Kindergeld langfristig sparen | Warum Aktienfonds eine echte Alternative zum Tagesgeldkonto sein können

Geld sparen

Geld sparenWie spart man am besten für den Nachwuchs? Diese Frage stellen sich die Eltern, aber auch Großeltern wie auch die Paten. Die Kleinen sollen ja später einmal gut dastehen und es soll ihnen an nichts fehlen. Aus diesem Grund möchten die meisten schon direkt nach der Geburt das Kindergeld langfristig sparen.

Je früher mit einer Geldanlage für den Nachwuchs begonnen wird, desto mehr Möglichkeiten zeigen sich für die Sparer – denn auch für den Sparer ist Zeit Geld und das ist sehr wichtig. Übrigens ist es sehr wichtig, dass das Sparen nicht in Verbindung mit Versicherungen gekoppelt wird, wenn man für den Nachwuchs investieren möchte. Wir haben uns das einmal näher angesehen.

Achtung. Dieser Artikel spiegelt nur die Meinung des Autoren wieder. Bevor Sie Geld anlegen möchten holen Sie sich den Rat eines Fachmann`s ein.

Bausparen

[sws_blue_box box_size=“630″] Wenn man für den Nachwuchs einen bestimmten Betrag ansparen möchte, dann ist man mit dem Bausparen nicht schlecht beraten – dafür muss man aber einen sehr guten Anbieter finden und es sollte auch eine kleine Summe in Höhe von 10.000 oder 12.000 € sein. Der Nachteil dabei ist allerdings, dass der Sparer regelmäßig einzahlen muss und ist auf Jahre an den Bausparvertrag gebunden. [/sws_blue_box]

Mit einem Tagesgeldkonto bekommt man bezogen auf das Bausparen auch gute und meist sogar höhere Zinsen. Ob auf dieses Konto regelmäßig eingezahlt wird oder nur zu bestimmten Gelegenheiten wie Ostern, Geburtstag oder Weihnachten, kann übrigens jeder Einzahler selber entscheiden.

Ob Bausparen oder Tagesgeld; es bringt auf jeden Fall mehr Rendite als ein normales Sparbuch. Ein Sparbuch bringt in guten Zeiten im Schnitt 0,75 bis 1 Prozent Guthabenzinsen. Das Tagesgeldkonto dagegen bietet 2,5 und 2,75 Prozent. Da ist es kein Problem seinen Führerschein dann mit 18 zu machen. Das Tagesgeldkonto ist zudem bis zu einer Höhe von 100.000 Euro geschützt und so bietet sich die Möglichkeit, dass man auch auf einer Ausländischen Bank ein Tagesgeldkonto eröffnen kann, sofern diese ebenfalls die Einlagensicherung besitzt.

Ein weiterer Vorteil beim Tagesgeldkonto ist, dass man jederzeit an das Geld dran kann und man wenn man es möchte das Geld nehmen und auf einer anderen Bank einzahlen kann, die eventuell mehr Zinsen zahlt. Ein Tagesgeldkonto kann zudem jederzeit eingerichtet werden und auch beliebig oft. Auf dieses Konto kann jeden Monat das Kindergeld gespart werden was sich dann als sehr Vorteilhaft erweist. Aber selbst wenn nur kleine Monatsraten von 20 Euro durch den Zinseffekt über 20 Jahre hinweg zu einer stattlichen Summe anwachsen können, sollte man sich auf keinen Fall mit niedrigen Zinsen von der Hausbank zufrieden geben. Prämiensparen ist auch eine Möglichkeit die in Betracht gezogen werden kann. Dabei kann man auch mit Bonuszahlungen rechnen und garantierten Zinsen.

Aktienfonds

AktienfondsWer viele Jahre sparen möchte, um dem Kind eine sorgenfreie Zukunft zu sichern, trifft mit einem ordentlichen Aktienfonds eine gute Wahl. Dabei zeigt sich ein ETF [Exchange Traded Fonds] – das ist ein Indexfond der den Deutschen Aktienindex DAX nachbildet- oft als interessanteste Wahl. Diese Sparmöglichkeit erfreut sich immer mehr der Beliebtheit.

Vorteilhaft ist die Einfachheit und auch die Transparenz dieses Produktes. Die eher seltenen Kursschwankungen beim Dax bieten auch einen positiven Spareinsatz. Ebenfalls ein Pluspunkt sind die geringen Kosten welche ein Indexfond bietet. Es werden meistens nie mehr als 0,3% der investierten Summe fällig. Eventuell können noch Ausgabeaufschläge der Bank und auch eine von der Wertentwicklung entscheidende Performancegebühr hinzukommen.

Wichtig ist, dass wenn man in einen Indexfonds investieren möchte, ein Wertpapierdepot nötig ist. Dies kann man sich online und kostenlos online einrichten. Hierbei fallen aber Gebühren an, die von dem Anlagevolumen abhängig sind. Es werden den Anlegern dieser Indexfonds unterschiedliche Möglichkeiten angeboten. Mit dem klassischen Indexfonds hat jeder Anleger die Möglichkeit zu geringen Risiken von dem Aktienmarkt zu profitieren. Das sicherste ist aber trotz allem das Tagesgeld oder auch die Festgeldanlage.

Geldmarktfonds

In unterschiedliche Kategorien lassen sich Geldmarktfonds einteilen. Hier wird bei reinen Geldmarktfonds zu 100 Prozent in kurzfristige Guthaben investiert. Die sogenannten Cashfonds sind ebenfalls eine Unterform der Geldmarktfonds; bei diesem werden mindestens 75 Prozent der Fondsanteile in Bankguthaben investiert.

Bei dem sogenannten Geldmarktnahen sind es bis zu 49 Prozent und die überbleibenden 51 Prozent werden für festverzinsliche Wertpapiere mit kurzen Laufzeiten und variabel verzinslichen Anleihen genutzt. Geldmarktfonds zeigen sich als eine gute Alternative zu den Tagesgeldanlagen, da sie höhere Renditen versprechen und kein Risiko beinhalten, außerdem zeigen sie sich in einer guten Flexibilität.

Weitere Vorteile des Geldmarktfonds sind die höheren Zinsen die sich bieten – im Vergleich mit einem Festgeld oder einem Sparbuch. Auch besteht die Möglichkeit, dass man die Fondsanteile jederzeit veräußern kann. Geldmarktfonds kann man über die Hausbank, eine Direktbank oder auch bei einem Onlinebroker gekauft werden. Möglichkeiten bieten sich zur Anschaffung der Fonds genügend.

Fazit

Es gibt sehr viele Möglichkeiten um Geld für den Nachwuchs anzulegen. Ob man sich nun für eine Tagesgeldanlage oder Festgeld entscheidet oder auch einen Aktienfond – das kommt immer auf die Möglichkeiten und die Zeit an, für die man das Geld anlegen möchte. Vorteile bieten alle Anlagemöglichkeiten. Für welche man sich auch entscheiden mag, es wird immer dem Nachwuchs zugutekommen und für eine sichere Zukunft sorgen.

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Angelika Krikava
Mitte-Oben: ©panthermedia.net Harald Richter

Kindergeld langfristig sparen | Warum Aktienfonds eine echte Alternative zum Tagesgeldkonto sein können
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Über Simon Schröder (1003 Artikel)
<a href="https://plus.google.com/111295419607355970628?rel=author"> Simon Schröder</a> ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

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