder kaum etwas Schöneres, als von der Oma bekocht zu werden und mit dem Opa im Garten zu werkeln. Auch das „Verwöhnt werden“ gehört dazu. Großeltern dürfen das. Schade, wenn die Großeltern selbst beruflich eingespannt sind und die Betreuung nicht übernehmen können. Doch mancherorts gibt es hierfür Ersatz, nämlich sogenannte Leihomas. Sie stehen ähnlich wie „richtige“ Omas auf Abruf zur Verfügung. Meist sind es ehrenamtlich tätige ältere Damen, die einen Sinn darin sehen, jungen Müttern zu helfen.

Nachbarschaftshilfe als Lösung für viele Probleme

An anderen Orten gibt es ganz einfach die gute alte Nachbarschaftshilfe. Wenn diese nicht ausreicht, können sich Mütter auch mit anderen Müttern zusammentun und sich gegenseitig bei der Betreuung helfen. Auch das kann sich als sehr sinnvoll herausstellen. Mütter, die beides wollen, nämlich Kind und Karriere verdienen unseren Respekt und unsere Hilfe.

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net designpics

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

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Laut der Zeitschrift „Brigitte“ wollen Frauen keine Kompromisse. Sie möchten Kind und Karriere miteinander verbinden. Ein Kind scheint kein Hindernis zu sein.

So jedenfalls sieht es die Studie „Frauen auf dem Sprung“, die von der Zeitschrift „Brigitte“ schon 2008 zusammen mit infas erstellt wurde.

Das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung hat ebenfalls mitgewirkt und in deren Rahmen jetzt noch einmal die gleichen Frauen ihre Meinung äußerten. Nur 9 % der 18 – 30jährigen Frauen würden der Liebe wegen auf den Job verzichten, nur 8 % auf Kinder. Selbstbewusst sind sie, diese Frauen. Trotzdem haben sie Angst, nämlich vor Arbeitslosigkeit und Armut. Der Grund dafür liegt in der allgemeinen Finanzkrise. Darum fürchtet ein Drittel der befragten Frauen, dass uns in zehn Jahren die Krise wirklich erreicht hat und es uns dann schlechter gehen wird.

Auch die fehlende Chancengleichheit ist ein Faktor, der Frauen Angst macht. Denn Männer werden in der Arbeitswelt noch immer bevorzugt. Wenn es um anstehende Beförderungen geht, kommt der Mann zum Zuge und die genauso qualifizierte Frau hat das Nachsehen. Kein Wunder, dass die Frauen deshalb gewisse Ansprüche an ihren Traummann stellen.

Anforderungen an die Männer

Gebildet soll er sein und gut aussehend. Dass er sich Zeit für die Familie nehmen muss, versteht sich von selbst. Sonst wird es schwierig mit der angestrebten Karriere. Frauen haben es heute nicht leichter als früher. Durch ihren eigenen hohen Anspruch an sich selbst, das familiäre Umfeld und ihr berufliches Engagement sind sie gezwungen, einen kaum überbrückbaren Spagat hinzulegen.

Ein funktionierendes Netzwerk hilft

Gut, wenn die Frau einen Mann hat, der hundertprozentig hinter ihr steht und der auch mal bereit ist, die Abholzeiten der Kinder zu übernehmen, bei der Hausarbeit mit anzupacken und den Wocheneinkauf zu tätigen.

Eine Familie gleicht häufig einem kleinen Unternehmen. Zeitabläufe müssen koordiniert und aufeinander abgestimmt werden.

Trotzdem will man ja noch Zeit füreinander haben. Zeit für das Kind, oder wenn Geschwister da sind, für die Kinder. Zeit für den Partner. Da ist es eine große Hilfe, wenn die Frau außerdem auf ein gut funktionierendes Netzwerk zurückgreifen kann. Beispielsweise auf die Großeltern. In der Theorie hat ein Paar vier Großelternteile, doch in der Praxis wohnen diese oft weit entfernt, oder sie stehen selbst voll im Berufsleben und haben für die Enkelbetreuung keine Zeit.

Dabei gibt es für Enkelkinder kaum etwas Schöneres, als von der Oma bekocht zu werden und mit dem Opa im Garten zu werkeln. Auch das „Verwöhnt werden“ gehört dazu. Großeltern dürfen das. Schade, wenn die Großeltern selbst beruflich eingespannt sind und die Betreuung nicht übernehmen können. Doch mancherorts gibt es hierfür Ersatz, nämlich sogenannte Leihomas. Sie stehen ähnlich wie „richtige“ Omas auf Abruf zur Verfügung. Meist sind es ehrenamtlich tätige ältere Damen, die einen Sinn darin sehen, jungen Müttern zu helfen.

Nachbarschaftshilfe als Lösung für viele Probleme

An anderen Orten gibt es ganz einfach die gute alte Nachbarschaftshilfe. Wenn diese nicht ausreicht, können sich Mütter auch mit anderen Müttern zusammentun und sich gegenseitig bei der Betreuung helfen. Auch das kann sich als sehr sinnvoll herausstellen. Mütter, die beides wollen, nämlich Kind und Karriere verdienen unseren Respekt und unsere Hilfe.

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Über Ingrid (10 Artikel)
Als gelernte Erzieherin und dreifache Mutter kenne ich mich in nahezu allen Fragen rund um die Erziehung aus. Gerne teile ich meine reichlichen Erfahrungen mit allen Lesern! Über Kommentare freue ich mich!

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