Kinder im Internet

Kinder im Internet | © panthermedia.net / ilona75 Kinder im Internet | © panthermedia.net / ilona75

Kindern wird es mithilfe des Internets ermöglicht, im Klassenraum vernetzt ein wissenschaftliches Projekt zu erforschen oder mit anderen Kindern auf der ganzen Welt zu kommunizieren. Natürlich gibt es auch Risiken, denen Kinder mehr und mehr ausgesetzt sind und die ihre Eltern deshalb umso mehr kontrollieren müssen! Kinder im Internet sind gefährdet; das muss einem bewusst sein.

Belästigung und Aufstachelung zu radikalen Ansichten oder auch Cyber-Mobbing gehören im Internet zur Tagesordnung. Kinder legen ihr Privatleben dabei zunehmend offen durch persönliche Informationen in ihren Blogs, in sozialen Netzwerken und in Chatrooms. Dabei sollten sie jedoch so komplexe Fragen beachten, die das Urheberrecht – zum Beispiel an Bildern und Musik – und den Schutz der persönlichen Daten und der Privatsphäre betreffen.

Kinder im Umgang mit dem Internet

Um den verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet zu lernen, gibt es speziell für Kinder eingerichtete Webseiten, die pädagogisch wertvoll sind und zudem noch Spaß machen. Damit können schon die Kleinen einen sinnvollen Umgang mit der virtuellen Kommunikation erproben, der ein Teil des heutigen Lebens ist. Diese Seiten haben oft eine farbenfrohe Aufmachung und sind dennoch benutzerfreundlich, sodass sie quasi einem Kinderspielplatz in der realen Welt entsprechen. Hier können die Kids sich mit ihren Freunden unterhalten und verschiedene Spiele ausprobieren, die zum Beispiel Geschicklichkeit erfordern oder das Gedächtnis trainieren.

Gefahr und Schutz für Kinder im Internet

Internet? Klar, aber kindersicher!

Es gibt kindersicherer Webseiten von bekannten Büchern oder Lieblingsfiguren aus dem Fernsehen, in Form von Märchen, Gedichten oder Comics. Ein paar Suchmaschinen wurden sogar extra für die jungen Nutzer erstellt. Viele Browser haben eine Option für eine Kindersicherung, die man nur aktivieren muss und es gibt Software, mit der man fragliche Inhalten blockieren kann.

Einige Schulen oder andere Einrichtungen von öffentlichen Trägern laden zudem zu Informationsveranstaltungen über das Thema Sicherheit im Internet ein, die es sich auf jeden Fall lohnt zu besuchen. Der Computer mit Internetzugang sollte – gerade bei jüngeren Kindern, die etwa noch in der Grundschule sind – dort stehen, wo die Eltern Einfluss nehmen können. Also im Wohnzimmer beispielsweise und nicht im Kinderzimmer; das heißt in einem stark frequentierten Bereich des Hauses, wo die Eltern etwas Aufsicht über das Geschehen haben.

Wollen wir uns mal treffen?

Unsere Kinder sollten wissen, wie es sich verhalten müssen, wenn ein Fremder um ein reales Treffen bittet. Zudem sollte das Kind wissen, dass es beleidigende und obszöne Nachrichten nicht zu tolerieren braucht. Beängstigende oder unangenehme Situationen, die in sozialen Netzwerken entstehen können, sollten sofort mit den Eltern besprochen werden können.

Natürlich kann die Internettechnologie heutzutage auch mobil genutzt werden, also sollte man bei jungen Kindern auch einen Blick auf das Smartphone, die Spielekonsole oder das Laptop werfen. Die eigenen Kreditkarten-und Telefonrechnungen sollten regelmäßig auf verdächtige Gebühren hin geprüft werden, da Kinder manchmal unwissentlich für einige Dienste im Internet bezahlen.

Überall dort, wo Kinder das Internet ohne die elterliche Aufsicht benutzen können (zum Beispiel bei Freunden oder im Hort), ist zusätzlich ein ausreichender Online-Schutz notwendig. Das Internet kann für Kinder eine große Wissensquelle sein, birgt aber auch einige Gefahren. Wenn man weiß, wie man sich davor schützen kann, steht dem Surfen im Netz auch nichts im Wege.

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