Kinderfragen zu Weihnachten

Weihnachtsmann | © Bildagentur PantherMedia / olly18 Weihnachtsmann | © Bildagentur PantherMedia / olly18

Kinder begeistern ihre Eltern mit ihren schier unendlichen Interessen und der Neugierde an der Umwelt. Insbesondere zur Weihnachtszeit kommt es zu vielen Fragen, die es zu klären gilt. Die häufigsten Fragen richten sich direkt an den Weihnachtsmann und die vielen unterschiedlichen Geheimnisse, die mit dem Weihnachtsfest verbunden sind. Kommen Sie bei dem Gedanken an Fragen zur Weihnachtszeit bereits ins Stottern? Dann sollten Sie unbedingt einen Blick auf den folgenden Beitrag werfen.

Was ist der Unterschied zwischen dem Nikolaus und dem Weihnachtsmann?

In Ordnung, der Weihnachtsmann ist etwas ganz anderes als die Erfindung einer koffeinhaltige Brause. Der typische Weihnachtsmann steht in der Tradition in Mittel- und Ostdeutschland sowie Norddeutschland, ist mit einem rot-weißen Mantel bekleidet und an seinem weißen Rauschebart und den Geschenken zu erkennen.

Der Nikolaus hingegen kommt am 6. Dezember und steckt in die Schuhe der besonders braven Kinder Äpfel, Mandarinen und Nüsse sowie süße Überraschungen. Tatsächlich ist dieser Brauch bereits mehrere Jahrhunderte alt und reicht bis auf das vierte Jahrhundert bis zum Christi Bischof zurück. Dieser bescherte besonders armen Leuten eine heilige und gute Zeit. Nach seinem Tod hat man dann am 6. Dezember seinen Namenstag gefeiert.

Im Süden und Südwesten kommt am Heiligen Abend nicht der Weihnachtsmann, sondern das Christkind. Das ist wiederum auf Martin Luther zurückzuführen. Er hat einst den heiligen Christ und seine großzügigen Gaben verbreitet. Tatsächlich hat das Christkind rein gar nichts mit dem Jesuskind in der Krippe zu tun.

Erinnern Sie sich an die Abbildungen von Maria und Josef?

Diese sind doch zumeist von vielen Engeln umgeben. Das Christkind soll der Anführer dieser Engel gewesen sein. Den Kindern, insbesondere den besonders braven Buben und Mädchen bringt es am 24. Dezember Geschenke und Kerzen. Behalten Sie den Glauben an den Weihnachtsmann und das Christkind solange wie nur möglich aufrecht, denn die Kinder lieben den Zauber, nicht zu wissen, wer die Geschenkpakete am Heiligen Abend bringt.

 Wo wohnt der Weihnachtsmann?

Tatsächlich stehen wir vor einem enormen Problem, denn die Geschichtsbücher zeigen unterschiedliche Quellen auf und sorgen für Verwirrung im Kinderzimmer. Ihrem Kind zu sichern, können Sie nur eines, über das ganze Jahr hinweg ist der Weihnachtsmann ganz weit in der Ferne und unerreichbar. Er sitzt in seinem Wolkenschloss und blickt auf uns herab, wie sollte er sonst herausfinden, welche Kinder brav und welche böse sind? Der Weihnachtsmann und das Christkind kommen nur am Heiligen Abend zu den Kindern und in die Stuben. Im Gegensatz zum Weihnachtsmann, der in seinem roten Mantel direkt vor die Kinder tritt, kommt das Christkind heimlich und verschwindet ungesehen.

Warum soll ich einen Wunschzettel schreiben?

Ganz einfach, weil dieser Wunschzettel eine Anleitung für den Weihnachtsmann ist. Sie werden gemeinsam mit dem Kind gemalt oder geschrieben direkt an die Adresse an den Weihnachtsmann gesendet. Sie wissen nicht, wo der Weihnachtsmann wohnt?

An den Weihnachtsmann, Weihnachtspostfiliale, 16798 Himmelpfort

Bedenken Sie, dass Sie den Wunschzettel nicht einfach nur auf das Fensterbrett oder die Fensterbank legen. Stellen Sie noch ein Glas Milch dazu und legen ein paar selbst gebackene Plätzchen auf einen Teller. Christkindl und Weihnachtsmann werden sich über die Überraschung freuen und den Wunschzettel abholen. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind auf keinen Fall mitbekommt, wie Sie den Zettel von der Fensterbank nehmen. Sie werden am nächsten Tag die erstaunten Augen sehen, wenn der Zettel nicht mehr auf der Fensterbank liegt.

Weihnachtsmann und kleiner Junge | © Bildagentur PantherMedia / Subbotina

Weihnachtsmann und kleiner Junge | © Bildagentur PantherMedia / Subbotina

Warum stellen wir einen Tannenbaum in die Stube?

Vor ca. 400 Jahren hatte man zuerst die Idee, eine Nadelbaum im Haus aufzustellen. Zum damaligen Zeitpunkt schmückte man den Baum mit Süßigkeiten, Äpfeln und Nüssen. Den Kindern hatte man erlaubt, direkt am Heiligen Abend, den Weihnachtsbaum zu ernten.

Bis heute hat sich diese süße Tradition bewahrt, nur dass wir mittlerweile den Baum prächtig mit Kugeln und kleineren Geschenken schmücken. Aus diesem Grund sollten Sie also auch einige Schokoladenringe für Ihre Kinder in den Baum hängen.

Warum sagt mein Bruder/meine Schwester, es gibt keinen Weihnachtsmann?

Hier folgt dieser Trick: Bedenken Sie gut, der Weihnachtsmann bringt nur den Kindern ein Geschenk, die an ihn glauben. „Für deinen Bruder/deine Schwester müssen die Eltern selbst ein Geschenk kaufen. Deine Geschenke bringt auf jeden Fall der Weihnachtsmann.“

Fazit

Nehmen Sie sich bei den Fragen Ihrer Kinder genügend Zeit um zu antworten. Erklären Sie sachlich und genau und gehen auf die einzelnen Sorgen und Nöte der Kleinen vor dem Heiligen Abend ein. Wir empfehlen Ihnen gemeinsam mit Ihrem Kind ein Weihnachtsbuch aufzuschlagen und in der Geschichte über den Weihnachtsmann zu lesen.

http://www.eltern.de/familie-und-urlaub/familienleben/weihnachten-kinderfragen.html/page/7

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