Kindersicherer Garten

Darauf sollten Sie achten!

Kindersicherer Garten Kindersicherer Garten

Mit dem Nachwuchs wächst bei den meisten Familien der Wunsch nach einem eigenen Garten. Hierbei ist es unerheblich, ob es sich um einen Schrebergarten oder ein eigenes Grundstück direkt am Haus handelt. Die Eltern wollen ihre Kinder unbeschwert in der Natur spielen lassen und hierzu mögliche Gefahren von vornherein abwenden. Einige Tipps haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Kindersicherer Garten

Kindersicherer Garten

Neben optischen Gesichtspunkten ist die Gartenpflege auch ein Sicherheitsmerkmal. Steinplatten sollten deswegen immer so verlegt werden, das höher liegende Kanten keine Stolperfallen für Groß und Klein darstellen. Dies sollte in regelmäßigen Abständen überprüft werden.

Bei einem Sturz können sich Kinder schmerzhafte Verletzungen an den Knien, Armen und am Kopf zuziehen, die unter Umständen auch gefährlich sein können.

Eine Vielzahl von Pflanzen ergibt ein harmonisches Gesamtbild mit einem gepflegten Grundstück. Neben der Optik gibt es allerdings ein Merkmal, das bei dem Kauf der Begrünung im Vordergrund stehen sollte – die giftige Wirkung. Giftige Blumen und Sträucher sind in einem Garten für Kinder ungeeignet. Nicht nur Kleinkinder naschen heimlich – auch Schulkinder mixen gern ein „Essen“ für die Erwachsenen an, von dem sie selbst häufig kosten wollen.

Welche Alternativen gibt es?

Als Alternativen bieten sich Nutzpflanzen an. Hierzu zählen insbesondere Gemüse- und Obstpflanzen. Die Gewächse sind dekorativ und für Kinder unbedenklich. Viele Familien bepflanzen ihre Gärten mit

  • Apfel- und Kirschbäumen
  • Johannisbeer-, Himbeer- und Brombeersträuchen
  • Tomaten
  • Kartoffeln
  • Gurken
  • Kürbis
  • Karotten
  • Erbsen
  • Bohnen
  • und vielen anderen Pflanzen, die Früchte abwerfen.

Hierdurch erleben die Kids, dass aus Samen später Pflanzen werden, die sich ernten lassen. Sie können helfen, daraus Speisen zuzubereiten und erfahren, wie Kuchen und Marmelade schmecken, deren Zutaten aus eigenem Anbau sind.

Sollte auf einen Gartenteich verzichtet werden?

Generell sieht ein Gartenteich dekorativ aus. Dennoch birgt er für Kinder eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Wer seinen Garten trotzdem mit einem Teich verschönern möchte, der sollte sich Gedanken über die Absicherung machen und auf Sicherheit setzen.

Nicht nur Kleinkinder spielen gern mit Wasser. Es übt eine nahezu magische Anziehungskraft auf sie aus, die Eltern unbedingt berücksichtigen sollten. Selbst eine Vielzahl von Erklärungsversuchen der Erwachsenen wird die Kinder nicht davon abhalten, sich die Pflanzen und Fische ansehen und mit ihnen spielen zu wollen. Allerdings reichen selbst geringe Tiefen des Teichbeckens für die Kleinen aus, um sich der potenziellen Gefahr des Ertrinkens auszusetzen.

Aus diesem Grund sollten Sie vor dem Anlegen des Teiches einen Platz dafür auswählen, den Sie auch vom Haus oder der Gartenlaube aus immer sehen können. Dennoch sollte das spannende Objekt nicht zu präsent für die Kinder beim Spielen sein. Hier greift die Regel: „Aus den Augen, aus dem Sinn“.

Darauf allein sollten Sie sich allerdings nicht verlassen. Sichern Sie den Teich zusätzlich mit einem Zaun ab. Dies mag auf den ersten Blick als „unsaubere“ Lösung erscheinen, weil die Sicherung sperrig wirken kann. Hierfür gibt es inzwischen eine Vielzahl von dekorativen Lösungen, die sich unkompliziert in das optische Konzept für Ihren Garten integrieren. Achten Sie darauf, dass sich die Zaunelemente nicht leicht durch Klettern überwinden lassen und sichern Sie ein eventuell vorhandenes Eingangstor mit einem Schloss zusätzlich ab. Diese Punkte treffen auch zu, wenn der Gartenteich bereits vorhanden ist und Sie die Platzierung nicht mehr verändern können.

Gartengeräte praktisch und sicher aufbewahren

Garten Kindersicher

Garten Kindersicher

Für Gartengeräte wie Rasenmäher, Harken, Heckenscheren und andere Sachen gilt, dass sie vor allem sicher und für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden sollten. Auch wenn den Kids erklärt wird, dass sie sich daran verletzen können, schrecken sie vor einem unbeobachteten Ausprobieren häufig nicht zurück. Achten Sie darauf, dass die Sicherheit wichtiger ist als das praktische Aufbewahren.

Beides miteinander kombinieren können Sie übrigens am besten, indem Sie die Utensilien in einem separaten Gartenhäuschen aufbewahren. Diese bestehen aus Holz oder Metall, sind wetterfest und somit auch für die Aufbewahrung elektronischer Gartengeräte optimal geeignet. In der Regel verfügen sie über eine breite Tür oder Schiebetür, die Sie mit einem Vorhängeschloss verschließen können. Dadurch bleiben die Geräte sicher vor Ihren eifrigen Kindern verwahrt.

Gartenhäuser sind in den letzten Jahren sehr günstig geworden. Bestellt man über bekannte Online-Shops wie gartenhaus-gmbh.de, fangen gute Gartenhäuser aus Metall bei bereits 279 Euro an. Mangelnde Sicherheit im eigenen Garten hat also nichts mehr mit fehlenden Finanzen zutun. Abgesehen davon haben Sie auch die Möglichkeit, aus dem Häuschen einen praktisch eingerichteten Schuppen zu machen, in dem Sie die Werkzeuge an einem Platz lagern, der für Sie übersichtlich strukturiert ist und bei dem Ihnen niemand Unordnung macht. Zusätzlich lassen sich die Wände der Häuschen unkompliziert mit rankenden Pflanzen und Beerensträuchern schmücken, sodass ein Gartenhäusschen auch wirklich schön aussehen kann.

Fazit

Grundsätzlich ist ein Garten für Familien eine tolle Möglichkeit auch im Alltag eine Oase der Ruhe zu erreichten, die dem individuellen Geschmack entspricht. Werden die Tipps und Hinweise berücksichtigt, gestaltet sich das Spielen für die Kinder weitestgehend ungefährlich. Gartengeräte finden unkompliziert in einem Gartenhäuschen mit Schloss ihren Platz, Steinplatten werden ohne unnötige Kanten verlegt und der Gartenteich mit einem Zaun abgesichert. Das Dekorieren mit Obst- und Gemüsepflanzen ist nicht nur optisch schön anzusehen. Es bringt auch gleich mehrfach einen Nutzen mit: Die Kinder sehen, was aus den Samen entsteht, ernten und verarbeiten die Früchte. Die Eltern wissen, dass alles aus eigenem Anbau ist und die Haushaltskasse wird geschont.

Kinder im Garten

Bildquellen
Beitragsbild: © panthermedia.net / Zsolt Nyulaszi
Mitte: © panthermedia.net / Stefan Starke

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