Kinderpsychologie in der Praxis

Kinderpsychologie in Familien Kinderpsychologie in Familien
Kinderpsychologie in Familien

Kinderpsychologie in Familien

Die Entwicklung der Kinderpsychologie ist wichtig. So ist die Kinderpsychologie bereits seit dem Ende des 19. Jahrhunderts eine feste Größe in dem Bereich der professionellen Betreuung.

Es geht hierbei um die Schwerpunkte von Entwicklungsphasen, die Menschen von ihrer Geburt durch die Reifezeit beschreiben.

[sws_yellow_box box_size=“640″]Inhalt des Artikels
Kinderpsychologie in der Praxis
Kinder-und Jugendpsychologie
Behandlungsformen und Anwendungen
Quellen der Recherche
www.adhs.info
www.psychologie-studieren.de
www.bdp-verband.org [/sws_yellow_box]

Inzwischen gibt es auch viele verschiedene Therapieformen und Analysen der Verhaltensweisen der Kinder und der Jugendlichen. Gut so – denn viele Eltern sind besorgt, dass ihr Kind vielleicht eine psychische Störung besitzt, weil es sich auffällig benimmt. In diesem Fall sollten sie eine Zeit lang genauer und intensiver auf die Kinder achten und gucken, ob sich die Auffälligkeiten manifestieren. Das sind dann die Gründe, weswegen die Eltern einen Kinder- und Jugendpsychologen aufsuchen und um Hilfe bitten.

Bei den ersten Besuchen macht sich der Therapeut in der Regel erst einmal selbst ein Bild von den Auffälligkeiten. Kinder können sich nicht immer genau dazu äußern, was ihnen zu schaffen macht. So bauen viele Betreuer für diese Altersklassen Stofftiere und Puppen mit in die Gespräche ein. Dadurch können die Kinder so spielerisch in diesen Rollenspielen erklären, was sie belastet. Es gibt übrigens eine Vielzahl von Störungen, die die Kinder betreffen können. So entwickeln sich einige wieder in ihrem Verhalten zurück. Andere können dagegen keine Nähe zulassen und wieder andere bekommen unverhältnismäßig oft Wutanfälle. Einige Kinder müssen auch noch ein paar Jahre länger als normal mit einer Windel leben, da sie sonst aufgrund einer Inkontinenz ihr Bett verunreinigen. Die Kinderpsychologie in der Praxis ist extrem vielseitig, was die Wichtigkeit nur noch weiter hervorhebt.

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Kinder-und Jugendpsychologie

Die Kinder- und Jugendpsychologie ist eine spezielle Richtung der allgemeinen Therapie, bei der man sich ausschließlich um die betroffenen Kinder kümmert.

Der Nachwuchs wird dabei auf eine andere Art therapiert, wie es vielleicht regulär üblich ist. Oft wird auf spielerische Weise an das jeweilige Problem herangegangen. So verraten auch von den Kindern gemalte Bilder sehr viel darüber, was ihnen Angst macht oder wie sie im Gegensatz zu den Eltern Dinge sehen.

Sollten die Störungen und Erkrankungen der Kinder so massiv sein, dass damit ambulant nicht mehr wirklich gut gearbeitet werden kann, weil die Kinder mehr Aufmerksamkeit und Therapie benötigen, gibt es übrigens die Möglichkeit, die kleinen Patienten für eine gewisse Zeit in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie unterzubringen. Hier schafft es der Nachwuchs auch besser Anschluss bei anderen Kindern zu finden, besser, als es meistens im normalen Rahmen zu Hause funktioniert.

In den Einrichtungen können die Kinder spielerisch mit den Erziehern und Therapeuten daran arbeiten, ihre Erkrankungen anzugehen und die Symptome abzubauen. Sie lernen zudem, wie sie sich in Stresssituationen verhalten können, in denen sie vielleicht früher zu Hause immer in starke Reaktionen geraten sind. Oder sie lernen, Spielzeuge und andere Dinge mit den anderen Kindern zu teilen, was ihnen zu Hause meistens auch schwer gefallen ist.

Behandlungsformen und Anwendungen

Schule geht immer weiter

Schule geht immer weiter

Natürlich müssen Kinder und Jugendlichen in der Zeit, in denen sie eine Klinik besuchen, nach wie vor auch in die Schule gehen. So werden sie während der Therapie weiterhin unterrichtet. In einigen Fällen ist das wichtiger als bei anderen, nämlich dann, wenn die Idee besteht, dass die Kinder vielleicht hochbegabt sind und die Therapeuten das näher beobachten und testen wollen.

Je nach Altersgruppe lernen sie ebenfalls in den Kliniken, wie man gemeinsam isst und vorher die Tische eindeckt und dass man später nach dem Essen, natürlich wieder aufräumen und spülen muss. Zudem werden sie angehalten, ihre Zimmer selbstständig sauber und aufgeräumt zu halten, sodass sie eben auch hier in vielen Dingen eine Unabhängigkeit entwickeln.

Des weiteren können Kinder nach Schicksalsschlägen wie ein Todesfall in der Familie sehr schlecht in ihrem Alltag weiterleben, in diesen Fällen bieten die Therapeuten eine mehr begleitende als therapeutische Hilfe an. Mit ein Grund für die Entwicklung von pathologischen Störungen bei den Kindern ist sehr häufig eine Trennung der Eltern, die nicht davor zurückschrecken, die Kinder in die Trennung einzubeziehen, was bei den Kindern eine große Verzweiflung auslöst, die dann tatsächlich behandelt werden muss. In diesen Fällen bietet sich ein Klinikaufenthalt mit einer größeren Distanz zu den Eltern nahezu immer an.

Viele Therapeuten habe sich in der letzten Zeit darauf spezialisiert, Kinder mit Lese-Rechtschreibstörung (Legasthenie) und Rechenstörungen (Dyskalkulie) und auch solche mit AD(H)S mit der Kinderneuropsychologie zu behandeln.

Sie konnten damit auch schon viele Erfolge und Durchbrüche erzielen. Den Kindern konnten sie nach dieser Therapieweise weit besser als bisher in den bis dahin geläufigen Behandlungen helfen.

Ein sehr wichtiger Bestandteil der Behandlung der Kinder und Jugendlichen liegt darin, dass die kleinen Patienten lernen, ihre Krankheiten und Lösungsstrategien zu verstehen und Antworten auf ihre Fragen bezüglich ihrer Störungen beantwortet zu bekommen.

Die Kinder- und Jugendpsychologie ist demnach ein großer und sehr wichtiger Bestandteil in der heutigen Psychologie, da man so frühzeitig an Störungen oder pathologischen Erkrankungen arbeiten kann. Nur so kann man den Kindern viele Jahre mit Therapien im Erwachsenenalter ersparen.

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Thomas Ix
Mitte-Links: ©panthermedia.net Nils Julia Weymann Pfeifer

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