Kindergeld sparen wenn möglich?!

Kindergeld sparen

Schon des Öfteren habe ich mich mit dem Thema auseinandergesetzt, wie man sein Kindergeld am besten sparen könnte. Dabei spielt jedoch auch immer die Rolle, ob man überhaupt in der Situation ist, dass man das Kindergeld an die Seite legen kann.

Viele Familien in Deutschland müssen ja mittlerweile das Kindergeld voll in den monatlichen Haushalt mit einrechnen.

Ohne die mindestens 184 € monatlich pro Kind kommen viele schon nicht mehr klar. Das ist meines Erachtens eine beunruhigende Entwicklung. Man sollte jedoch auch in schwierigen Zeiten unbedingt versuchen, etwas vom Kindergeld an die Seite zu legen. 20 Euro mtl. bringen es im Jahr auch auf 240 Euro! Praktiziert man das ab dem Tag der Geburt, kommen stolze 4320 Euro plus Zinsen zusammen, wenn der eigene Nachwuchs 18 wird.

Eine hübsche Summe, wenn man bedenkt, dass man das mit monatlich 20 Euro geschafft hat. Dadurch kann man seinem Nachwuchs eine bessere Zukunft ermöglichen oder zumindest einen leichteren Start ins Berufsleben. Für 5000 Euro bekommt man schon den Führerschein und ein kleines Auto.

Zu viel Kindergeld

Zu viel Kindergeld

Im Gegensatz zu den einigen Familien, die das Kindergeld für das tägliche Leben vollständig verbrauchen müssen, gibt es aber auch die andere Seite. Familien, die bereits mit ihrem normalen Arbeitseinkommen gut über die Runden kommen und das Kindergeld fast vollständig für ihren Nachwuchs zur Seite legen.

Da kommt natürlich auch zwangsweise die Frage auf, welche Anlageform wohl die Beste sein könnte. Immerhin geht es hier um viel Geld und um die Zukunft der Kinder.

In Zeiten der Eurokrise, mit einem Griechenland, was pleite ist und den immer weiter steigenden Benzinpreisen schwindet zudem das Vertrauen in die eigene Währung. Zurecht! Das Geld also unter das Kopfkissen zu legen, dürfte wohl die schlechteste Sparentscheidung sein. Meines Erachtens sollte man sich bemühen, in feste Werte zu investieren. Das können Grundstücke, Wohnungen aber auch Häuser sein. Diese überleben jede Inflation.

Besitzt man als Familie ein so hohes Einkommen, dass man anstatt dem Kindergeld, sogar den Kinderfreibetrag erhält, dürften auch Steuersparprogramme interessant sein. Wenn man dann noch eine mögliche Steuerersparnis mit dem eigenen Haus kombinieren könnte, klingt das schon nach einem wirklich perfekten Deal. Vielen ist diese Möglichkeit gar nicht gewusst, doch es gibt schon einige Anlageformen, die genau diese Merkmale in sich vereinen.

Eine denkmalgeschützte Immobilie

Beispielsweise kann man eine denkmalgeschützte Immobilie kaufen und diese nach Sanierung und Modernisierung vermieten.

Daraus resultierend erhält man Mieteinnahmen und die Steuervorteile, da es sich um ein denkmalgeschütztes Haus handelt. Jedoch ist bei solchen Investitionen immer Vorsicht geboten.

Möchte man sich und seinen Kindern eine gesicherte Zukunft aufbauen, ist das schon eine gute Wahl. Eine umfangreiche Beratung ist immer nötig. Ebenso würde ich mich nie zu einer schnellen Unterschrift hinreißen lassen, da man mit einem eigenen Haus eine lange Beziehung eingehen wird.

Auch ist es wichtig, dass durch diese Anlageform genügend Steuervorteile vorhanden sind. Es empfiehlt sich also in jedem Fall, erst mit seinem Steuerberater zu sprechen.

Zu wenig Kindergeld

ein Luxusproblem

Zugegeben. Besitzt man ein so hohes Einkommen, dass man das Kindergeld komplett zu Seite legen kann, ist das schon ein Luxusproblem.

Viel schlimmer ist die Situation, wenn das eigene Arbeitseinkommen inklusive dem Kindergeld nicht oder nur noch kaum zum Überleben reicht.

Dass man dann hier nicht noch Gelder zurücklegen kann, ist natürlich klar. Im Gegenteil. Befindet man sich in solch einer finanziellen Schieflage, gilt es möglichst schnell neue Einkommensquellen zu erschließen. Das kann durch einen Jobwechsel passieren, aber auch durch noch nicht beantragte staatliche Leistungen, die einem aber zustehen.

Kinderzuschlag parallel zum Kindergeld

Was viele nicht wissen ist, dass der sogenannte Kinderzuschlag parallel zum Kindergeld beantragt und auch bezogen werden kann.

Der Kinderzuschlag und das Kindergeld schließen sich nicht gegenseitig aus, wie dies etwa bei dem Kinderzuschlag und dem Arbeitslosengeld 2 der Fall ist. Abgesehen von dieser Familienleistung würde ich auch immer einen Antrag auf Wohngeld stellen. Erhält man eine Ablehnung, hat man maximal das Geld für das Porto verloren.

Wird der Antrag aber bewilligt, kann dadurch eine große finanzielle Entlastung geschaffen werden.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

Informiert euch über eure Möglichkeiten! Falls noch Fragen bestehen, stehe ich gerne zur Verfügung. Bedingung bei allen Leistungsarten ist, dass man selber ein Arbeitseinkommen vorweisen können muss.

Alles Liebe
euer Simon

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Über Simon Schröder (1003 Artikel)
<a href="https://plus.google.com/111295419607355970628?rel=author"> Simon Schröder</a> ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

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