Kinder im Internet – Tipps und Tricks für Kids an Smartphone, Tablet und PC

Kinder im Internet | © panthermedia.net /Fabrice Michaudeau Kinder im Internet | © panthermedia.net /Fabrice Michaudeau

Das Internet bietet fast grenzenlose Möglichkeiten wenn es um Informationen und Aktivitäten geht, doch hier lauern auch Gefahren. Besonders Kindern den richtigen Umgang zu erklären ist nicht gerade einfach. Für viele ist es heute eine Selbstverständlichkeit das Internet zu nutzen, doch Eltern müssen ihren Kleinen auch Grenzen setzen.

Spielplatz Internet – Wie weit dürfen Kinder gehen?

Statistik: Anteil der Kinder und Jugendlichen, die negative Erfahrungen im Internet gemacht haben im Jahr 2014 | Statista
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Kinder lernen recht schnell und auch wenn sie noch nicht richtig lesen und schreiben können stellt das Internet eine Art großen Spielplatz dar. Nach neusten Studien sind fast 50 Prozent der Sechsjährigen mal im Internet gewesen oder tun dies schon regelmäßig. Egal ob auf dem PC, dem Smartphone oder Tablet. Neben Spielen locken vor allem Chatrooms und interaktive Software oder Filme zum Anschauen. Doch auch auf diesem riesigen Spielplatz lauern Gefahren auf unsere Kinder. Welchen Gefahren Kinder im Internet ausgesetzt sind, erfahrt ihr zum Beispiel bei diesem bekannten Fachmagazin. Hier sind einige Gefahrenpotenziale gut zusammengefasst und für Kinder verständlich gemacht.

Gemeinsame Einführung in das „World Wide Web“

Damit Kinder mit dem Internet nicht überfordert sind, sollten Eltern gemeinsam mit ihnen diese Mediennutzung einführen. Besonders altersgerechte Programmen und Seiten können beim Erkunden und Lernen sehr behilflich sein. Spezielle Linksammlungen für Kinder helfen das passende ausfindig zu machen. Während einer Einführungsphase ist es sinnvoll, dass sich Eltern und Kinder die Inhalte gemeinsam ansehen, später können die Kleinen das Ganze alleine gestalten. Sie sollten wissen, dass Vater und Mutter auch Ansprechpartner sind, wenn mal etwas im Internet schief läuft. Mit dem Sohn oder der Tochter schimpfen oder ihnen drohen ist überhaupt nicht sinnvoll.

Nutzung digitaler Medien

Erst ab einem Alter von 9 Jahren sollten Kinder dann selbstständig online die digitalen Medien nutzen, vorausgesetzt dass sie dann auch ein genaues Verständnis über ihre Handlungsoptionen besitzen. Bis zu diesem Alter ist es sinnvoll einen festgelegten Zugangsweg am Gerät einzurichten. Auch sollten sie wissen, wie sie sich in bestimmten Situationen schützen können. Die große Kunst ist es den Kindern eine Erlebniswelt zu schaffen, wo sie genügend Abwechslung bekommen, denn sie können in dem noch jungen Alter schon sehr gut zwischen einem klassischen Buch und einem digitalen Gerät unterscheiden. Hier kommt es auf eine gute Mischung an, um zu lernen, dass man mit beiden Dingen etwas anfangen kann, wenn auch auf eine unterschiedliche Art und Weise.

Sinnvolle Inhalte für Kinder im Internet

Es gilt immer die Devise, egal welches Medium genutzt wird, ob ein Computerspiel, das Smartphone oder der Fernseher, es kommt immer auf den jeweiligen Inhalt an. Dieser sollte aus pädagogischer Sicht einen sinnvollen Nutzen bieten, denn gerade bei Kleinkindern ist das Gehirn noch nicht voll ausgeprägt und ein zu starker Konsum von nur einem Medium, kann später negative Auswirkungen haben. Dies kann sich zum Beispiel beim Sozialverhalten und der Gesundheit bemerkbar machen.

Doch selbst das Internet bietet auch sichere und kindgerechte Orte für unsere Kinder. Hier ist alles auf Kinder ausgerichtet und ganz in ihrem Sinne farblich gestaltet. Einige beliebte Kindersuchmaschinen, über die ihr euch bei dieser hier verlinkten Infoseite genauer informieren könnt, bieten euren Kids den Raum das Internet kennenzulernen und sich an die Nutzung zu gewöhnen. Wir Eltern können ihnen so den richtigen Umgang mit passenden Inhalten zeigen.

Das A und O für unsere Kinder: Der richtige Umgang mit dem Internet

Kinder und Eltern online | © panthermedia.net /Rawpixel

Kinder und Eltern online | © panthermedia.net /Rawpixel

Beim richtigen Umgang sollten Eltern mit ihren Kindern gemeinsame Schwerpunkte setzen, so sollte zunächst einmal die Sicherheit der eigenen Daten an oberster Stelle steht. Denn das Internet vergisst nie etwas und wenn persönliche Angaben erst einmal online sind, lassen sich diese so schnell nicht wieder rückgängig machen. Da Kinder sehr oft vertrauensselig sind, sollten im Vorfeld konkrete Absprachen über das Nutzungsverhalten geschaffen werden. Dies kann zum Beispiel sein, dass das Kind zu bestimmten Zeiten online gehen darf und das jeweilige Gerät nicht im Kinderzimmer, sondern unter Aufsicht der Eltern in der Küche oder im Wohnzimmer genutzt werden kann.

Auch sollte das Kind lernen bereits bei der Nutzung von interaktiven Medien eine gewisse Höflichkeit an den Tag zu bringen, denn ein solches Verhalten gehört auch im richtigen Leben dazu. Für Kinder ist es vor allem wichtig zu erkennen und zu lernen, wie sie mit Handlungen umgehen, die sie nicht verstehen oder für sie noch nicht nachvollziehbar sind. Das Fördern von nützlichen und positiven Seiten im weltweiten Netzwerk ist vor allem gefragt, zum Beispiel mit dem Sohn oder der Tochter einen gemeinsamen Ausflug ins Wochenende planen. Denn hier ist vor allem Kreativität und Fantasie gefragt und das Ergebnis kann später gemeinsam „erlebt“ werden.


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